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BA-Sitzung am 25. Juli

BA-Sitzung am 25. JuliDer Bezirksausschuss Laim (BA25) tagt einmal im Monat. Dieses Mal ist die Mensa der Grundschule/Mittelschule Schrobenhausener Str. 17 zum Sitzungssaal erkoren worden. Die Sitzung beginnt 19:30 und ist öffentlich.

Zu Beginn jeder Sitzung können die Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Probleme vorbringen und Anfragen oder Anträge stellen.

Am 25. Juli werden wieder Vorschläge und Eingaben Laimer Bürger thematisiert sowie Entscheidungsfälle in Laim bes... ...

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Zum Abschied: Medaille München leuchtet für Kristina Frank

Zum Abschied: Medaille München leuchtet für Kristina FrankMit einem Empfang im Alten Rathaus hat die Stadt München Kommunalreferentin Kristina Frank aus ihrem Amt verabschiedet. Bürgermeisterin Verena Dietl überreichte Frank bei der Feierstunde als Anerkennung für ihre Verdienste um die Stadt die Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber. Dietl bescheinigte Frank eine glänzende Erfolgsbilanz ihrer sechsjährigen Amtszeit. „Sie haben sich als Kommunalreferentin mit großem Einsatz sehr verdient gemacht um die Entwicklung unserer Stadt“, erklärte Dietl. Kristina Frank leitete das Kommunalreferat seit dem 1. August 2018. Zur Beschreibung der beeindruckenden Aufgabenvielfalt in diesem Referat zitierte Bürgermeisterin Dietl die Referentin selbst, die zu ihrer Jobbeschreibung einst gesagt hatte: „Als Müllladerin, Marktweib, Bäuerin, Försterin und Immobilienmanagerin Münchens darf ich bei Aufgaben anpacken, die so vielseitig sind wie unsere Stadt selbst.“ Denn zu den Aufgabengebieten des Kommunalreferats gehört die Verwaltung der städtischen Grundstücke und Immobilien ebenso wie die Münchner Märkte, die Abfallwirtschaft, die städtische Forstverwaltung und die Stadtgüter.

Dietl hob in ihren Abschiedsworten für Kristina Frank vor allem die Anstrengungen des Kommunalreferats in Franks Amtszeit hervor, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Durch Abwendungserklärungen in Erhaltungssatzungsgebieten, Ausübung von Vorkaufsrechten und weitere Ankäufe habe Frank in ihrer Amtszeit über 3.000 Wohnungen geschützt, rechnete Dietl vor. „Für München ist das langfristig von unschätzbarem Wert“, so die Bürgermeisterin. Aber auch beim Neubau habe das Kommunalreferat viel geschafft, unter anderem mit dem Projekt „Alte Heimat“ in Laim, wo die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG 500 neue Wohnungen errichtet und 363 bestehende saniert. Das Projekt soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. „Das Thema bezahlbares Wohnen hat Kristina Frank also erfolgreich beackert“, so Dietls Fazit. Mit dem Wechsel zur staatlichen Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim wolle sie diese Aufgabe nun auf landesweiter Ebene weiterführen, kündigte Frank bei ihrem Abschied an.

An der Feier zur Verabschiedung von Kristina Frank nahmen neben der Münchner Ehrenbürgerin Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch und Bürgermeister Dominik Krause auch zahlreiche ehrenamtliche und berufsmäßige Mitglieder des Münchner Stadtrats aus allen Fraktionen sowie Vertreter*innen von Bezirksausschüssen und Familienmitglieder Franks teil.

Foto: Michael Nagy / Presseamt

21. Juli: Sommerfest der Paul-Gerhardt-Gemeinde

21. Juli: Sommerfest der Paul-Gerhardt-GemeindeDie Paul-Gerhardt-Gemeinde in Laim (Mathunistraße 23-27) lädt am Sonntag, 21. Juli zu ihrem Sommerfest für Groß und Klein. Beginn ist zum 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche unter dem Motto "Das alles hat Gott gemacht". Anschließend gibt es Essen und Trinken im Kirchgarten (ab ca. 12.30 Uhr), Spielangebote für Kinder (u.a. eine Hüpfburg), Turmführungen und vieles mehr.

Die Kirchengemeinde freut sich über Salat- und Kuchenspenden; wer kann, möge bitte eigenes Geschirr und Besteck mitbringen.

Ende ist gegen 16.30 Uhr.

101. Unternehmerstammtisch in Laim - Konfliktmanagement in Unternehmen

101. Unternehmerstammtisch in Laim - Konfliktmanagement in UnternehmenKonflikte sind ein leider unvermeidlicher Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens und regelmäßig treten sie im beruflichen Kontext auf. Sie entstehen immer dort, wo Menschen miteinander interagieren und unterschiedliche Meinungen, Ziele, Bedürfnisse, Persönlichkeiten, Arbeitsstile und Prioritäten aufeinandertreffen, wo fachliche Differenzen oder strukturellen Probleme in der Organisation vermeintlich unüberbrückbare Gegensätze schaffen.

