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Offener Bücherschrank am Laimer Anger

Offener Bücherschrank am Laimer AngerWie immer in diesem unserem Stadtteil hat es etwas länger gedauert, doch die Beharrlichkeit der Initiatorinnen Elfriede Freudenreich und Stefanie Junggunst hat sich nach knapp 2 Jahren ausgezahlt. Laim bekommt einen "offenen Bücherschrank".

Das Kreisverwaltungsreferat hat kürzlich die Sondererlaubnis zur Aufstellung des Bücherschranks erteilt, am Laimer Anger, an der Wiese beim INTERIM soll das gute Stück stehen. Am Donnerstag, 26. Juli 2018 von 15 bis 18 Uhr ist es s... ...

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In Loam bin i dahoam: Laim ist ein Stadtteil von München und LAIM-online ist Stadtteilinformation pur - schnell, einfach und für Menschen gemacht, die im Münchner Westen leben, arbeiten oder zu Gast sind.

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Nachbarschaftsfest für Jung und Alt in der Mitterfeldstraße

Nachbarschaftsfest für Jung und Alt in der MitterfeldstraßeDas traditionelle Sommerfest der Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerks findet heuer erstmals unter dem Dach des Netzwerkes für die soziale Arbeit München REGSAM statt. Viele soziale Einrichtungen laden gemeinsam am Donnerstag, den 19.07.2018 von 14-19 Uhr zum Nachbarschaftsfest ein.

Ziel des Festes ist:
• Das Zusammenleben und die Nachbarschaft durch Begegnung und gemeinsames Feiern zu stärken.
• Es wird ein Zusammentreffen über alle Altersgruppen hinweg, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, alt eingesessen oder neu zugezogen gefördert.

Angebote:
• Kinder können mit der Elterninitiative Topolino e. V. Schaumküsse machen,
• Die Stiftung kath. Familien- und Altenpflegewerk holt ein Spielmobil, bei dem sich die Kinder mit verschiedenen Spielgeräten austoben können.
• Für die Jugendlichen organisiert der Jugendtreff aqu@rium Mini-Soccer, Sumo ringen und Tattoos aufmalen.
• Das Alfons-Hoffmann-Haus organisiert Rikscha-Fahrten für Senior*innen, die der BA 21 spendiert.

Informationsangebot:
Es gibt Informationsstände von VdK Pasing, Seniorenbeirat, ASZ Pasing, Münchenstift Alfons-Hoffmann-Haus, Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk mit Berufsfachschulen für Altenpflege und –hilfe und der Fachschule für Familienpflege sowie Mobilem sozialen Dienst und Familienpflegestation, von Sozialbürgerhaus Pasing, Jugendzentrum aqu@rium und der Elterninitiative Topolino e.V.

REGSAM berichtet über die Ergebnisse der Bewohnerbefragungen im Quartier und wie es weitergeht mit der Schwerpunktarbeit vor Ort. Die Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk informiert auf großen Plakaten über die Historie der Stiftung im Quartier und was heute angeboten wird.

Essen und Trinken:
Es gibt Bratwürstl (Geflügel) und gegrilltes Gemüse, Bier, Limo, Kaffee und Kuchen

Bühnenprogramm:
Das Programm startet um 14 Uhr mit Livemusik und um 14:30 Uhr begrüßen Frau Wabnitz von der Stiftung kath. Familien- und Altenpflegewerk sowie Frau Hebler und Frau Horsch von REGSAM die Gäste. Besondere Highlights sind
• 16:00 Uhr Afrikanischer Tanz
• 17:00 Uhr Hip Hop Tanz und Rap
• 18:00 Uhr der italienische Tenor Luciano Sarazeni

Veranstalter des Nachbarschaftsfestes ist REGSAM, Regionale Netzwerke für die soziale Arbeit in München. Unter REGSAM haben sich im Rahmen der Schwerpunktarbeit rund um das Quartier Mitterfeldstraße soziale und gesundheitsbezogene Einrichtungen aus dem Quartier und dem Münchner Westen zusammengeschlossen, um das Zusammenleben im Quartier zu verbessern und Nachbarschaften zu stärken und zudem der Vereinsamung und Isolation alter Menschen entgegen zu wirken.

