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Großer Bücherflohmarkt in St. Philippus am 14. und 15. März

Großer Bücherflohmarkt in St. Philippus am 14. und 15. MärzVom Krimi bis zum Kochbuch, vom Bildband über Videos bis zur Vinyl-LP: Die katholische Pfarrei St. Philippus veranstaltet am 29. März von 11:00 - 19:30 Uhr und am 30. März von 9:30 - 12:00 Uhr den schon traditionellen großen Bücherflohmarkt zugunsten des Straßenkinder-Projekts Aida e.V. in Brasilien, des Lichtblicks Seniorenhilfe e.V. und der Kindertagesstätte St. Philippus.

Verkauft werden Bücher, Kinderbücher, Zeitschriften - das alles auch fremdsprachig - DVDs ... ...

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In Loam bin i dahoam: Laim ist ein Stadtteil von München und LAIM-online ist Stadtteilinformation pur - schnell, einfach und für Menschen gemacht, die im Münchner Westen leben, arbeiten oder zu Gast sind.

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Silvestermüll. Die konkreten Zahlen für Laim

Silvestermüll. Die konkreten Zahlen für LaimBereits am 10. Januar dieses Jahres gab es eine Anfrage seitens Werner Brandl (SPD) an den Bezirksausschuss 25 Laim zu den erfassten Abfallmengen der Silvesternacht. Diese wurde dem Baureferat zur weiteren Bearbeitung zugeleitet, jetzt liegen konkrete Zahlen insbesondere für Laim vor.

Insgesamt wurden von der städtischen Straßenreinigung im Vollanschlussgebiet circa 41 Tonnen (Vorjahr: rund 49 Tonnen) Silvestermüll beseitigt (wir berichteten). Im Innenstadtbereich (ausgenommen Sperrzone Fußgängerzone) und in Schwabing fielen insgesamt circa 10 Tonnen Silvestermüll und rund um den Friedensengel etwa 3 Tonnen an.

Für den Bereich Laim werden keine separaten Zahlen erhoben, allerdings hat sich das Baureferat bei der für Laim beauftragten Straßenreinigungsfirma erkundigt und kann folgende Zahlen nennen:

Bereiche
Landsberger Str. / Fürstenrieder Str. Laimer Kreisel
Landsberger Str. – Am Knie
Pasinger Schule / Agnes-Bernauer-Str.
Agnes-Bernauer-Str. – Ecke Fürstenrieder Str.
ca. 20 Säcke a 120 l

Bereiche
Landsberger Str. auf Höhe der Münchner Wohnen Wohnanlagen
Laimer Platz
Laimer Anger
Agricolaplatz
ca. 20 Säcke a 120 l

Bereiche
Westendstr. Von Zschokkestr. – Ammerseestr.
Hans-Thonauer-Str. /Kiem-Pauli-Weg
ca.10 Säcke a 120 l

Zu den weiteren Punkten können seitens des Baureferats keine Angaben gemacht werden, da keine Informationen vorliegen.

Faschingsclub Laim sucht verrücktes Personal

Faschingsclub Laim sucht verrücktes PersonalUmba Täteräää aus Laim! Wer glaubt, Fasching sei nur etwas für die kalten Monate, der irrt gewaltig. Hinter den Kulissen des Faschingsclubs Laim (FCL) glühen bereits die Wadln, denn die Vorbereitungen für die nächste Session haben bereits begonnen.

Hier ist ein kleiner Aufruf für alle, die lieber auf der Bühne stehen als nur am Rand zu schunkeln:

Bühne frei: Laim sucht die Super-Garde (und kräftige Männerwadln!)
Hatten Sie auch schon einmal diesen Moment im Publikum, wenn die Garde über das Parkett wirbelt und Sie sich heimlich dachten: „Mensch, das kriege ich doch auch hin!“? Jetzt ist Schluss mit dem Wunschdenken! Der FCL sucht ab sofort mutige Neuzugänge, die den Nervenkitzel spüren wollen, vor hunderten von Menschen die Beine zu schwingen. Egal ob grazile Garde oder das legendäre Männerballett – gesucht wird jeder, der Spaß an Bewegung und einer ordentlichen Portion Gaudi hat.

Warum jetzt einsteigen?
Keine Langeweile: Wer jetzt mitmacht, verkürzt sich die gefühlt unendliche Wartezeit bis zur nächsten Session.

Hinter die Kulissen blicken: Erfahren Sie beim Probetraining aus erster Hand, wie eine echte Faschingssession beim FCL abläuft (Spoiler: Es ist anstrengend, aber verdammt lustig).

Ruhm und Ehre: Applaus von hunderten Zuschauern ist garantiert!

DJ gesucht: Wer bringt die Hütte zum Beben?
Was wäre die beste Choreografie ohne den passenden Beat? Damit die Garde nicht a cappella tanzen muss und das Publikum ordentlich in Schwung kommt, sucht der FCL zudem einen neuen DJ. Wenn Sie ein Händchen für zünftige Partymusik haben und wissen, wie man eine Menge zum Kochen bringt, ist das Mischpult beim FCL Ihr neuer Arbeitsplatz.

Kommen Sie zum Probetraining und werden Sie Teil der Laimer Faschingsfamilie. Einfach vorbeischauen, informieren und mitmachen! Weitere Informationen gibt's auf der Homepage des Faschingsclubs Laim!