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Konflikte sind nicht zwangsläufig problematisch, können aber durchaus zu ernsthaften Schwierigkeiten führen, wenn sie nicht angemessen adressiert und gelöst werden. Ungelöste Konflikte haben das Potenzial zu eskalieren und sich zu größeren Problemen auszuweiten, die weit über den ursprünglichen Anlass hinausgehen. In solchen Fällen können die Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld und das Unternehmen als Ganzes erheblich sein.

Zu den möglichen negativen Folgen ungelöster Konflikte gehört zunächst einmal eine sinkende Motivation der Mitarbeiter. Wenn Spannungen im Team oder mit Vorgesetzten bestehen, kann dies die Arbeitsfreude und das Engagement der Betroffenen deutlich beeinträchtigen. Mitarbeiter, die sich in einem von Konflikten geprägten Umfeld bewegen, neigen dazu, sich zurückzuziehen, weniger Initiative zu zeigen und ihre Leistung zu reduzieren.

Darüber hinaus kann sich ein Klima des Misstrauens entwickeln. Ungelöste Konflikte führen oft dazu, dass die Beteiligten einander mit Skepsis begegnen, was die Zusammenarbeit und Kommunikation im Team erheblich erschwert. Dies kann sich negativ auf die Effizienz und Produktivität des gesamten Unternehmens auswirken.

In extremen Fällen können eskalierende Konflikte sogar zu erheblichen finanziellen Schäden für das Unternehmen führen. Das kann durch direkte Kosten wie Rechtsstreitigkeiten oder indirekte Kosten wie Produktivitätsverluste, erhöhte Fluktuation oder Imageschäden entstehen.

Hier anmelden!

Um diesen negativen Konsequenzen vorzubeugen, ist ein effektives Konfliktmanagement von entscheidender Bedeutung. Dabei geht es darum, Strategien und Methoden zu entwickeln und anzuwenden, die darauf abzielen, Konflikte frühzeitig zu erkennen, konstruktiv anzugehen und nachhaltig zu lösen. Ein gutes Konfliktmanagement ermöglicht es Unternehmen, potenzielle Spannungen bereits im Keim zu ersticken oder zumindest so zu steuern, dass sie nicht außer Kontrolle geraten.

Natürlich gibt es dafür auch Fachleute, die „zwischengeschaltet“ werden können und wir freuen uns, dass wir einen davon zu Gast beim 101. Unternehmerstammtisch haben. Stefan Grün ist zertifizierter systemischer Coach und zertifizierter Mediator und wird mit uns gemeinsam das Konfliktmanagement im Unternehmen beleuchten.

- Konflikte zwischen Geschäftspartnern
- Konflikte zwischen unterschiedlichen Hierarchieebenen
- Konflikte in der Führung von Mitarbeitern
- Konflikte zwischen Kollegen
- Was ist Konfliktcoaching?
- Was ist Mediation und warum ist sie gerade im Unternehmensumfeld sinnvoll?

Denn um Konflikte effektiv managen zu können, ist es zunächst wichtig, sie rechtzeitig zu erkennen – und aus den Erkenntnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Freuen Sie sich also auf einen interessanten Abend mit einem Impulsvortrag zu einem durchaus brisanten Thema, viel Wissenstransfer aus erster Hand, netten Leuten, gepflegtem Netzwerken und wie immer im Schmankerlwirt: einem Mega-Schnitzel!

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, damit wir entsprechend planen können.

Hier anmelden!

Eisblumen und Seerosen: Kindheit im Burghausen der 50er Jahre - Lesung und Ausstellungseröffnung

Eisblumen und Seerosen: Kindheit im Burghausen der 50er Jahre - Lesung und AusstellungseröffnungDienstag 23. Juli 18.30 – 21 Uhr
Eintritt frei
Kostenlose Eintrittskarten für die Lesung an der Infotheke der Bibliothek

Die Münchner Autorin Irmgard Teich nimmt Sie mit auf eine kleine Zeitreise, mit einem Buch über Burghausen aus einer ganz eigenen Perspektive:
In Episoden erzählt die Autorin von der Zeit der 1950er und frühen 1960er Jahre, als „die Winter noch Winter waren“, mit Eislaufen und Rodeln von Dezember bis Februar, und die Sommer nicht zu heiß, mit zuverlässigen Badefreuden die ganzen Ferien lang und länger.

Die besondere Lage der Stadt mit dem See entlang des Hügels der Burg und seiner verwunschenen Landschaft ringsherum, den uralten Häusern mit den kleinen Läden und Handwerksbetrieben, und dem Fluss mit den Brücken nach Österreich trug zum Erleben einer einzigartigen Kindheit bei.

Die Lesung begleitet die gleichnamige Ausstellung der Laimer Künstlerin Julia Teich, die Szenen aus dem Buch ihrer Mutter in eindrucksvollen, farbenfrohen Aquarellen eingefangen hat. Die Ausstellung ist vom 17. Juli bis einschließlich 21. September in den Räumen der Stadtbibliothek Laim zu sehen.

Informationen zu den Künstlerinnen:

Die Autorin
Irmgard Teich wurde1950 in der Herzogstadt Burghausen an der Salzach geboren: in einem alten, mittlerweile denkmalgeschützten Haus am Fuße der „weltlängsten Burg“. Nach vielen Jahren als Englisch- und Lateinlehrerin begann sie im Ruhestand, die vielen Erinnerungen an ihre Kindheit in einer besonderen Zeit, an einem besonderen Ort, niederzuschreiben.

