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Kasperletheater im INTERIM

Kasperletheater im INTERIMDer Laimer Puppenschrank - initiiert und betrieben von der Familie Rotter-Kumpf - spielt Kasperltheater für Kinder ab 3 Jahre und entrückt seit 1998 unsere staunenden Kleinen regelmäßig für ein Stündchen in eine märchenhaft Welt.

Am Sonntag, den 26. März ist es wieder soweit: Um 15:00 Uhr spielt der "Puppenschrank" im INTERIM am Laimer Anger das Stück "Kasperl und der Osterhase", in dem die Kinder durch ihre (lautstarke) Unterstützung die Geschichte wieder selbst... ...

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Bürgermeister Sepp Schmid und SWM-Planungschef Gunnar Heipp erläutern Planungsstand zur Tram-Westtangente

Bürgermeister Sepp Schmid und SWM-Planungschef Gunnar Heipp erläutern Planungsstand zur Tram-WesttangenteAuch wenn viele Bürger und Bürgerinitiativen im Münchner Westen jahrelang dagegen angerannt sind, eins ist sicher: Die Tram-Westtangente kommt.

Wann sie kommt hängt noch von vielen anderen Faktoren ab - beispielsweise dem Durchstich der Umweltverbundröhre am Laimer S-Bahnhof, für deren Bau maßgeblich die Bahn verantwortlich zeichnet.
Über das "Wie" hingegen gibt es seit Jahren kontroverse Diskussionen, hier konnte die CSU in den involvierten Gremien maßgebliche Verbesserungen herbeiführen - insbesondere bei der Verkehrsführung der täglichen Autoströme. Darüber berichtete der 2. Oberbürgermeister Josef Schmid zusammen mit dem Leiter Strategische Planungsprojekte bei den SWM/MVG Gunnar Heipp am Dienstagabend in der Mensa der Lukasschule in der Riegerhofstraße.

Zunächst erläuterte der Bürgermeister die Strukturen, Prozesse und Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat - denn die sind längst nicht jedem geläufig. Demokratie ist eben manchmal auch anstrengend und besteht aus mehr als "Ja" und "Nein".

Noch im Kommunalwahlkampf 2014 hatte sich Schmid als erklärter Gegner der Trasse gezeigt. Leider seien die Mehrheiten im Rathaus derart gelagert, dass man seitens der CSU zugestimmt habe - um Verbesserungen in der Planung herausschlagen zu können. Und das sei gelungen, "auch wenn ich dafür viel Prügel bezogen habe - bis hin zu persönlichen Beschimpfungen" so Schmid. Aber als Politiker "müsse man auch mal was einstecken können".
"Wir hätten auch ablehnen können" so Schmid weiter. "Aber dann wäre die Trasse in ihrer Ursprungsform realisiert worden - mit vielen massiven Nachteilen für Anwohner und für den Autoverkehr." Das habe man nachhaltig abfedern können.

Bürgermeister Sepp Schmid und SWM-Planungschef Gunnar Heipp erläutern Planungsstand zur Tram-WesttangenteDie neue Tram-Westtangente geht durch 5 Stadtbezirke im Münchner Westen, führt vom Romanplatz über die Wotan-, Fürstenrieder und Boschetsrieder Straße zum Ratzingerplatz und soll am U-Bahnhof Aidenbachstraße enden. Die Strecke wird knapp 9 Kilometer lang, auf der Trasse sind bislang 16 Haltestellen geplant.

Seit Jahren bezieht sich ein Großteil der Kritik an der geplanten Streckenführung auf die Verlagerung des Individualverkehrs in die angrenzenden Wohngebiete. Durch die Verengung insbesondere der Fürstenrieder Straße ein erwartbarer Fakt. Hier konnten die meisten Änderungen erstritten werden, erläuterten sowohl Schmid als auch Heipp anhand anschaulicher Planungsbilder.