Die Organisator*innen hoffen auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher*innen aus dem Viertel zwischen Agnes-Bernauer-Straße und Willibaldstraße sowie Gotthard- und Fischer-von-Erlach-Straße sowie Umgebung.

Lukasschule wird größer

Lukasschule wird größerIn den letzten Jahren hat sich die Raumnot an vielen Laimer Schulen immer wieder bemerkbar gemacht. Auch die evangelische Lukasschule in der Riegerhofstraße ist da keine Ausnahme, die Nachfrage ist derart groß, dass man sich in den letzten Monaten mit Containern ausgeholfen hat.

Doch das konnte nur eine Notlösung sein - nun haben die Bauarbeiten zum Neubau der schon lange geplanten erweiterten Räumlichkeiten begonnen.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2019/2020 werden die Süd- und die Westseite der bestehenden 3-fach Sporthalle bzw. die Mensa mit einem Stockwerk überbaut. Dort sollen vor allem die Schüler des Gymnasiums Platz finden, die Fachräume sollen im Wesentlichen weiter gemeinsam mit der Mittelschule genutzt werden. Das Gymnasium ist zur Zeit im Aufbau, es soll aus sechs Klassen bestehen und ist zunächst einzügig geplant.

Im Vorfeld der Bauplanung hatte es zunächst die für Laim scheinbar üblichen Querelen gegeben, zu ambitioniert waren die Pläne der Lukasschule. So sollte ursprünglich auch die Einfahrt zur Gaststätte mit neuen Räumen überbaut werden.

Foto: Josef Stöger

Kunstausstellung im Lanz 7: Eckhard und Manfred Zylla

Kunstausstellung im Lanz 7: Eckhard und Manfred ZyllaDas Lanz 7 in Laim ist unter Münchner Kunstfreunden schon lange kein Geheimtipp mehr. Die kleine Galerie in der Lanzstraße 7 überzeugt immer wieder mit spannenden Ausstellungen einzigartiger Künstler/innen. Ab 20. Juli sind im Kunstraum Lanz 7 Werke der Brüder Eckhard und Manfred Zylla zu sehen.

Eckhard Zylla, geb. 1937 in Augsburg, lebt in München und Gaino/ Italien als freischaffender Maler und Aktionskünstler. Er engagiert sich in vielen Bereichen für eine humane Gesellschaft und engagiert sich in Berufsverbänden für die Interessen Bildender Künstler. Seit über 20 Jahren eigene Kunstschule in München und Gaino.

Manfred Zylla, geb. 1939 in Augsburg, lebt und arbeitet seit 1970 in Südafrika (Kapstadt), und im halbjährlichen Wechsel in München-Laim. Der Maler engagiert sich in seiner Kunst gegen Apartheid, Umweltzerstörung, Globalisierung, Gewalt und setzt sich persönlich und künstlerisch für eine humane Welt ein.

Vernissage: Freitag, 20. Juli ab 19 Uhr
Ausstellung: 20. Juli - 24. August 2018
Öffnungszeiten: freitags 16 - 19 Uhr und samstags 10 - 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

Lanz 7
Lanzstraße 7
80689 München Laim

Präventionstag der Polizeiinspektion 41 am Laimer Anger

Präventionstag der Polizeiinspektion 41 am Laimer AngerSoviel Polizei- und Rettungskräfte sieht man eigentlich nur, wenn etwas ganz Schlimmes passiert ist - was in München gottseidank eher selten vorkommt. Doch das massive Polizeiaufgebot am Samstag am Laimer Anger hatte andere Gründe: Die Polizeiinspektion 41 hatte zum "Präventionstag" eingeladen.

Umfassend informierten die Polizei, das Bayerische Rote Kreuz, die MVG an 16 Stationen über ihre Arbeit. "Einbruchsprävention" war ebenso ein dicht umlagerter Infostand wie auch "Enkeltrick" und "Verbotene Gegenstände". Geduldige Polizistinnen und Polizisten erklärten interessierten Laimer Bürgern, was präventiv getan werden kann, um "ungewollte Eigentumsübertragungen" zu verhindern und erläuterten Sicherheitslecks bei Fenstern und Türen. Darüber hinaus waren ASZ und Seniorenbeirat mit einem Stand vertreten, beide agieren bei der Beratung zur Betrugsprävention auch mal mit der Polizei zusammen, um insbesondere Senioren vor unerwünschten Überraschungen zu bewahren.