75 Jahre Lebensfreude und Tradition: Die Riesengebirgs-Trachtengruppe München feiert Jubiläum!

75 Jahre Lebensfreude und Tradition: Die Riesengebirgs-Trachtengruppe München feiert Jubiläum!Wenn der Maibaum auf dem Laimer Anger aufgestellt wird, darf eine Gruppe niemals fehlen: Die Riesengebirgs-Trachtengruppe München (RTG). Mit ihren farbenfrohen Trachten, den schwungvollen Tänzen und dem markanten Bänderbaum sind sie seit Jahrzehnten ein Herzstück der Münchner Stadtteilkultur. Doch dieses Jahr ist ein ganz besonderes – die RTG feiert ihr 75-jähriges Bestehen!

Ein Dreivierteljahrhundert Gemeinschaft, Brauchtumspflege und bayerisch-schlesische Freundschaft – das muss natürlich gebührend gefeiert werden.

Ein Blick zurück: Vom Riesengebirge an die Isar
Die Geschichte der Gruppe ist eine von Mut und dem Wunsch, die eigene Identität in einer neuen Heimat zu bewahren. Alles begann am 23. April 1951, als Paul Enge, der ursprünglich aus Agnetendorf im Riesengebirge stammte, den Verein in München gründete. Trotz der schweren Nachkriegsjahre und im Alter von bereits 66 Jahren schaffte er es, Menschen zusammenzubringen, die ihre schlesischen Wurzeln nicht vergessen wollten.

Was als kleiner Kreis von Heimatvertriebenen begann, entwickelte sich schnell zu einer festen Größe in der Münchner Trachtenwelt. Besonders stolz ist die Gruppe auf ihre Integration: Seit über 60 Jahren ist sie Mitglied im Trachtengau München und Umgebung. Die „Riesengebirgler“ sind das beste Beispiel dafür, wie man Traditionen aus der alten Heimat (wie die kunstvolle Federkielstickerei oder die speziellen schlesischen Tänze) mit der bayerischen Lebensart verknüpft. Ein emotionaler Höhepunkt der Vereinsgeschichte war zudem die erste Reise zurück in das Riesengebirge im Jahr 1990, kurz nach der Grenzöffnung.

Das große Jubiläumswochenende im Mai
Wer die Riesengebirgler live erleben möchte, sollte sich den Mai rot im Kalender markieren. Unter dem Motto „75 Jahre Gemeinschaft und Zusammenhalt“ lädt der Verein zu einem festlichen Wochenende ein:Natürlich wird die Gruppe auch am 1. Mai beim Maifest auf dem Laimer Anger wieder für beste Stimmung sorgen – quasi als Generalprobe für das große Festwochenende!

Mehr als nur Tanz
Die RTG München ist mehr als nur ein Verein; sie ist eine Brücke zwischen Generationen und Regionen. Ob beim Oktoberfest-Trachtenzug, beim Sommersingen auf dem Marienplatz oder bei internationalen Begegnungen wie der Europeade – die Riesengebirgler tragen ihr schlesisches Erbe mit Stolz und einem Lächeln in die Welt hinaus.

Wir gratulieren der Riesengebirgs-Trachtengruppe München ganz herzlich zum 75. Geburtstag und freuen uns auf viele weitere Jahre voller Tanz, Musik und gelebter Tradition auf dem Laimer Anger und in ganz München!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Riesengebirgs-Trachtengruppe München

Tram-Westtangente: Mehrere tausend Bürger und Gäste feiern die Eröffnung der neuen Tramlinie 14

Tram-Westtangente: Mehrere tausend Bürger und Gäste feiern die Eröffnung der neuen Tramlinie 14Die Teilinbetriebnahme der Tram-Westtangente in Laim am Samstag, 28. Februar 2026, ist auf große Resonanz gestoßen. Mehr als 5.000 Besucher kamen von 11:30 bis 15:00 Uhr zum Bürgerfest der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am Laimer Anger. Sie feierten die Eröffnung der neuen Strecke bei bestem Wetter mit Jazz- und Blasmusik sowie Speis und Trank. An zahlreichen Infoständen konnten sich die Gäste bei Vereinen, Initiativen, dem Mobilitätsreferat und der MVG informieren. Ein Kinderprogramm und ein Gewinnspiel rundeten das Angebot ab.

Viele Züge der neuen Linie 14 waren bis auf den letzten Platz belegt: Mehrere tausend Fahrgäste testeten die neue Verbindung zwischen Pasing Bf., dem U-Bahnhof Laim und Gondrellplatz. Zahlreiche Tram-Begeisterte und Interessierte fotografierten und filmten die Fahrzeuge auf der Neubaustrecke in der Fürstenrieder Straße. Die fünf eingesetzten Züge absolvierten am Premierentag rund 70 Fahrten je Richtung.

Foto: Stadtwerke München GmbH


Gemeinsam - Ein Kunstprojekt in der Kirche Erscheinung des Herrn in München-Blumenau

Gemeinsam - Ein Kunstprojekt in der Kirche Erscheinung des Herrn in München-BlumenauAusstellung von 1. März bis Mai 2026
Öffnungszeiten: täglich außer freitags 8.30 - 18 Uhr

Die Ausstellung reflektiert das Thema "Gemeinsam" mit der Installation eines Gemeinschaftsprojektes der Gemeinde, sowie mit Skulpturen der Holzbildhauerin Agnes Holzapfel und Fotografien von Franz Holzapfel.
Ein besonderer Höhepunkt des Projekts ist das Passionskonzert am Palmsonntag mit Werken von Bach, Telemann, Franck, Gjeilo sowie die zum Projekt neu entstandene Komposition „gemeinschaft“ und ein weiteres, preisgekröntes Werk von Jutta Michel-Becher.