Insbesondere sind viele der ursprünglich geplanten Einschränkungen für Abbieger vom Tisch. An den neuralgischen Kreuzungen der Strecke - Aidenbachstraße, Drygalskiallee/Höglwörther Straße, Andreas-Vöst-Straße, am Laimer Platz oder an der Landsberger Straße werden Abbiegespuren erhalten oder neu geschaffen - was aufgrund des eingeschränkten Platzes nicht immer einfach ist. Am Laimer Platz soll sogar einer der Eingänge zu U-Bahn ums Eck versetzt werden, die Unterführung zum Kaufhaus soll erhalten bleiben. An einigen Punkten reicht der öffentliche Raum nicht aus, und die Planungen betreffen Privatgrundstücke - hier muss sich die Stadt mit den Eigentümern ins Benehmen setzen, um für alle Beteiligten adäquate Lösungen zu finden. Gunnar Heipp zeigte für die meisten betroffenen Kreuzungen, für die Wendeschleife am Waldfriedhof, für den Bereich am Grasser-Gymnasium, für den neuen Tunnel am Laimer Kreisel und die Streckenführung in der Wotanstraße den Stand der Planungen und die deutlichen Verbesserungen, die nach der anhaltenden Bürgerkritik eingeflossen sind.

Klar ist auch - das kostet Geld. Und zwar mehr, als ursprünglich veranschlagt, so Schmid abschließend. Aber die zusätzlichen Millionen seien gut angelegt, weil die Bürger vielfach von den Planungsänderungen profitierten - und das sei immer das Ziel gewesen.

Bürgermeister Sepp Schmid und SWM-Planungschef Gunnar Heipp erläutern Planungsstand zur Tram-WesttangenteNatürlich gab es auch an diesem Abend viele Zwischenrufe und häufige Wortmeldungen zur Westtangente - viele davon zu einem Planungsstand, der längst überschritten ist. Vertreter von Bürgerinitiativen forderten für die Zukunft mehr und deutlichere Bürgerbeteiligung ein - anstatt irgendwann "einfach vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden" so Marion Kutscher von der Bürgerinitiative BAB 96. Schmid versprach, sich mit seinen Stadtratskollegen bei kommenden Bauprojekten dafür einzusetzen - und davon gäbe es schließlich genug: Beim U-Bahn-Weiterbau nach Pasing, beim Ringschluss im Süden Münchens sollen Bürger frühzeitig in die Planung einbezogen werden.

Streckenführung und Planungsstand kann auf der Homepage der MVG eingesehen werden.

Die Laimer Stadträtin und Ortsverbandsvorsitzende Laim-West Alexandra Gaßmann hatte den Infoabend organisiert. Dass auch der kommende Bundestagswahlkampf immer näher rückt, war auch an diesem Abend zu spüren. So waren neben vielen Mandatsträgern aus dem Münchner Westen auch Bundestagskandidat Stephan Pilsinger vor Ort, der sich um das Direktmandat für den Wahlkreis München-West/Mitte bewirbt. Auch Pilsinger erläuterte kurz seinen Standpunkt zur Münchner Verkehrspolitik und versprach, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Münchner Westen in Berlin vehement zu vertreten.

1. FitnessNight des SV München-Laim

1. FitnessNight des SV München-LaimNicht nur die über 2000 Vereinsmitglieder wissen, dass der SV Laim immer mal wieder mit außergewöhnlichen Sportaktionen auf sich aufmerksam macht. So gab es in den vergangenen Monaten mehrmals einen gut besuchten Fitness-Tag - nun folgt die erste Fitness-Nacht.

Und da soll es am 8. April ab 19:30 Uhr ordentlich krachen - nicht nur in den Gelenken. Zu abgefahrenem Club- und Technosound gibt es in den Räumen und Hallen in der Riegerhofstraße schweißtreibende Powerstunden, Zumba-Teamteach und Pilates. Wer danach relaxen will, dem sei das Entspannungsyoga mit Special Effects ans Herz gelegt - lassen Sie sich überraschen.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Eine Snackbar gibt es ebenso wie isotonische Getränke - und das alles zu wirklich sportlichen Preisen.

Also ran an den Winterspeck! Auf geht´s zur 1. FitnessNight des SV München-Laim am 8. April. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des SV Laim.

Foto: Stockbroker

Politischer Nach-Aschermittwoch im Wirtshaus am Rosengarten - viel Applaus für Andreas Scheuer

Politischer Nach-Aschermittwoch im Wirtshaus am Rosengarten - viel Applaus für Andreas ScheuerDer "Politische Nach-Aschermittwoch" der CSU im "Wirtshaus am Rosengarten" ist traditionell ein Termin, bei dem aktuelle politische Gegebenheiten auseinandergenommen und der politische Gegner ordentlich gerupft wird. Und gerade in diesem Jahr gibt es genügend Steilvorlagen, die es verdient haben, in CSU-Manier aufgearbeitet zu werden. Das wollten sich viele Bürgerinnen und Bürger aus den westlichen Stadtteilen Münchens nicht entgehen lassen, zusammen mit vielen Mandatsträgern der CSU sorgten sie für ein volles Haus am Rande des Westparks.