Wer einen beruflichen Werdegang bei der Polizei vor Augen hat, konnte sich an einer Station umfassend über Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen informieren und sich mit Infomaterial eindecken.

Erste Hilfe leisten ist gar nicht so schwer, man muss nur wissen, wie es geht - und keine Angst haben, dass was schiefgehen könnte. Am Stand vom Roten Kreuz konnten sich Groß und Klein an Wiederbelebungsmaßnahmen versuchen - die Herzdruckmassage fand natürlich an einer Dummy-Puppe statt, die dennoch sehr lebensecht wirkte.

Bei der Vorführung der Rettungshundestaffel zeigten die Vierbeiner, was sie gelernt haben. Die Hunde kletterten über Leitern und Wippen, suchten und fanden "Verletzte" und bewiesen, dass sie eine gute Nase haben, wenn es darum geht, vermisste oder versteckte Personen zu finden. Und dann wird mit lautem Gebell der Erfolg angezeigt.

Aber auch an die ganz Kleinen wurde gedacht. Neben der gut besuchten Kinderstation mit Verkehrsquiz und Ausmalwettbewerb war der Polizeihubschrauber natürlich die Hauptattraktion schlechthin. Dort konnten sich die Kinder wie echte Piloten fühlen und via Steuerknüppel und Bildschirm einen Helikopterflug simulieren. Eine nette "Co-Pilotin" von der Laimer Polizei gab Hilfestellung, wenn der erste Flug nicht ganz so sauber war und den virtuellen Bäumen endete.

Bewundernswert, was die Laimer Polizei zum "Präventionstag" alles auf die Beine gestellt hat. Und in der Unterhaltung mit den Sicherheits- und Rettungskräften brachten viele Laimer ihre Anerkennung und Wertschätzung zum Ausdruck.

Am Abend gab es im INTERIM ein Programm für Erwachsene "Polizei mal anders". Von 19:00 bis 20:30 Uhr führten die Laimer Polizisten Teile aus ihrem "Zivilcourage-Kurs" vor. Dann wurde es unterhaltsam, Polizei-"Models" zeigten eine Modenschau historischer Uniformen, passend dazu gab's Musik und Rahmeninformationen aus der jeweiligen Epoche.

Foto: Josef Stöger. Auf unserer Facebook-Page gibt es weitere Bilder vom Präventionstag der Polizeiinspektion 41.

Ich zeichne deine Welt - Vernissage zur grafischen Kunst von Sabine Haag

Ich zeichne deine Welt - Vernissage zur grafischen Kunst von Sabine HaagIm Biergarten findet sie ihre Modelle, in der Natur die Inspiration. Sie illustriert, aquarelliert und pinselt bis zum Ölgemälde. Die Diplom-Designerin und Künstlerin aus Laim zeigt viele kreative Ansätze, die Welt zu betrachten und künstlerisch zu transformieren. Dabei ist ihr nahezu jedes Mittel recht.

So werden zum Beispiel mit Hand illustrierte Singvögel digital collagiert und landen als kleine "Blutstropfen" an der Mauer der Münchner Frauenkirche. Auch holt sie ein digital gezeichnetes Flügelwesen aus dem Computer und erfindet es neu als Pinselzeichnung auf Acryl. Sabine Haag macht selbst vor der ehrwürdigen alten Bayerischen Staatsbank nicht Halt. Sie baut die Fassade (die man in der engen Kardinal-Faulhaber-Straße niemals im Ganzem sieht) als lineare Vektorgrafik nach und verwandelt sie in einen gewagten Popart Style mit eigener Webseite. Dieses Artwork verknüpft sie übrigens mit einer Spendenaktion an die Münchner Tafel.

Die Werke hängen vom 12. Juli bis nach den Sommerferien im Alten- und Service-Zentrum Laim und können zu den gewohnten Öffnungszeiten besichtigt werden. Führungen auf Anfrage.

Keine Anmeldung erforderlich.