Die Illustratorin
Julia Teich wurde 1980 in München geboren. Nach einer Ausbildung zur Grafik-Designerin ist sie derzeit hauptberuflich als Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache tätig, kehrt in ihrer Freizeit aber oft und gerne zur Malerei zurück.
Die jetzt als Buch veröffentlichten Memoiren ihrer Mutter, Irmgard Teich, inspirierten Julia Teich zu zwölf farbenfrohen Aquarell-Illustrationen. Auch eigene Erinnerungen an die vielen Ferien, die sie selbst als Kind in Burghausen verbracht hatte, flossen in die Kunstwerke mit ein.

Stadtbibliothek Laim
Fürstenrieder Str. 53
Tel 0 89/233 772423
stb.laim.kult@muenchen.de
www.muenchner-stadtbibliothek.de/laim
Die – Fr 10 – 19 Uhr
Sa 10 – 15 Uhr

Einfach nur Fußball

Einfach nur FußballWährend die Großen in Gaststätten, Biergärten, beim Public Viewing oder zu Hause gespannt die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft verfolgen, spielen die Buben am Agricolaplatz auf dem von den Stadtgärtnern frisch gemähten Rasen einfach nur aus Spaß ihren Fußball.

Dazu brauchen sie keine Schieds- oder Linienrichter und auch keine Tribüne für das Publikum. Gelegentlich bleiben einzelne Spaziergänger stehen, schauen sich
Passagen des Spiels an, registrieren Zurufe, gute Raumaufteilung oder Manndeckung.
Außer geringen Blessuren gibt es keine Trophäen oder Prämien zu gewinnen.
Es ist halt einfach nur Fußball.

Bild / Text: WeB

72. Münchner Filmkunstwochen

72. Münchner FilmkunstwochenDAS SOMMERFESTIVAL DER ARTHOUSEKINOS vom 25.7. - 31.7. im Neuen Rex

Vor genau 70 Jahren kam der Münchner Kino-Pionier Fritz Falter auf die Idee, in München mitten im Sommer die Filmkunstwochen abzuhalten. Er wollte damit der Flaute im Kinoprogramm begegnen, der Eintönigkeit der Ferien Kultur entgegensetzen (damals gab es noch nicht so viele Freizeitangebote wie heute!), aber auch und vor allem den immer seichteren Verleihangebot der Fünfzigerjahre selbstbewusst die Stirn bieten. Mit dem Occam-Studio gründete er das erste Filmkunst-Kino überhaupt. Zahlreiche andere folgten. Die Kinobetreiber*innen und Theaterleiter*innen von elf Spielstädten der Stadt feiern heute in seinem Erbe das Sommerfestival der Arthouse-Kinos.

Vollständiges Programm mit allen teilnehmenden Kinos finden Sie hier.

Auf dieses Programm dürfen Sie sich im Neuen Rex freuen:
Do 25.7. 16:00 Tristan und Isolde - Live aus Bayreuth
Fr 26.7. 13:00 Comedian Harmonists - Kinofreitag

Filmreihe: Josef Hader
Fr 26.7. 15:30 Komm, süßer Tod
Sa 27.7. 15:30 Silentium
So 28.7. 11:00 Das ewige Leben
So 28.7. 15:30 Der Knochenmann
Mo 29.7. 15:30 Arthur & Claire
Di 30.7. 18:00 Wilde Maus
Mi 31.7. 20:15 Andrea lässt sich scheiden

Mi 31.7. 18:00 Ruinenschleicher und Schachterleis - Sonderprogramm

Tickets sind ab sofort erhältlich - hier online und an der Kinokasse.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch - Das Team vom Neuen Rex Kino

www.filmkunstwochen-muenchen.de

Magdalenenfest im Hirschgarten

Magdalenenfest im HirschgartenSchon lange kein Geheimtipp mehr ist das Magdalenenfest, welches heuer vom 6. bis zum 21. Juli zum im Münchner Hirschgarten stattfindet. Gleich neben dem größten Biergarten der Stadt gibt es von 11:00 bis 22:00 Fahrgeschäfte, Würstl, Steckerlfisch, Süßes und rund 25 Tandler, die auf einer kleinen Dult von der Socke über die Lederhosn bis hin zum Küchenzubehör alles im Angebot haben.

Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen. Ein Erlebnis für die ganze Familie - und bei weitem nicht so überlaufen wie andere Volksfeste im Münchner Raum. Das Magdalenenfest ist das einzige Volksfest in München, das noch komplett "auf der grünen Wiese" abgehalten wird. Kinderkarussells, Ponyreiten, Schiffschaukel und Autoscooter sind insbesondere für die Kleinen ein unvergessliches Erlebnis, an der Schießbude können die Größeren ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Darüber hinaus gibt es jeweils Mittwoch und Freitag ab 15:00 Uhr ein Kasperletheater unter freiem Himmel - gratis für die Kleinen.