Sonntag, 29.3., 17 Uhr Pfarrkirche Erscheinung des Herrn, Blumenauer Str. 1, barrierefrei

Das Projekt „Gemeinsam“ verbindet Kunst, Spiritualität und gesellschaftliches Engagement. Die Kirche Erscheinung des Herrn wird so zu einem offenen Raum des Dialogs, der Beteiligung und der gemeinsamen Gestaltung.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturmanagements der Erzdiözese München und Freising und von Sang&Klang in EdH e.V.

Unter dem Hammer: MVG versteigert Fundsachen online

Unter dem Hammer: MVG versteigert Fundsachen onlineVon einer japanischen Silbermünze über Handschellen bis zum Ultra-schallgerät: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) versteigert am Mittwoch, 25. Februar, wieder liegengebliebene Gegenstände aus U-Bahn, Tram und Bus. Die Auktion findet ab 11 Uhr live im Internet statt und wird online präsentiert.

Zur Auktion kommen Fundsachen aus dem MVG-Fundbüro, die nach mindestens sechs Monaten nicht abgeholt wurden. Unter den Auktionsgegenständen sind auch Laptops, Smartphones, Werkzeugkoffer, Kleidung, eine Kastenlaute (Cuatro Venezolano), Schmuck, Fußball-Fanartikel, Münzen, Banknoten sowie Überraschungs-Koffer und -Taschen.

Die zur Versteigerung stehenden Fundstücke können ab sofort bis Dienstag, 24. Februar, zu den regulären Öffnungszeiten im MVG-Fundbüro (Elsenheimerstraße 61, 80687 München) besichtigt werden.

Die Auktion wird im Auftrag der MVG von Rockmann Industrie-Auktionen durchgeführt. Der Link zum Online-Katalog der Auktion sowie weitere Infos zum Fundbüro stehen auf mvg.de/fundbuero zur Verfügung.

Foto: Succo

Tram-Westtangente: Erfolgreiche Generalprobe vor der Inbetriebnahme

Tram-Westtangente: Erfolgreiche Generalprobe vor der InbetriebnahmeAm Donnerstag, 19. Februar, fand die erste Testfahrt mit Straßenbahnen auf dem fertiggestellten Teil der Tram-Westtangente statt, der ab Samstag, 28. Februar 2026, von der neuen Linie 14 befahren wird. Bei der technischen Prüffahrt kamen sowohl das älteste Fahrzeug im Bestand der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), der hundert Jahre alte so genannte Fahrdrahtkontrollwagen, als auch eines der modernsten Fahrzeuge, ein „Avenio“ zum Einsatz.

Mit dem historischen Fahrzeug, das dank seiner Beobachtungskanzel hinter dem Stromabnehmer auch heute noch gute Dienste leistet, haben die Experten geprüft, dass die Oberleitung korrekt gespannt ist und das Zusammenspiel zwischen dem Fahrdraht, der den Strom liefert, und dem Stromabnehmer am Fahrzeug einwandfrei funktioniert. Eines der modernsten Fahrzeuge folgte dem Oldtimer, um auch das Zusammenspiel zwischen modernem Niederflurfahrzeug und der neuen Infrastruktur zu testen. Beide Fahrten verliefen erfolgreich, sodass der Inbetriebnahme am 28. Februar nichts mehr im Wege steht.

In den nächsten Tagen werden immer wieder verschiedene Fahrzeuge noch ohne Fahrgäste auf der neuen Strecke in der Fürstenrieder Straße unterwegs sein. Damit werden Erfahrungen für den Linienbetrieb gesammelt.

Informationen zum Projekt Tram-Westtangente gib es auf der MVG-Homepage.


Sehenswerte Ausstellung im laim_up: Frauen*Kunst*Schmuck

Sehenswerte Ausstellung im laim_up: Frauen*Kunst*SchmuckDeutschlandweit steht der Frühling dieses Jahr im Zeichen des Schmuck-Handwerks, sei es in Museen oder Galerien. München macht da keine Ausnahme.

Eines der lokalen Highlights: Vom 5. bis 8. März – da ist Weltfrauentag – zeigt das „laim_up“ in einer Art Entdeckungsreise Schmuckstücke, die von Frauen entworfen wurden, um Neues und Schönes in die Welt zu bringen.

Es gibt Beachtliches zu sehen. Etwa die veredelten Fundstücke der Designerin Angelika Iwen oder die Statement-Preziosen der türkischen Goldschmiedin Senay Akin. Handwerklich Meisterliches präsentiert die Münchner Goldschmiedin Funda Mutlu (siehe Foto). Sie ist unter anderem bekannt durch ihre inspirierenden Schmuck-Workshops, die regelmäßig im laim_up stattfinden.

Ergänzt werden die Kleinode von Bildern und Objekten der Münchner Malerin Sophie Johanna Kaiser.

Das Schmuckhandwerk war seit Jahrhunderten eine Männerdomäne, die sich Frauen erst im letzten Jahrhundert gegen viele Widerstände erobert haben. In Erinnerung an internationale Künstlerinnen präsentiert laim_up daher auch einige Werke in Bild und Text. So sind in memoriam zu Gast Sonja Delauny-Terk, die Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt, die italienische Künstlerin Annamaria Zanella und die Wienerin Elfriede Berbalk, um nur einige zu nennen.

Durch die Verbindung von Aktuellem und Vergangenem, von Objekt, Bild und Text, entsteht ein vielschichtiger Dialog, der über Schmuck als bloße Zierde hinausgeht, vielmehr Ausdruck von Haltung und persönlicher Handschrift ist. Die Ausstellung lädt die Betrachter*innen dazu ein, Schmuck in einem widerständigen, künstlerischen und kontextuellen Licht zu sehen. Oder um es mit den Worten des französischen Schriftstellers und Philosophen Albert Camus zu sagen: „Ohne Schönheit wäre die Welt unerträglich“.