Wegen Dachsanierung: Stadtbibliothek Laim für voraussichtlich 7 Wochen geschlossen

Wegen Dachsanierung: Stadtbibliothek Laim für voraussichtlich 7 Wochen geschlossenEimer im Ausleihraum, Röhrchen, die Wasser von der Decke in einen Abfallbehälter leiten sollten... Es war zunehmend unübersehbar: der Stadtbibliothek Laim ging's nass nei, wie der Bayer (und die Bayerin) sagt – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes! Und nun ist es so weit, in den kommenden Wochen wird das Flachdach über dem Ausleihbereich im Erdgeschoß saniert - und bei der Gelegenheit wird auch der schon etwas angejahrte Teppichboden erneuert und der Raum in Teilen neu gestaltet.

Aber leider bedeutet das auch: Ab Montag 2. Juli bis einschließlich Montag 20. August bleibt die Bibliothek geschlossen. Um die Einschränkungen für die Kundinnen und Kunden möglichst vertretbar zu halten, werden alle Rückgabefristen, die in die Schließungszeit fallen, automatisch bis 27. August 2018 verlängert. Auch der Rückgabeautomat, die sogenannte 24/7, bleibt während der Schließungszeit zugänglich. Und als besonderer Service können Kunden während dieser Zeit Medien der Stadtbibliothek Laim auch in allen anderen Stadtbibiotheken zurückgeben. Für das Ausleihen gilt ohnehin, also nicht nur während der Schließungszeit: ein Ausweis der Münchner Stadtbibliothek gilt in allen Stadtteilbibliotheken und in der Zentralbibliothek am Gasteig. Und es gibt die Onleihe, ein breites Angebot an eBooks, eAudios und anderen digitalen Angeboten, die kostenlos über ein Smartphone, Tablet oder einen eBook-Reader entliehen werden können.“

Viele Möglichkeiten also für alle Laimer Bibliothekskunden, sich über die Schließungszeit hinwegzutrösten! Und natürlich kann man die letzten Tage noch nutzen, um sich für die kommenden Wochen so richtig einzudecken mit Büchern, Filmen, Konsolenspielen und Co.

Und am Dienstag den 21. August ab 10 Uhr freut sich das Laimer Bibliotheksteam, seine Kundinnen und Kunden wieder begrüßen zu dürfen!

Scherben einer Bierflasche verzögern Postzustellung

Scherben einer Bierflasche verzögern PostzustellungNicht immer ist die Post schuld, wenn Sendungen nicht zeitgerecht eintreffen. Fährt der Zusteller mit seinem schwer bepackten Lastenradl, wie hier in Laim in der Guido-Schneble-Straße südöstlich der Inderstorferstraße in das kaum erkennbare Scherbenfeld einer Bierflasche, hilft der schönste Zeitplan nichts. Es macht pffff, die Luft ist raus und mit einem Platten kommt er nicht weiter - eine schöne Bescherung!

Was dann? Gibt es für gelbe Radler einen gelbe Engel? Auf jeden Fall muss Ersatz her oder ein Notdienst. Der muss umpacken - und die Zustellung ist verzögert.

Vielleicht fährt der nächtliche Trinker auch mal einen Platten – in den Scherben einer Bierflasche. Ein hilfreicher Geist hatte mitgedacht und zwischenzeitlich die Scherben zusammengekehrt, um das Risiko zu verkleinern.

Text und Bild: Werner Brandl

U5-Weiterbau nach Pasing: Warum müssen so viele Bäume dran glauben?

U5-Weiterbau nach Pasing: Warum müssen so viele Bäume dran glauben?Der Weiterbau der U5 nach Pasing ist beschlossene Sache. Jahrzehntelang gefordert, trifft das ambitionierte Bauvorhaben in weiten Kreisen der Laimer Bevölkerung auf breite Zustimmung. Doch es bleibt ein großer Wermutstropfen, der auch viele Befürworter des U-Bahn-Baus umtreibt: Im Rahmen der Baumaßnahmen ist geplant, 709 Bäume von insgesamt rund 900 zwischen dem Laimer Platz und dem geplanten Bahnhof Willibaldstraße zu fällen.

Die Stadtratsfraktion der Grünen im Rathaus argwöhnt nun, dass die umfangreichen Baumfällungen gar nicht der eigentlichen Bautätigkeit geschuldet sind, sondern Platz schaffen sollen für die Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs in den Münchner Westen während der Baumaßnahmen.