Das Magdalenenfest ist für 1728 erstmals belegt, ursprünglich fand das Fest ganz in der Nähe des Nymphenburger Schlosses statt. Als auch in Nymphenburg das ländliche Leben verschwand und angrenzende Wälder gerodet und bebaut wurden, musste auch das Volksfest weichen. Zunächst auf Höhe des heutigen Romanplatzes, seit 1959 findet das Magdalenenfest im Münchner Hirschgarten statt.

Wenn Begeisterung beim Flaggezeigen das Wissen darüber übersteigt

Wenn Begeisterung beim Flaggezeigen das Wissen darüber übersteigtWer jemals zur See gefahren oder beim Militär war, hat dabei etwas über seine Nationalflagge, ihre Bedeutung und dem Umgang mit ihr erfahren. Bei entsprechendem Interesse wurde vielleicht auch die Sinngebung ihrer Farben, ihrer Symbolik, die Zeit und der Anlass dazu ergründet. Es gibt sogar eine junge eigene Wissenschaft dafür, die Vexillologie.

Da die Flagge ein Symbol für die jeweilige Nation darstellt, haben sich über alle Nationen hinweg im Umgang mir ihr gewisse Bräuche und Regeln gebildet. In jedem Fall verbietet sich jedoch ein abwertender oder geringschätziger Umgang.
Selbst die meisten Freizeitsegler kennen zumindest in Grundzügen diese Bräuche.

Bei Prozessionen und Festumzügen werden prächtig gestickte Fahnen von Trachten-, Schützen- oder anderen Vereinen mitgeführt. Zusammen mit den aus verschiedenen Anlässen gestifteten Fahnenbändern kann so eine Traditionsfahne ein beträchtliches Gewicht aufweisen, das für manchen Fähnrich im Verlauf des Umzugs eine Herausforderung darstellen kann.
Auch bei der Handhabung und dem Umgang mit solchen Fahnen haben sich Gepflogenheiten gebildet, denen allen gemeinsam ist, dass sie Geringschätzung oder Herabwürdigung der Fahne vermeiden, weil durch sie ja die jeweilige Gemeinschaft repräsentiert wird.

Bei großen Sportereignissen wie z.B. den Olympischen Spielen werden im Stadion bei der Siegerehrung neben der Olympischen Flagge die Nationalflaggen der Sieger gehisst. Gleiches ist bei Europa- oder Weltmeisterschaften zu sehen. Doch die Begeisterung dabei erfasst hier nicht nur die Zuschauer, schon im Vorfeld werden Nationalflaggen auch an Fahrzeugen und Gebäuden befestigt, aus den Fenstern gehängt, manchmal sogar Gesichter damit bemalt.

Aber oft sieht man die Flagge auch verkehrt herum gehängt, vielleicht deshalb, weil beim Blick aus dem Fenster zunächst ja alles richtig aussieht. Vielleicht glauben auch manche Akteure, es würde reichen, wenn insgesamt die Farben stimmen! Doch beginnen wir nicht auch beim Lesen oben am linken Rand?

Für die deutsche Flagge mit den Farben Schwarz, Rot, Gold sollte sich der schwarze Streifen aus Sicht des Betrachters auf der linken Seite oder oben befinden.

Text und Bild: WeB

Entfeindet Euch! Auswege aus Spaltung und Gewalt. Ein Essay.

Entfeindet Euch! Auswege aus Spaltung und Gewalt. Ein Essay.Seit dem brutalen Überfall auf die Ukraine hat sich das Lutherwort wieder bewahrheitet: „Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Luther lehnt den Angriffskrieg, selbst den Präventivkrieg ab und spricht den angegriffenen Staaten ein Widerstandsrecht zu. Von ihm stammt auch der Satz: „Und wenn die Welt voll Teufel wär' und wollt' uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es muss uns doch gelingen!“

Zurzeit werden wir alle unselig umhergeschleudert wie in einer Zentrifugalschleuder durch die Ventile des Unmuts, des Zeitgeistes, der die Aggressionen verstärkt. Ein „Circulus Vitiosus“ (Teufelskreis).

„Krieg ist ein schreckliches Monster, das immer schlimmer wütet, je mehr es genährt wird“ heißt es im Klappentext in dem mit Leidenschaft geschriebenen Essay des Theologen und Journalisten Stefan Seidel: „Wir erleben eine Zeitenwende. Und das bedeutet: Die Welt ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor“. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf und Putin gestatten, die Uhren zurückzudrehen in die Zeit der Großmächte des 19. Jahrhunderts, ob wir die Kraft aufbringen, Kriegstreibern wie Putin Grenzen zu setzen. „Das setzt eigene Stärke voraus.“

Stefan Seidel leidet darunter, dass derzeit so viel Denken und Handeln im Aggressionsmodus passiert und die Kriegslogik so hochgefahren wird. Seidel zitiert Alexander Kluge, der einmal schrieb: „Der Krieg ist ein Dämon, der sich die Herrschaft derer, die ihn anzetteln, ebenso entzieht, wie den Wünschen derer, die ihn bekämpfen. Ist der Krieg ausgebrochen, hört die Herrschaft über ihn auf.“

Der jüdische Theologe Pinchas Lapide prägte für das Programm der Bergpredigt den Begriff „Entfeindungsliebe“.

Für die großartige Hannah Arendt könnte ein Gegengift zum Hass in der Erweiterung der Empathie und in der Verweigerung des Denkens in Klischees bestehen.