Termin 5. bis 8. März
Donnerstag/Freitag 16-19 h
Samstag/Sonntag 14-19 h
laim_up
Guido-Schneble-Str. 24
www.laim-up.de

Der Historische Verein auf dem Laimer Anger

Der Historische Verein auf dem Laimer AngerFeste und Veranstaltungen sind für den Historischen Verein Laim eine gute und gern genutzte Gelegenheit, auf die Arbeit des Vereins aufmerksam zu machen. So auch am letzten Samstag.

Zum Laimer Faschingstreiben war der Historische Verein Laim wieder mit einem eigenen Stand auf dem Laimer Anger vertreten. Reges Interesse fand nicht nur die neueste Broschüre des Laimer Almanachs, auch ältere Ausgaben bis ins Jahr 2011 gingen "über die Ladentheke".

Selbst die närrischen Hoheiten Franziska Marie I. und Max Emanuel I. gaben sich die Ehre, dem HVL-Stand zusammen mit FCL-Chefin Christine Rygol einen Besuch abzustatten.

Mittlerweile die älteste Apotheke in Laim: Am 19. Februar 1959 wurde die Hahnen-Apotheke eröffnet

Mittlerweile die älteste Apotheke in Laim: Am 19. Februar 1959 wurde die Hahnen-Apotheke eröffnetIn Zeiten eines immer schwierigeren Marktumfelds und sinkender Apothekenzahlen ist Beständigkeit ein wertvolles Gut. Während allein im Jahr 2024 fast 400 Betriebe deutschlandweit schließen mussten, behaupten sich in München noch immer inhabergeführte Apotheken durch Fachkompetenz und eine persönliche Atmosphäre gegen den anonymen Versandhandel.

Die Hahnenapotheke in der Fürstenrieder Straße ist ein Paradebeispiel für diese Standhaftigkeit und feiert nun ihr 67-jähriges Bestehen. 1959 von Wolfgang Hahn gegründet, hat sie Generationen von Laimern durch den Alltag begleitet. Damals präsentierte sich das Viertel noch beinahe ländlich: Die Gotthardstraße war unbefestigt und die U-Bahn noch ferne Zukunftsmusik. Dennoch etablierte sich die Apotheke schnell als unverzichtbare Anlaufstelle für die Nachbarschaft.

Ein besonderer Garant für diese Kontinuität ist der heutige Inhaber Alfred Böhm, der bereits sein 50. Dienstjubiläum im Haus feiert – zunächst als Pharmaziepraktikant, dann als Angestellter, ab 1980 als Pächter und seit 1990 als Inhaber.

Trotz der langen Tradition ist die Hahnenapotheke alles andere als von gestern. Der digitale Wandel begann hier bereits 1986 mit dem ersten Computer; heute gehören E-Rezepte und elektronische Medikationsanalysen zum Standard. Die Apotheke vereint modernes Management mit dem, was das Internet nicht bieten kann: Vertrauen und das persönliche Wort von Mensch zu Mensch.

Die Hahnenapotheke bedankt sich herzlich bei ihren treuen Kunden und Mitarbeitern – und LAIM-online gratuliert zum beeindruckenden Jubiläum!

Kommunalwahl 2026: Durchblicken und Mitentscheiden!

Kommunalwahl 2026: Durchblicken und Mitentscheiden!Am 4. März um 14:30 Uhr lädt das ASZ Laim (Kiem-Pauli-Weg 22) zu einem informativen Nachmittag in die Cafeteria ein. Gemeinsam mit Konrad Stöckl von der Laimer Seniorenvertretung sollen alle wichtigen Fragen rund um den Wahltermin am 8. März beantwortet werden:

Was genau wird bei einer Kommunalwahl eigentlich entschieden?
Wer steht auf dem Stimmzettel und wer ist wahlberechtigt?
Warum ist Ihre Stimme für unser Viertel so wertvoll?

Erfahren Sie in entspannter Runde alles Wissenswerte über die Aufgaben der Lokalpolitik. Wichtig: Bitte melden Sie sich bis zum 25. Februar telefonisch unter 089/57 50 14 oder 089/54 22 520 10 an.

U5-Verlängerung: Oberflächenwiederherstellung der Gotthardstraße

U5-Verlängerung: Oberflächenwiederherstellung der GotthardstraßeDer Bauausschuss des Stadtrats hat dem Baureferat die Projektgenehmigung für die Oberflächenwiederherstellung der Gotthardstraße zwischen Genovevaweg und dem östlichen Ende der U-Bahn-Baustelle vorberatend erteilt. Die Maßnahme ist Teil der Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 nach Pasing.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Der Beschluss verschafft den Anwohnenden in der Gotthardstraße und umliegenden Quartieren Gewissheit, dass ihre Straße nicht nur in absehbarerer Zeit wieder in hoher Qualität hergestellt wird, sondern dass die Gotthardstraße an ihrer Oberfläche moderner, sicherer und noch grüner werden kann als zuvor. Breite Geh- und Radwege und barrierefreie Bushaltestellen sorgen für Sicherheit und Komfort. Die neue U-Bahn-Station und die in diesem Bereich vorgesehene Kunst am Bau werden zusätzliche, Identifikation stiftende Elemente sein. Es freut mich persönlich sehr, dass insbesondere die Anwohnenden der Gotthardstraße nach langer Zeit der Bautätigkeit vor der eigenen Haustür künftig doppelt von der U5-Verlängerung profitieren.“

Nach dem Bau des neuen U-Bahn-Tunnels und des künftigen U-Bahnhofs „Baumschule Laim“ in offener Bauweise wird das Baureferat die Oberfläche der Gotthardstraße neu gestalten. Ziel ist eine deutliche Aufwertung für den Fuß- und Radverkehr sowie eine nachhaltige Straßenraumgestaltung. Breitere Gehwege, durchgängige bauliche Radwege und neue, sichere Querungen verbessern die Aufenthalts- und Verkehrsqualität. Die Gotthardstraße ist Teil einer Radvorrangroute; die Radwege werden künftig bis zu 2,50 Meter breit sein.