Auch der Bund Naturschutz hatte in einer Pressemitteilung Mitte Mai ins selbe Horn gestoßen und die Frage aufgeworfen, ob eine derart radikale Baumfällung wirklich notwendig sei.

Die Rathaus-Grünen möchten mit einer entsprechenden Anfrage nun noch einmal den größtmöglichen Erhalt des Baumbestands prüfen lassen. Denn es handele sich um "mittelalten bis alten Baumbestand mit straßenraumprägendem Charakter und wichtigen Funktionen für den Artenschutz, die Biodiversität und das Stadtklima, gerade jedoch für das urbane Mikroklima." Die grünen Stadträte verweisen darauf, dass der Baumbestand erhebliche Mengen von Staub binde und die sommerliche Überhitzung vermindere. Nachgepflanzte Ersatzbäume können diese Funktionen erst nach vielen Jahren wieder übernehmen. Im Zeichen des Klimawandels und zur Luftreinhaltung sei es wichtig, möglichst viele Bäume zu erhalten.

Mit ihrer Anfrage möchten die Stadträte nun konkret wissen, wie viele der Baumfällungen unmittelbar im Zusammenhang mit dem Bau des U-Bahn-Tunnels stehen - und wie viele nur erfolgen, um eine zweispurige Straße für den Individualverkehr aufrecht zu erhalten. Und wieviele Bäume erhalten werden könnten, wenn die Gotthardstraße während der Durchführung der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt würde - ein Umstand, der bei anderen und wesentlich kleineren Bauvorhaben oftmals zutrifft.

Bleibt zu hoffen, dass die Anfrage dazu beiträgt, dass sowohl über die Trassenführung als auch über die geplanten Abstellanlagen noch einmal gründlich nachgedacht wird - und die Planungen entsprechend angepasst werden. Der alte, schattige und nicht zu ersetzende Baumbestand in der Gotthardstraße hätte es ebenso verdient wie die Anwohner, deren Lebensqualität durch die fehlenden Bäume erheblich eingeschränkt werden würde.

Ein geschichtsträchtiger Ort musste der Abrißbirne weichen

Ein geschichtsträchtiger Ort musste der Abrißbirne weichenIm Getöse der Bagger und Baumaschinen ist kürzlich in Laim ein Gebäude verschwunden, welches einstmals mit zu den zentralen Adressen in Laim zählte. Das Nebengebäude des ehemaligen Laimer Großwirts Ecke Landsberger- / Fürstenrieder Straße diente als Kontor, Personalunterkunft und Lager ebenso wie als Spritzenhaus der Laimer Feuerwehr. Der damalige Laimer Großwirt Michael Ballauf war nämlich gleichzeitig auch noch Vorsteher der Truppe, die dort ihre zentrale Anlaufstelle hatte.

An der Ecke Landsberger- / Fürstenrieder Straße wird demnächst ein riesiger Wohnblock entstehen und nichts wird mehr an die Zeit erinnern, als dieses Areal eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gelände des Augustiner-Kellers an der Arnulfstraße hatte. Dort säumen heute noch wuchtige Linden und Kastanien den Gastronomiebetrieb - wie einst in Laim.

Wo heute der Asphalt der Landsberger Straße in der Sommersonne flimmert, stand früher ein beachtlicher Wirtshauskomplex. Seit 1852 wurde in der "Gast- und Tavernwirtschaft zum großen Wirt" der Familie Sellmeier Münchner Pschorr-Bräu ausgeschenkt. Doch schon vorher betrieben die Sellmeiers ein Wirtshaus im Ortskern, welches jedoch dem Großbrand in Laim am 12. September 1849 zum Opfer fiel und offenbar nicht wieder aufgebaut oder anderweitig verwendet wurde. Wenn man die existierenden Chroniken beim Wort nimmt, dürfte der Sellmeiersche "Krügelwirt" das seinerzeit einzige und aus geschichtlicher Sicht älteste Gasthaus Laims gewesen sein.

Die Lage der neuen Wirtschaft an der "Pasinger Chausee" (Landsberger Straße) lässt einigen geschäftlichen Weitblick vermuten - die Entfernung zum Laimer Dorfkern ist immerhin bemerkenswert. Gleichwohl hatten die Wirtsleute wohl den schon damals florierenden Verkehr auf der großen Straße vor Augen - es waren unzählige Fuhrwerke unterwegs, von denen wahrscheinlich nicht wenige auch mal am Laimer Wirtshaus haltmachten. Zudem übernachteten im Wirtshaus "fahrende Leute", Hausierer und Handwerker. Auch verfügte das Haus über eine "Fremdenstallung", Fuhrleute konnten hier also ihre Pferde unterstellen und versorgen lassen.