Stefan Seidel besitzt die Gabe Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Die Auswahl der Stichwortgeber ist sehr gelungen. Mit Sorge sieht Stefan Seidel, dass immer mehr das Misstrauen die Menschen bei uns erfasst. Wer erfahren will wie Zivilisation immer wieder an schierem Misstrauen zugrunde gehen kann, kann dies bei dem englischen Historiker Kenneth Clark nachlesen. Das Essay, in dem die Betroffenheit über die sehr unschönen Dinge immer wieder anklingt, wird in der jetzt verfahrenen Situation es schwer haben, Wunder zu bewirken.

Das Essay ist hauptsächlich als „food for thought“, als Stoff zum Nachdenken gemeint, das helfen soll, uns zu sensibilisieren und uns anderen Sichtweisen zu öffnen.

Eckhard Krause

Stefan Seidel
Entfeindet euch! Auswege aus Spaltung und Gewalt.
Claudius , München 2024
ISBN 973 -3-532-62897-3
128 Seiten
20.00 Euro

Kenneth MacKenzie Clark, Baron Clark war ein britischer Kunsthistoriker, Museumsdirektor und Autor. In Großbritannien gehörte Clark durch die Fernsehserie Civilisation, die er 1969 für die BBC schrieb, produzierte und im Fernsehen präsentierte, zu den bekanntesten Kunsthistorikern seiner Zeit.

Ein Teufelskreis, auch lateinisch Circulus Vitiosus oder Abwärtsspirale, wird ein System bezeichnet, in dem mehrere Faktoren sich gegenseitig verstärken und so einen Zustand immer weiter verschlechtern

(Anmerkungen weisen auf die Quellen hin)
Eckhard KrauseEckhard Krause ist Laimer Diplom-Bibliothekar im Ruhestand und Laimer Bücherwurm. Geboren in Sachsen und aufgewachsen in Ostfriesland, kam er in Zeiten des kalten Krieges nach Westdeutschland und lebt nunmehr seit fast 50 Jahren in Laim. Aufmerksam beobachtet er Entwicklungen und Strömungen in Gesellschaft und Literatur.

Golda - Israels eiserne Lady im Laimer REX-Kino

Golda - Israels eiserne Lady im Laimer REX-Kino"Golda - Israels eiserne Lady" ist ein fesselndes biografisches Drama, das die Kinoleinwände in diesen Tagen erobert. Der Film, unter der Regie von Guy Nattiv, taucht tief in eine der turbulentesten Phasen der israelischen Geschichte ein und porträtiert dabei eine der bemerkenswertesten politischen Führungspersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Golda Meir.

Die Handlung konzentriert sich auf die 19 dramatischen Tage des Jom-Kippur-Krieges im Oktober 1973. In dieser Zeit stand Israel am Rande des Abgrunds, und Golda Meir, damals Premierministerin, musste schwerwiegende Entscheidungen treffen, die das Schicksal ihres Landes bestimmen sollten. Der Film zeichnet ein eindringliches Bild von Meirs Führungsstil, ihrer Entschlossenheit und ihren inneren Konflikten während dieser Krise.

In der Hauptrolle brilliert die Oscar-Preisträgerin Helen Mirren, die für ihre Darstellungen historischer Figuren bekannt ist. Mirren verkörpert Golda Meir mit einer beeindruckenden Intensität und Authentizität. Ihre Verwandlung in die "eiserne Lady" Israels ist dank herausragender Makeup- und Kostümarbeit geradezu verblüffend. Mirrens nuancierte Darstellung lässt die Zuschauer die Last der Verantwortung spüren, die auf Meirs Schultern lastete, während sie gleichzeitig gegen eine heimtückische Krebserkrankung ankämpfte.

An Mirrens Seite glänzt Liev Schreiber in der Rolle des Henry Kissinger, der damals als US-Außenminister eine Schlüsselrolle in den diplomatischen Verhandlungen spielte. Die Chemie zwischen Mirren und Schreiber auf der Leinwand verleiht den komplexen politischen Manövern dieser Zeit eine zusätzliche Dimension. Camille Cottin rundet das Ensemble als Lou Kaddar, Meirs persönliche Assistentin, ab und bietet einen intimeren Blick auf die Premierministerin abseits der politischen Bühne.

Der Film zeichnet sich durch seine Bemühungen um historische Genauigkeit aus, ohne dabei an dramatischer Spannung zu verlieren. Er bietet einen faszinierenden Einblick in die Entscheidungsprozesse auf höchster politischer Ebene und zeigt, wie persönliche Überzeugungen, strategische Notwendigkeiten und internationale Diplomatie in Krisenzeiten ineinandergreifen.

"Golda - Israels eiserne Lady" läuft ab dieser Woche im Laimer REX-Kino.

Das innere Drama - Nina Egermann zu Gast beim 101. Unternehmerstammtisch in Laim

Das innere Drama - Nina Egermann zu Gast beim 101. Unternehmerstammtisch in LaimHeilung erfordert von Dir, die Versionen von Dir aufzugeben, die Du erschaffen hast, um zu überleben!