In der Regel sprechen im Rosengarten namhafte Protagonisten der Christsozialen oder der Schwesterpartei, der CDU. Von Joachim Herrmann über Wolfgang Bosbach bis hin zu Marcel Huber oder Hans Peter Uhl - viele bekannte Politiker haben sich am Westpark schon die Klinke in die Hand gegeben.

Und auch in diesem Jahr haben die Initiatoren Max Straßer und Otto Seidl zusammen mit den Ortsverbänden im Münchner Westen wieder einen Gast aufgeboten, der für Tacheles bekannt ist: Andreas Scheuer, seines Zeichens Generalsekretär der CSU und Mitglied des Bundestages, nahm dann in seiner Rede auch kein Blatt vor den Mund und zerpflückte Berliner Realpolitik und nordrhein-westfälisches Komplettversagen ebenso wie die sozialdemokratische Machtansprüche eines Herrn Schulz und das aktuelle osmanische Großmachtsgehabe. Auch die Berliner Flüchtlingspolitik war Thema, und die ist bekanntlich nicht immer deckungsgleich mit der Linie der CSU - Stichwort "Obergrenze". Einer der Gründe, warum im Superwahljahr 2017 Protestwähler das Zünglein an der Waage sein könnten - und das in ganz Europa. So appellierte Scheuer eindringlich an die Wähler, im Herbst kein Kreuz bei Braunen und völkischen Populisten zu machen - "die haben nämlich keine Lösungen für die Aufgaben, denen sich unser Land in den nächsten Jahren gegenüber sieht!"

Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits erste Hochrechnungen aus den Niederlanden vor - bei den Oranjes schien Scheuers Appell da bereits angekommen zu sein.Politischer Nach-Aschermittwoch im Wirtshaus am Rosengarten - viel Applaus für Andreas Scheuer

Lob und Anerkennung gab´s für die bayerische Wirtschafts- und Sozialpolitik und die Tatsache, dass im Süden Deutschlands innen- wie außenpolitisch öfter mal eigene Wege beschritten werden, die dann offensichtlich schneller und nachhaltiger zum Erfolg führen. Das bewiesen statistische Zahlen ebenso wie der andauernde Zuzug nach Bayern - und das sei maßgeblich der Politik der CSU zu verdanken, die dann anderswo dann auch gerne mal kleinlaut kopiert werde, so Scheuer.

Viele Eckpunkte in der Rede wurden mit Beifall und Zurufen honoriert, minutenlanger tosender Applaus dann am Ende von Scheuers leidenschaftlichem Vortrag. Wieder einmal hat der CSU-Generalsekretärs den Nerv der Parteibasis getroffen - das funktioniert eben nicht nur in Passau, sondern gelegentlich auch im Münchner Westen.

Antonin Dvorak - Stabat Mater

Antonin Dvorak - Stabat MaterPerspektivwechsel - Das Leiden der Mutter unter dem Kreuz des Sohnes

Vermutlich begann Dvorák seine Komposition, um die Trauer um drei seiner früh verstorbenen Kinder zu bewältigen. Das mittelalterliche Gedicht "Stabat Mater" unbekannter Herkunft schildert den Schmerz und die Trauer der Mutter Maria im Anblick ihres Sohnes Jesus am Kreuz. Im Gegensatz zur Dramatik der Passion ist es eher eine meditative Auseinandersetzung mit Jesu Leiden. Es darf angenommen werden, dass Dvorák sich als Trauernder mit Maria identifiziert.

In zehn Sätzen vertont Dvorák die unterschiedlichen Stimmungen sehr feinfühlig. Das Orchester gibt die jeweilige Grundstimmung wieder, die Singstimmen konkretisieren den verbalen Inhalt. Anfangs erlebt der Zuhörer das regungslose Verharren Marias im Anblick des gekreuzigten Sohnes, musikalisch vom Orchester durch einen langgehaltenen Ton im Pianissimo umgesetzt. In den weiteren Sätzen sind das Mitleid mit Maria und Momente der Tröstung spürbar. In einem Alt-Solo hört man die Angst der Menschheit, vor dem, was da kommen mag nach dem Tod. Im letzten Satz wird die Thematik des Anfangs wieder aufgenommen, jedoch mit der Hoffnung auf Erlösung. Solisten, Chor und Orchester steigern sich hier vereint mit der inständigen Bitte um die Erlangung von "Paradisi gloria – des Himmels Seligkeit". Hoffnungsvolle Dur-Akkorde lassen das Werk ruhig und stimmig ausklingen.