Ab 1839 entstand darüber hinaus eine weitere Verkehrsader unweit des Standortes - die Eisenbahnlinie München/Augsburg. Viele Reisende aber auch Eisenbahner und Handwerker werden wohl im Laimer Gasthaus eingekehrt sein. 1875 erhält der aus Lochhausen stammende Michael Ballauf eine Schankgenehmigung. Ganz nebenbei ist er auch mit der Sellmeier-Tochter liiert.

Ein geschichtsträchtiger Ort musste der Abrißbirne weichenUm die Jahrhundertwende wurde der Platz knapp, Laim hatte sich mit der Ansiedlung der Eisenbahn dramatisch vergrößert, die Einwohnerzahl vervielfacht. So folgte um 1900 ein großer Umbau, mit dem sich der Gebäudekomplex noch einmal deutlich erweiterte - ebenso der Wirtsgarten, der nun über eine Sommerkegelbahn verfügte. Verschiedene Pächter übernahmen ab da das Zepter im "Großwirt", der letzte ist Mathäus Seehuber, der das Haus bis 1954 leitet. 1958/59 schließlich muss das Hauptgebäude des Wirtshauses der Verbreiterung der Landsberger Straße weichen - der Laimer Großwirt ist Geschichte. Das Nebengebäude hingegen hatte die Zeiten überdauert und vielen Gewerken als Domizil gedient - einer Autowerkstatt ebenso wie Versicherungen, Finanzunternehmen oder einer bekannten Autovermietung. Nun musste auch dieses Haus der Abrißbirne weichen - und mit ihm gleich noch ein paar weitere Bauwerke an der Fürstenrieder Straße. Ob die geplanten Neubauten auch 160 Jahre Stadtgeschichte überstehen und in Chroniken verewigt werden? Wir werden sehen.

Wer sich für die Geschichte der Laimer Wirtshäuser interessiert, findet im Laimer Almanach 2014/2015 eine von Lothar Schmid verfasste, detaillierte Chronik mit vielen Namen, Zahlen und Fakten. Restexemplare dieser Ausgabe des Laimer Almanachs sind beim Historischen Verein Laim zu bestellen. Die Laimer Feuerwehr ist im Laimer Almanach 2012/2013 beschrieben, Autor Josef Kirchmeier geht insbesondere auch auf den Standort beim Laimer Großwirt ein. Auch Einzelexemplare dieser Ausgabe sollten beim Historischen Verein verfügbar sein. Auf der Vereinshomepage finden Sie alle nötigen Angaben.

Foto: Historischer Verein Laim, Josef Stöger

Neues Großbauprojekt am Laimer Kreisel

Neues Großbauprojekt am Laimer KreiselDas Gesicht Laims wird sich in den nächsten Monaten mehr ändern, als in Jahrzehnten zuvor. Nachdem am Beckhaus nunmehr deutliche Baufortschritte zu erkennen sind und die Sparkasse am Laimer Platz emporwächst, wird sich auch am Laimer Kreisel eine Großbaustelle auftun.

Dort entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Autovermietung Hertz (Laimer Großwirt) Landsberger Straße / Ecke Fürstenrieder Straße ein massiver Wohnblock mit einer markanten Ziegelfront - so zumindest die Pläne des Architekturbüros Steidle Architekten. Die Fassadenfläche ums Eck wird 170 Meter lang sein, dem jetzigen Straßenverlauf folgen und direkt an die nebenstehenden Gebäude sowohl in der Fürstenrieder- als auch in der Landsberger Straße anschließen. Auch hinter dem geplanten Gebäudekomplex ist ein weiterer l_förmiger Neubau vorgesehen.

In dem 8-stöckigem Gebäude sind rund 200 Wohnungen, Ladenflächen im Erdgeschoss sowie eine Kinderkrippe geplant. Hinzu kommt eine Tiefgarage mit über 200 Stellplätzen im Untergrund des Neubaus.