Manchmal hält das Leben für uns neue Wachstumsmöglichkeiten bereit, die wir jedoch als herausfordernd empfinden, da wir freiwillig selten unsere bequemen, sicheren und bekannten Komfortzonen verlassen möchten, um unsere Grenzen zu erweitern.

Ebenso ist es mit unserer Bereitschaft unsere inneren verletzten Kinder aus der Vergangenheit zu fühlen und dadurch nach Hause zu bringen, um wieder ganz zu werden. Denn alles, wer und was uns im Leben begegnet, geht mit uns in Resonanz und spiegelt uns unsere vergrabenen Kinderverletzungen wider.

Ob Sie es glauben oder nicht, Unternehmerinnen und Unternehmer sind auch Menschen. Und die tragen bewusst oder unbewusst die Dramen ihrer Vergangenheit mit sich herum. Mit den entsprechenden Auswirkungen auf Denken und Handeln – und das wollen wir näher beleuchten. Nina Egermann – Heilpraktikerin, Autorin und Podcasterin aus München ist zu Gast beim 101. Unternehmerstammtisch und nimmt uns mit auf eine spannende Reise in unser Ich.

Wir hatten bereits einige Male Schwerpunktthemen aus dem weiten Feld der Psychologie beim Stammtisch – mit fundierten Vorträgen ausgewiesener Expertinnen und Experten. Freuen Sie sich also auch dieses Mal auf einen interessanten Abend mit viel Wissenstransfer aus erster Hand, netten Leuten und gepflegtem Netzwerken. Wir freuen uns auf Sie, bitte melden Sie sich rechtzeitig an – und sagen Sie es weiter!

Foto: ©Moira Rutschmann Fotografie

Vision versus Fakten - ein Abend mit dem Münchner Krimi-Autor Martin Arz und LKA-Hauptkommissar Ludwig Waldinger in der Stadtbibliothek Laim

Vision versus Fakten - ein Abend mit dem Münchner Krimi-Autor Martin Arz und LKA-Hauptkommissar Ludwig Waldinger in der Stadtbibliothek LaimMartin Arz ist Künstler, Verleger und Krimi-Autor. Er liest Ausschnitte aus seinen Romanen um den Münchner Ermittler Max Pfeffer und präsentiert spektakuläre Fälle aus seinem Sachbuch „Todsicheres München“.

Ludwig Waldinger ist Kriminalhauptkommissar beim LKA. Er kommentiert die fiktiven Kriminalfälle, klopft sie auf Realitätsnähe ab und liefert spannende Hintergrundinformationen zu den Fällen aus Arz‘ Sachbuch.
Und er kommt nicht mit leeren Händen: Als Waffenexperte kennt er potenzielle Mordwerkzeuge...

Kostenlose Eintrittskarten in der Bibliothek - Restkarten vor Veranstaltungsbeginn

Mittwoch, 26. Juni 19.30 Uhr

Stadtbibliothek Laim
Fürstenrieder Str. 53
Tel 0 89/1 27 37 33-0

Fotos: Benedikt van Hasz, Alexander Deeg

Orgelkonzert in der Paul-Gerhardt-Kirche Laim am 07. Juli

Orgelkonzert in der Paul-Gerhardt-Kirche Laim am 07. JuliDie Orgel der Paul-Gerhardt-Kirche in Laim (Mathunistraße 25) erhielt im März dieses Jahres einen neuen Spieltisch und eine neue elektrische Registertraktur. Weitere Maßnahmen sind noch nötig und geplant. Die erforderlichen Kosten muss die Gemeinde selber aufbringen.

Deshalb findet am Sonntag, 07. Juli 2024, um 18 Uhr ein Benefizkonzert statt: Kirchenmusikdirektor Roderich Kreile, ehemaliger Kreuzkantor in Dresden, spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Gustav Adolf Merkel, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Jehan Alain.

Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten der Orgel erbeten und willkommen.

Evang.- Luth. Paul-Gerhardt-Kirche, Mathunistraße 25, 80686 München-Laim

Laimer Feldkreuz verschwunden!

Laimer Feldkreuz verschwunden!Das Laimer Feldkreuz im Grünzug an der Von-der-Pfordten-Str. (gegenüber der Grundschule mit Haus Nr. 80) war von einem Tag auf den anderen verschwunden - nur der Metallsockel mit altem Blumenschmuck (s.Foto) war noch vorhanden.

Über viele Jahre hat dort jeweils am Volkstrauertag das Gedenken für die Gefallenen und die Opfer der Weltkriege mit den Vertretern beider Kirchen und Abordnungen der Laimer Vereine stattgefunden, weshalb Sorge aufkam, wie das heuer wohl werden wird.

Auch Nachfrage beim Historischen Archiv Laim, sonst in solchen Dingen gut beschlagen, führte nicht weiter. Norbert Winkler wusste nichts über den Verbleib des Kreuzes.

Erst in der Sitzung des Bezirksausschuss Laim im Juni ergab sich ein Hinweis. Einer aufmerksamen Anliegerin war aufgefallen, dass das untere Ende des Kreuzes Risse aufgewiesen hatte, in die Feuchtigkeit eingedrungen war. Sie informierte deshalb den städt. Gartenbau, der das Kreuz aus Gründen des Unfallschutzes abbauen ließ, wobei es auch gleichzeitig überholt werden wird.