Ein planerischer Schwerpunkt liegt auf Begrünung und Entsiegelung: Entlang der Gotthardstraße werden beidseitig neue Baumgräben angelegt und der Allee-Charakter wieder hergestellt. Im öffentlichen Straßenraum können 133 neue Bäume gepflanzt werden – mehr als vor Beginn der U-Bahn-Baumaßnahme gefällt werden mussten. Das Baureferat pflanzt möglichst große Bäume in hoher Qualität, um das Grünvolumen zügig wiederherzustellen. Die neuen Bäume werden bei der Pflanzung bereits einen Stammumfang von 30 bis 40 Zentimeter und eine Höhe von über sieben Metern aufweisen.

Die Fahrbahnbreiten werden abschnittsweise angepasst, um den Anforderungen von Busverkehr und Feuerwehr gerecht zu werden. Die Bushaltestelle Stroblstraße wird barrierefrei ausgebaut.

Die Oberflächenwiederherstellung ist abhängig vom Fortschritt des U-Bahn-Baus und der Rückverlegung der Leitungen. Nach aktuellem Stand beginnt die Oberflächenherstellung Anfang 2028 und wird voraussichtlich rund drei Jahre dauern. Die Projektkosten liegen bei 17,6 Millionen Euro.

Neues Quartier in Laim: 630 Werkswohnungen auf ehemaligem Betriebshof-Gelände

Neues Quartier in Laim: 630 Werkswohnungen auf ehemaligem Betriebshof-GeländeAuf dem Areal des ehemaligen Tram- und Busbetriebshofs an der Westendstraße / Zschokkestraße hat ein bedeutendes Bauprojekt der Stadtwerke München (SWM) begonnen. In den kommenden sieben Jahren entstehen dort insgesamt 630 neue Wohnungen. Damit wird die Fläche, die seit der Aufgabe des Tram-Depots im Jahr 2003 und dem späteren Umzug des Busbetriebshofs nach Moosach verschiedenen Zwischennutzungen diente, dauerhaft neu gestaltet.

Der Zeitplan und die Bauabschnitte
Das Bauvorhaben ist in zwei große Phasen unterteilt:
  1. Bauabschnitt: Der offizielle Spatenstich erfolgte im Februar 2026. In diesem ersten Teil entstehen bis voraussichtlich Ende 2028 insgesamt 212 Wohneinheiten.
  2. Bauabschnitt: Im Anschluss folgen weitere 418 Wohnungen. Die Fertigstellung des gesamten Ensembles ist für das Jahr 2032 geplant.
Wohnungsmix und Infrastruktur
Das neue Quartier ist als moderner Werkswohnungsstandort konzipiert und bietet eine breite Palette an Wohnraum für unterschiedliche Bedürfnisse. Der Wohnungsmix des ersten Abschnitts umfasst:Zusätzlich zur Wohnbebauung wird die soziale Infrastruktur im Viertel gestärkt. Auf dem Gelände entstehen eine neue Kindertagesstätte für die Landeshauptstadt München, Räume für Gemeinschaft und Begegnung sowie eine Mobilitätsstation.

Einbettung in das Stadtviertel
Das Projekt der SWM ist Teil einer größeren städtebaulichen Entwicklung an der Zschokkestraße. Insgesamt sollen auf dem gesamten Planungsgebiet rund 1.000 Wohnungen (einschließlich genossenschaftlicher Projekte) entstehen. Herzstück der Außenanlagen wird der neu geschaffene „Zschokkepark“ sein – eine zentrale, öffentliche Grünfläche, die das neue Quartier mit der Nachbarschaft verbindet und Raum für Erholung bietet.

Mit diesem Vorhaben wird eine der letzten großen innerstädtischen Konversionsflächen in Laim einer neuen Nutzung zugeführt, die bezahlbaren Wohnraum und grüne Freiflächen kombiniert.

Visualisierung © dreisterneplus GmbH

U5-Verlängerung nach Pasing: Bernreiter übergibt Förderbescheid

U5-Verlängerung nach Pasing: Bernreiter übergibt FörderbescheidChristian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hat gestern den symbolischen Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt (Baulos 2) der U5-Verlängerung vom neuen U-Bahnhof Baumschule Laim bis Pasing Bahnhof an Oberbürgermeister Dieter Reiter überreicht. Für den Bau der zwei weiteren U-Bahn-Stationen Am Knie und Pasing stellen Bund und Freistaat insgesamt 645,2 Millionen Euro bereit. Der Freistaat gewährt eine Förderung in Höhe von zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gemäß Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG), während der Bund eine Förderung in Höhe von 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) trägt.

Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Mit der Übergabe des symbolischen Förderbescheids setzen wir gemeinsam ein starkes Signal zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in München. Vor über 50 Jahren, zu den Olympischen Sommerspielen 1972, gingen die ersten U-Bahnen in München in Betrieb. Sollte die Vision wahr werden, dass München erneut Austragungsort der Olympischen Sommerspiele und Paralympics wird, wäre das ein enormer Schub für die Stadt und auch den U-Bahn-Ausbau – sowohl für die geplante U9 in der Innenstadt als auch für die U4 in Richtung Münchner Nordosten. Davon profitiert langfristig der gesamte Großraum München.“

Oberbürgermeister Dieter Reiter dankte Bund und Land für die gewährten Zuschüsse und unterstrich die Bedeutung verlässlicher Förderprogramme für kommunale Infrastruktur: „Wir haben uns bewusst vor ein paar Jahren für dieses ehrgeizige Projekt entschieden. Ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr ist für eine wachsende Stadt mit rund 1,6 Millionen Einwohnern unverzichtbar. Am Ausbau der Infrastruktur zu sparen, wäre eindeutig der falsche Ansatz. Die U-Bahn ist ein verlässlicher Partner für Mobilität, nachhaltig – über die Generationen hinweg. Pasing als ein zentraler Verkehrsknotenpunkt wird nun erstmals an das U-Bahn-Netz angeschlossen. Wird die Strecke wie geplant nach Freiham weiter verlängert, wird dadurch ein neuer Stadtteil mit rund 25.000 Menschen noch besser angeschlossen. Damit ist eine schnelle Verbindung – sowohl für den autofreien Weg in die Innenstadt als auch zum Knotenpunkt Pasing gesichert. Der Bau einer U-Bahn ist ein technischer und finanzieller Kraftakt, der ohne Fördermittel nicht zu stemmen wäre.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hat den symbolischen Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt (Baulos 2) der U5-Verlängerung vom neuen U-Bahnhof Baumschule Laim bis Pasing Bahnhof an Oberbürgermeister Dieter Reiter überreicht (Foto: Michael Nagy/Presseamt)

Das Gesamtprojekt der U5-Verlängerung vom Laimer Platz nach Pasing erstreckt sich auf 3,8 Kilometer Länge und gliedert sich in zwei Bauabschnitte (Baulose). Derzeit laufen die Arbeiten an mehreren Standorten gleichzeitig: entlang der Gotthardstraße sowie an den drei künftigen U-Bahnhöfen Baumschule Laim (auf Höhe der Willibaldstraße), Am Knie und Pasing. Zudem entsteht westlich der Willibaldstraße das Bauwerk für den Startschacht der Tunnelbohrmaschine. Von dort wird diese sich bis nach Pasing vorarbeiten.

Parallel dazu laufen bereits Bauarbeiten für die geplante Verlängerung von Pasing nach Freiham. Noch bevor dort der zweite Realisierungsabschnitt des neuen Wohnquartiers entsteht, wird eine Vorhaltemaßnahme für den künftigen Endbahnhof fertiggestellt. Diese vorausschauende Vorgehensweise spart Kosten und verhindert spätere Beeinträchtigungen für die Menschen, die künftig in Europas größtem Neubaugebiet leben werden. Die neuen U-Bahnhöfe sowie der Streckenabschnitt zwischen Laimer Platz und Baumschule Laim entstehen in Deckelbauweise. Diese Bauweise
reduziert deutlich die Belastungen für die Bevölkerung im Vergleich zu einer offenen Baugrube. Im zweiten Bauabschnitt (Baulos 2) ermöglichen günstige geologische und bautechnische Bedingungen den Einsatz einer Tunnelvortriebsmaschine. Das bedeutet weniger Beeinträchtigungen an der Oberfläche.

Interessierte können sich im U5 Infocenter an der Willibaldstraße 70 umfassend über die Verlängerung der U5 informieren. Ein besonderes Highlight ist eine Mini-Tunnelbohrmaschine als Modell. Immer mittwochs (außer Feiertag) von 15 bis 19 Uhr stehen dort Expert*innen aus dem U-Bahn-Bau für Fragen und Anliegen zum Projekt zur Verfügung – das Interesse der Anwohner*innen ist groß. Informationen über die Bauarbeiten, angewandte Techniken und weitere Einblicke rund um den Münchner U-Bahn-Bau gibt es auch im Internet unter www.ubahnbau-muenchen.de.

Foto: Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hat den symbolischen Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt (Baulos 2) der U5-Verlängerung vom neuen U-Bahnhof Baumschule Laim bis Pasing Bahnhof an Oberbürgermeister Dieter Reiter überreicht (©Michael Nagy/Presseamt)

Kunstausstellung im INTERIM

Kunstausstellung im INTERIMAll you need is COLOUR - Kunstausstellung von Monika Burkart

Mit "All you need is COLOUR" präsentiert Monika Burkart verschiedene künstlerische Werkphasen. Im Zentrum steht die Leuchtkraft der Farbe, deren Inszenierung im dynamischen Zusammenspiel zwischen Form und Material. Ihre Kunst spiegelt sich sowohl in Momentaufnahmen einer Szenerie, die den Betrachter am Erlebnis teilhaben lassen, bis hin zu abstrakten Acrylwerken, in denen sich die Farbe völlig losgelöst vom Gegenständlichen vor dem Auge des Betrachters entfaltet.

Wie ein roter Faden verbindet die Farbe, vibrierend, leuchtend und voller Energie, schafft sie emotionale Intensität und macht diese spürbar – weil Farbe Lebenskraft ist.

Zu allen Veranstaltungen im INTERIM ab 19 Uhr geöffnet.