Der Rückbau der jetzigen Häuserzeile am künftigen "Laimer Bogen" hat bereits begonnen, auch das Nebengebäude des ehemaligen Laimer Großwirts - in dem im frühen letzten Jahrhundert die Laimer Feuerwehr ihr Domizil hatte - wird der Abrissbirne weichen müssen.

Die Stadtgestaltungskommission hat nach einigen optischen Änderungen bei der Fassaden- und Fenstergestaltung dem Erscheinungsbild des Bauprojektes zugestimmt.

Foto: Steidle Architekten

Sperrungen an der S-Bahnstammstrecke

Sperrungen an der S-BahnstammstreckeDie umfangreichen Bauarbeiten an der Stammstrecke sind auch in Laim zunehmend spürbar. Die Bahn als ausführender Bauherr hat für die kommenden Monate Sperrungen und Vollsperrungen angekündigt, die die Reisepläne von sowohl Pendlern als auch Urlaubern ordentlich durcheinanderwirbeln dürften.

Auf der 1. Stammstrecke sind vom 11.-14. Mai sowie vom 19.-22. Oktober weiträumige Wartungsarbeiten geplant. In dieser Zeit verkehren keine S-Bahnen zwischen Ostbahnhof und Pasing. Aber auch an der 2. Stammstrecke wird schon fleißig gearbeitet. Daher kommt es zu erneuten Sperrungen vom 12.-15. Oktober sowie vom 26.-29. Oktober - dann wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Donnersberger Brücke und Laim bzw. zwischen Donnersberger Brücke und Pasing komplett eingestellt.

Mitte September beginnen die Bauarbeiten für den "Arnulfsteg" - ein ambitioniertes Bauvorhaben der Landeshauptstadt. Geplant ist eine über 240 Meter lange Brücke, die den Arnulfpark mit dem Westend verbindet und Fußgängern und Radlfahrern vorbehalten sein wird. Auch die Errichtung dieses Bauwerks wird den Bahnverkehr beeinflussen, vom 14.-17. September wird daher der S-Bahnverkehr zwischen Hackerbrücke und Laim eingestellt.

Und auch am Hauptbahnhof wird saniert. In der großen Bahnhofshalle wird das Hallendach erneuert, im Untergeschoss wird der S-Bahnhof auf Vordermann gebracht. Auch da wird es übers Jahr wohl immer wieder zu massiven Behinderungen kommen - bitte stellen Sie sich darauf ein. Trotz aller Unkenrufe verfügt München über ein gut ausgebautes und noch besser eingespieltes ÖPNV-Netz, selbst bei Stillstand auf der S-Bahnstammstrecke kommt man mit Bussen und U-Bahnen bequem an jeden Punkt der Landeshauptstadt.

AXA baut neuen Bürokomplex in der Landsberger Straße

AXA baut neuen Bürokomplex in der Landsberger StraßeDie Landsberger Straße zwischen Patentamt und Pasing bietet bis auf wenige Ausnahmen wenig schöne Ansichten und ist vor allem für eines bekannt: Zweckmäßige Betonklötze in denen unzählige Büros untergebracht sind. Für einige wenige davon scheinen sich die Architekten wirklich ein paar Gedanken zur Ästhetik gemacht zu haben - für andere hingegen können sie sich getrost das Lehrgeld wiedergeben lassen.

In Höhe der ehemaligen Tengelmann-Verwaltung (Landsberger Straße 350) kommt nun noch ein großes Büroareal hinzu. Die AXA Investment Managers – Real Assets hat von einer Tengelmann-Tochtergesellschaft das 14.100 m² große Grundstück erworben und plant den Neubau eines Bürokomplexes. Die sich derzeit auf dem Gelände befindenden Gebäude werden abgerissen, so muss neben den Tengelmann-Büros auch der Möbelhändler "Who´s perfect" weichen, eine ehemalige KFZ-Verkaufsfläche ist bereits geräumt.

Der neue Bürokomplex soll eine Bruttogrundfläche von rund 45.000 m² haben. Eine Bauvoranfrage liegt bereits bei den zuständigen Behörden der Stadt, eine Baugenehmigung wird im nächsten Jahr erwartet. Bereits 2022 sollen die Gebäude bezugsfertig sein.

 Die Bühnengestalten - Tanz und Theater

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