Zum Gedenken für die der Opfer der Weltkriege wird es in Laim also wieder ein standfestes und renoviertes Feldkreuz geben.

Foto / Text: WeB

Baustellen-Chaos und Spatenstich-Posse: CSUFW-Fraktion fordert Aufklärung zu neuen Problemen bei der Tram-Westtangente

Baustellen-Chaos und Spatenstich-Posse: CSUFW-Fraktion fordert Aufklärung zu neuen Problemen bei der Tram-WesttangenteDie Baustelle für die umstrittene Tram-Westtangente sorgt für großen Ärger und tägliches Verkehrschaos im Münchner Westen. Ungeachtet dieser Probleme wird heute in Laim der symbolische Spatenstich zelebriert. Die CSU/FW-Fraktion kritisiert die erneute Pannen-Planung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und fordert Aufklärung zu den Problemen.

„Aufgrund der Verkehrssituation empfehlen wir eine frühzeitige Anreise“ – dieser Hinweis aus der Einladung zum Spatenstich dürfte für die Bürgerinnen und Bürger in Laim wie Hohn klingen. Sie müssen in den nächsten Jahren mit erheblichen Einschränkungen leben und haben bereits jetzt durch Sperrungen und Umleitungen Probleme, an ihr jeweiliges Ziel zu gelangen. Hinzu kommt Dauerstau auf der Fürstenrieder Straße, die trotz ihrer Bedeutung als Einfallstraße aus dem Westen auf eine Spur reduziert wurde. Gleichzeitig ist das Viertel durch die Baustelle für die U5 sowie den Arbeiten an der Laimer Unterführung belastet.

Die CSU/FW-Fraktion hat sich wiederholt gegen den Bau der Tram-Westtangente ausgesprochen, die – nach heutigem Stand – 490 Millionen Euro bei unklarer Förderlage kosten soll. Elektrobusse wären weitaus günstiger und schneller verfügbar gewesen. Nachdem das Projekt trotz aller Warnungen beschlossen wurde, bringt nun die Umsetzung immer neue Probleme und Verzögerungen mit sich. Die CSU/FW-Fraktion stellt heute zwei Anfragen an die Stadtverwaltung, um Lösungen für die Verkehrsprobleme einzufordern und die Sinnhaftigkeit des nachgeholten Spatenstichs zu hinterfragen.

Alexandra Gaßmann, CSU-Stadträtin und Laimer Bürgerin: „Während Laim im Verkehrschaos versinkt, setzt sich die Stadtregierung heute auf die Baustelle und feiert. Das ist Hohn gegenüber den Menschen, die jeden Tag da durch müssen. Dieser Spatenstich ist reine Show und kostet Geld, das anderswo besser aufgehoben wäre. Unterdessen häufen sich die Beschwerden über die dilettantisch geplante Baustelle: Anwohner klagen über gesperrte Zufahrten, die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrenden ist teilweise gefährdet und der halbe Westen steht auf der einspurigen Fürstenrieder Straße im Stau. Und das soll jetzt jahrelang so weitergehen? Die Planung der Tram-Westtangente ist von vorne bis hinten misslungen. Wir haben vor dieser Situation lange gewarnt. Die Stadtverwaltung muss nun sicherstellen, dass Anwohner, Pflegedienste, Lieferanten, Handwerker und alle weiteren Menschen ans Ziel gelangen, die dieses Stadtviertel am Laufen halten.“

Würm-Hochwasser - ein paar Zentimeter. Was ist hier mit dem Wasser passiert?

Würm-Hochwasser - ein paar Zentimeter. Was ist hier mit dem Wasser passiert? Die Würm ist der einzige Abfluss aus dem Starnberger See. Danach fließt sie durch das Leutstettener Moos und ist bei Hochwasser deutlich vom Moor gefärbt. Hier eine Aufnahme ihres Wassers im Pasinger Stadtpark.

Hochwasser fällt bei der Würm auch bei starkem und länger anhaltendem Regen nur gemäßigt aus, weil auf der weiten Seefläche von über 56 qkm auch große Niederschlagsmengen den Wasserspiegel nur um Zentimeter ansteigen lassen und der See nur ein geringes Einzugsgebiet mit wenigen Zuflüssen hat.

Als "ungeregelter Speicher" bewahrt er die Würmtalgemeinden vor extremen Hochwasserereignissen und beweist in der Praxis die Wirksamkeit des Wasserrückhalts in der Fläche.

Am Beispiel der Würm lässt sich deutlich nachvollziehen, wie sich ein natürlicher oder ein renaturierter Flussverlauf auf die Hochwassersituation einer ganzen Region auswirken kann. Auch der Beginn der Wiederherstellung der Isarauen vor nahezu 25 Jahren hat maßgeblich dazu beigetragen, dass auch dieser Fluss wieder "Platz" hat - und Überschwemmungen im Ufergebiet deutlich reduziert, mehr noch: Schlimme Hochwasser sind damit nahezu unmöglich gemacht worden.