Ausstellung 07.01.26 bis 29.03.26,
Vernissage Sa., 10.01.26, 20:00 Uhr

Schäfflertanz am Laimer Anger

Schäfflertanz am Laimer AngerMan traut sich ja schon gar nicht mehr, den Fernseher einzuschalten, eine Hiobsbotschaft jagt die nächste. Schön, dass es Lichtblicke wie den Schäfflertanz gibt, der wurde ja bekanntlich für schwierige Zeiten erfunden! Die Aufführung am Laimer Anger hat heute bewiesen, dass Traditionen in unserem Viertel lebendiger sind denn je.

Was für ein Nachmittag! Wenn die roten Jacken der Schäffler am Laimer Anger leuchten, weiß jeder: Das Warten hat sich gelohnt. Heute um 14:00 Uhr verwandelte sich unser Viertel in eine Bühne für eines der charmantesten und geschichtsträchtigsten Spektakel, die München, ja ganz Bayern zu bieten hat.

Ein Fest der Lebensfreude – ganz wie vor 500 Jahren
Nur einen Tag nach dem großen Auftakt auf dem Marienplatz durften wir die Schäffler bei uns in Laim begrüßen. Auch wenn es bitter kalt war: Die Stimmung am Anger war großartig – hunderte Laimer und Auswärtige kamen zusammen, um die Truppe des Fachvereins der Schäffler Münchens e.V. zu bejubeln.

Man konnte förmlich spüren, was diese Tradition seit 1517 bedeutet: In einer Zeit, in der man nach der Pandemie (und dem Sonder-Auftritt 2022) wieder die Gemeinschaft sucht, wirkte der Tanz wie ein moderner „Pest-Vertreiber“. Er brachte uns alle aus den Häusern und sorgte für lachende Gesichter.

Es sind die Details, die diesen Tanz so besonders machen. Wer heute dabei war, konnte sie hautnah erleben:

Präzision in Rot und Grün: Die kunstvollen Figuren wie die „Laube“ und die „Schlange“ wirkten vor der Kulisse Laims besonders beeindruckend.

Der Kasper war überall: Mit seinem Ruß im Gesicht sorgte er für ordentlich Schabernack im Publikum. Niemand war vor seinen Späßen sicher, was für großartige Stimmung sorgte.

Millimeterarbeit beim Reifenschwingen: Der Moment, in dem der Vortänzer das Weinglas im Reifen schwang, ohne auch nur einen Tropfen zu verschütten, war der absolute Höhepunkt. Ein Hoch auf unseren lokalen Ehrengast, der dabei gewürdigt wurde!

Der Rhythmus des Handwerks: Der taktsichere Hammerschlag auf das Fass erinnerte uns alle an die stolzen Wurzeln der Fassmacher (Schäffler).

Danke an alle Beteiligten!
Ein großes Dankeschön gilt der Kapelle für die mitreißende Musik und natürlich den Tänzern, die mit jedem Schritt ein Stück Münchner Herzblut versprüht haben. Auch die Spendenbereitschaft der Laimer war großartig – ein wichtiges Signal für den Erhalt dieses wunderbaren Brauchtums.

Nun müssen wir uns wieder gedulden, bis der offizielle Sieben-Jahres-Turnus uns im Jahr 2033 erneut zusammenführt. Aber die Bilder und die Musik dieses Nachmittags werden uns noch lange begleiten.

Foto: Helmut Voggenauer




Barrierefreiheit an der S-Bahnhaltestelle Laim & Rosenheimer Platz

Barrierefreiheit an der S-Bahnhaltestelle Laim & Rosenheimer PlatzDer CSU-Oberbürgermeisterkandidat Clemens Baumgärtner hat sich mit seiner Forderung nach einer Barrierefreiheit am S-Bahnhalt Laim teilweise durchgesetzt: Zumindest in stadtauswärtiger Richtung verbindet seit dieser Woche ein Aufzug Bahnsteig und Fußgängerbereich. Gleichzeitig fordert er eine zügige und verbindliche Wiederherstellung der Barrierefreiheit des stark frequentierten S-Bahnhofs am Rosenheimer Platz. Beide Stationen sind zentrale Verkehrsknotenpunkte für Pendlerinnen und Pendler täglich – und dennoch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen oder Reisende mit Gepäck nach wie vor nur äußerst eingeschränkt nutzbar. Der für Januar 2026 avisierte Fertigstellungstermin für die Aufzüge am Rosenheimer Platz zur Wiederherstellung der Barrierefreiheit wurde erneut verschoben. Damit müsse jetzt Schluss sein, ist Baumgärtner der Überzeugung.

„Eine Stadt wie München, die für Teilhabe und Lebensqualität stehen will, darf sich solche Barrieren im öffentlichen Nahverkehr nicht leisten“, betont Clemens Baumgärtner. „Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für soziale Gerechtigkeit und moderne Mobilität. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels muss der öffentliche Verkehr für alle Menschen uneingeschränkt zugänglich sein.

Der Rosenheimer Platz ist einer der meistgenutzten Innenstadtbahnhöfe, Laim ein zentraler Umsteigepunkt im Westen der Stadt. Dass ausgerechnet diese beiden Bahnhöfe nach wie vor nicht bzw. Laim nur stadtauswärts barrierefrei sind, ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt der CSU-Oberbürgermeisterkandidat weiter. Er fordert ein klares Bekenntnis pro Barrierefreiheit, konkrete Zeitpläne und keine laufenden Terminverschiebungen mehr. Zugleich kritisiert er das bisherige Tempo bei Planung und Umsetzung: „Seit Jahren wird diskutiert, geprüft und vertröstet. Was fehlt, ist der politische Wille, Prioritäten richtig zu setzen. Barrierefreiheit muss konsequent umgesetzt werden.“

Der CSU-Oberbürgermeisterkandidat kündigt an, sich im Falle seiner Wahl mit Nachdruck für verbindliche Vereinbarungen mit allen Beteiligten einzusetzen. „München muss eine Stadt sein, in der Mobilität für alle funktioniert – am Rosenheimer Platz, in Laim und überall.“

Eine entsprechende Stadtratsanfrage hat die CSU-Fraktion im Münchner Rathaus bereits gestellt.