Foto / Text: WeB

Mythen - Fantasie oder Realität? Bilder und Skulpturen von Ifeanyi C. Okolo

Mythen - Fantasie oder Realität? Bilder und Skulpturen von Ifeanyi C. OkoloFür fünf Wochen werden die Räume der Stadtbibliothek Laim zur Galerie: der Maler und Bildhauer Ifeanyi C. Okolo stellt farbstarke Bilder und zum Teil großformatige Skulpturen aus.

Ifeanyi C. Okolo, 1966 in Nigeria geboren, studierte dort Bildende und Angewandte Künste mit Schwerpunkt Bildhauerei, bevor er 1996 nach Deutschland kam. Heute lebt und arbeitet er (zusammen mit der hier seit 1724 ansässigen Familie) auf einem Hof im Landkreis Freising.

Okolo ist künstlerisch breit aufgestellt: als Bildhauer mit oft überlebensgroßen, von starker Vertikalität geprägten Skulpturen aus Holz oder Metall, als Maler, aber auch als Trommel-, Tanz- und Zeichenlehrer.

Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht der Mensch, in seiner Beziehung zu anderen Menschen, aber auch zur Natur; dabei versteht Okolo sich als Brückenbauer. „Meine Kunst“, sagt er, „ist für alle.“ Dazu passt, dass sein Vorname eigentlich nur eine Abkürzung ist: vollständig lautet er Ifeanyichukwu, was so viel heißt wie: Mit Gott ist alles möglich.

Midissage am Samstag, 22. Juni um 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers. Eine Veranstaltung im Rahmen der Stadtteilwoche Laim.

Schaufenstergeschichten

SchaufenstergeschichtenUnter dem Titel „Schaufenstergeschichten“ lädt die Baugenossenschaft des Verkehrspersonals 1898 e.G. in Laim zu einem Spaziergang durch ihre Geschichte ein.

Schaufenster in der Camerloherstraße 91 (Ecke Taverna) und der Lanzstraße 7 zeigen Bilder und Dokumente aus den Anfängen des mehr als 125-jährigen Bestehens.

Im Schaufenster des Weinladens am Laimer Platz 6 sind dazu noch Bilder und Exponate des Fahrradclubs „Auf geht’s“ zu sehen. Mitglieder der Baugenossenschaft haben diesen Verein im Jahr 1902 gegründet.

Vielleicht gehen Sie beim nächsten Spaziergang einfach mal durch die Camerloher- oder Lanzstraße.


Kunst in Laim

Kunst in LaimSchon in der Vergangenheit wurden die Schaufenster Laimer Apotheken immer wieder mal als Kunstgalerie "mißbraucht" und sorgten für reges Interesse bei der Bevölkerung. So hatte beispielsweise die Hahnenapotheke in der Fürstenrieder Straße mehrmals Bilder des Laimer Malers Rolant de Beer "im Programm".

Nun ist in den kommenden Monaten im Schaufenster der Agricola Apotheke in der Agnes-Bernauer-Straße 122 die Bilderserie "Die Optimierten" der Laimer Künstlerin Anna Frydman zu sehen. Diese Serie besteht aus großen alten Aquarellen, die Anna Frydman noch einmal optimiert und überarbeitet hat. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Anna Frydman wurde 1962 in Ludwigshafen geboren, von 1987-92 Studium der Malerei und Grafik an der Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam, Niederlande; 1996 Basisstipendium, Fonds voor Beeldende Kunst & Bouwkunst; 2008 Arbeitsaufenthalt, Stiftung Obras, Portugal; 2011 Projektleitung Gezichten, Drawing Centre Diepenheim, Niederlande.

Ausstellungen von Anna Frydman waren bis jetzt hauptsächlich in Deutschland, in den Niederlanden und Belgien zu sehen, sogar im Palast von Königin Beatrix in Amsterdam konnten ihre Werke schon bewundert werden. Ein Grund mehr, einfach mal einen Blick in das Schaufenster der der Agricola Apotheke zu werfen.

Mehr über und von Anna Frydman gibt's auf ihrer Homepage zu sehen.

Wenn die Tage wieder heißer werden...

Wenn die Tage wieder heißer werden...Wenn die Tage wieder heißer werden und man sich nach Abkühlung sehnt, bietet das Kneipp-Becken im Westpark eine willkommene Gelegenheit, sich mit einer Runde im "Storchengang" Erfrischung zu verschaffen.

Aktivierende Runden durchs Gras und auf der Barfuß-Strecke daneben, die mit mehreren Größen von Kieselsteinen sowie Sand, Rindenmulch und Holz belegt ist, schulen über ihre Wahrnehmung das Empfinden und wirken über die Reflexzonen auf den gesamten Körper.
Die Reaktion hinterher ist ein angenehmes Prickeln der Fußsohlen.

Für die kurzzeitige Erfrischung gibt es auch ein Tauchbecken für die Unterarme, das ebenso ständigen Wasserzulauf hat. Es wird jedoch nicht empfohlen, Arm- und Fußbecken hintereinander zu benutzen, da sich die Wirkung auf den Kreislauf aufhebt. So steht es auf einer Info-Tafel.

Im Verlauf eines Sommers kann man dort öfter auf die gleichen Leute (auch aus Laim) treffen, die gerne diese für sie kostenlose Maßnahme der Gesundheitspflege nutzen.

Foto / Text: WB

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