Aufzug in Betrieb: Nördlicher Bahnsteig in Laim wieder barrierefrei erreichbar

Aufzug in Betrieb: Nördlicher Bahnsteig in Laim wieder barrierefrei erreichbarBahnsteig A (stadtauswärts) wieder barrierefrei erreichbar • Bahnsteig B (stadteinwärts) bleibt vorerst nur über Treppen zugänglich

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute einen neuen Aufzug am Bahnsteig A in Laim in Betrieb genommen. Dadurch ist der Bahnhof für Fahrgäste, die stadtauswärts fahren, wieder barrierefrei zugänglich. Der Aufzug befindet sich in der weiterhin im Bau befindlichen Umweltverbundröhre (UVR) – das ist der neue Tunnel unter den Gleisen, der als Unterführung für den ÖPNV sowie Fußgänger und Radfahrer dienen wird.

Die DB weist Fahrgäste darauf hin, dass in der UVR noch kein Treppenaufgang vorhanden ist. Beide Bahnsteige – A (stadtauswärts) und B (stadteinwärts) – sind aber wie gewohnt über die Treppenhäuser in der Laimer Fußgängerunterführung erreichbar. Fahrgäste werden vor Ort mit Schildern über die Wegeführung informiert.

Weiterhin nicht barrierefrei erreichbar ist Bahnsteig B (stadteinwärts). Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen empfiehlt die DB, für barrierefreie Umstiege die Angebote der MVG in Richtung Pasing zu nutzen.

Die DB InfraGO baut den Bahnhof Laim im Zuge des Großprojekts 2. Stammstrecke umfassend aus. Ziel ist es, die Kapazität für S-Bahn-Verbindungen zu erhöhen, die Barrierefreiheit zu verbessern und die Umsteigemöglichkeiten für Fahrgäste zu optimieren.

Foto: Neuer Aufzug in der Station München-Laim
Quelle: DB InfraGO


Hallo Laim, lasst uns über unseren Müll reden!

Hallo Laim, lasst uns über unseren Müll reden!Wer kennt das nicht? Man will kurz seine Flaschen zum Container bringen und steht plötzlich vor einem riesigen Berg aus Sperrmüll, alten Autoreifen, kaputten Möbeln und allerlei Unrat - bis hin zu alten Autoreifen, wie auf dem Bild zu sehen. Immer wieder verwandeln sich die Recycling-Standorte in Laim in wilde Müllkippen, wie hier an der Ecke Aindorfer-/Joergstraße. Das ist nicht nur hässlich, sondern ein echtes Problem – für uns alle.

Warum ist das so schlimm?
Müll, der einfach irgendwo abgestellt wird, ist eine große Belastung für die Umwelt, mal angesehen davon, dass es einfach widerlich aussieht und für die Anwohner eine Zumutung ist. Alte Elektrogeräte und Autoreifen enthalten oft Giftstoffe, die in den Boden sickern und das Grundwasser verunreinigen können. Alte Lebensmittel locken jede Menge Ungeziefer an. Plastik und anderer Abfall zersetzen sich nur sehr langsam und setzen Mikroplastik frei, das in die Nahrungskette gelangt. Hinzu kommt, dass der Abtransport dieses Mülls zusätzliche Kosten verursacht, die letztendlich von uns allen – den Bürgerinnen und Bürgern Münchens – über die Abfallgebühren getragen werden müssen. Es ist also nicht nur ein Umwelt-, sondern auch ein Gemeinschaftsproblem. Dabei gibt es in der Tübinger Straße 13 einen leicht erreichbaren Wertstoffhof, wer seine Autoreifen an einem Flaschencontainer ablegt, kann sie auch zum nahegelegenen Wertstoffhof bringen.

Was kann ich tun, wenn ich so etwas sehe?
Wenn Sie feststellen, dass ein Flaschencontainer-Platz wieder zur illegalen Müllhalde wird, können Sie das ganz einfach melden. Rufen Sie die Abfallberatung der Stadt München an oder nutzen Sie die Münchner Mängel-App. So sorgen Sie dafür, dass der Müll zeitnah entfernt wird und setzen ein Zeichen gegen diese Missstände.

Welche Strafen drohen bei illegaler Müllentsorgung?
Viele scheinen sich nicht bewusst zu sein, welche Konsequenzen solch ein Verhalten haben kann. Das Ablagern von Müll an nicht dafür vorgesehenen Orten ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit und kann teuer werden. Je nach Art und Menge des Mülls können die Bußgelder in die Hunderte oder sogar Tausende von Euro gehen. Für das illegale Entsorgen von Sperrmüll können Bußgelder von bis zu 500 Euro verhängt werden. Werden gefährliche Abfälle wie Altreifen oder Batterien illegal entsorgt, drohen weitaus höhere Strafen, die schnell in den Bereich von mehreren Tausend Euro steigen können.

Die Stadt München und die Münchner Polizei sind sehr aufmerksam und gehen diesen Fällen nach. Es lohnt sich also nicht, seinen alten Kram einfach heimlich am Container abzustellen.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser schönes Laim sauber bleibt. Wir haben alle die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten – sei es durch die richtige Müllentsorgung oder die Meldung von Missständen. Packen wir's an!

Foto: Alfred Böhm

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