Die Uraufführung fand 1880 in Prag statt. Die Erstaufführung in England war 1883 bereits ein bahnbrechender Erfolg. Dvorák wurde daraufhin gebeten, das Werk selbst zu dirigieren. Seine Aufführungen 1884 in London und Worcester brachten dem Komponisten Weltruhm.

Sie sind herzlich eingeladen, am 26.3.2017 um 17:00 Uhr die Aufführung unter der Leitung von Ilse Krüger in der Paul-Gerhardt-Kirche zu erleben. In ihrem inzwischen 31. Jahr des anhaltend erfolgreichen Wirkens an dieser Stelle dürfen Sie sich wieder auf ein bewegendes Passionskonzert freuen.

Paul-Gerhardt-Kirche München-Laim
26. März 2017, 17 Uhr

Antonín Dvorák
Stabat Mater


Annette Mühlhans, Sopran
Regina Jurda, Alt
Andreas Wagner, Tenor
Timo Janzen, Bass
Münchner Oratorienorchester
Paul-Gerhardt-Chor
Leitung: Ilse Krüger

Karten zu € 16 /19 /24
im Vorverkauf bei:

Bücher Hacker, Fürstenrieder Str. 44, Tel. 54 67 41 11
Pfarramt der Paul-Gerhardt-Kirche, Tel. 56 54 70
MünchenTicket www.muenchenticket.de, Tel: 54 81 81 81
Kartenreservierung im Internet: www.paul-gerhardt-chor.de
oder: mail@paul-gerhardt-chor.de (ohne Vorverkaufsgebühr)
Abendkasse (öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn)

74. Unternehmerstammtisch in Laim

74. Unternehmerstammtisch in LaimTAGWORX.NET und Haag Kommunikationsdesign laden ein zum 74. Unternehmerstammtisch am Donnerstag, den 30. März 2017 - dieses Mal gegen 19:00 Uhr im Speisezimmer in der Camerloher Straße 82 in München Laim.

Klüngeln, Klönen, Fachsimpeln, Netzwerken: Der Stammtisch ist ein Instrument für den lockeren Gedankenaustausch zwischen Unternehmern aus dem Münchner Westen, zudem gibt es zu jedem Stammtisch ein Schwerpunktthema, welches erörtert werden soll.

Trockener Text? Saftiger Vortrag! Machen Sie Ihre Präsentation zum unvergesslichen Ereignis!
"Er könnte das Telefonbuch lesen und das Publikum würde an seinen Lippen hängen!" So schrieb mal ein Kritiker über den berühmten englischen Schauspieler Sir John Gielgud. Dieses Talent wollen wir ergründen und dazu haben wir uns eine veritable Fachkraft eingeladen: Jazz-Sängerin, Vocalcoach und Tausendsassa Naomi Isaacs zeigt uns in ihrem Impulsvortrag, wie wir mit mentalen Bildern, Stimmmodulation und Körpersprache bei Präsentationen und Vorträgen das Publikum entzünden und unsere Botschaften - auch die zwischen den Zeilen - herüberbringen.

Freuen Sie sich auf einen ebenso spannenden wie kurzweiligen Abend! Wie immer sorgt das Speisezimmer - dieses Mal direkt über die Theke - für außergewöhnliche Gaumenfreuden.

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Der Eintritt ist dieses Mal frei, bitte wählen Sie selbst aus dem Angebot des Speisezimmers. Ihre Anmeldung ist verbindlich, bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich teilnehmen wollen - sonst bringen Sie uns mit der Organisation des Caterings in Bedrängnis. Wenn uns Absagen zwei Tage vor Termin erreichen, können wir reagieren, anderenfalls müssten wir Ihnen Ihre Anmeldung in Rechnung stellen - vielen Dank!

Informationsveranstaltung zur Trambahn-Westtangente

Informationsveranstaltung zur Trambahn-WesttangenteDer Münchner Stadtrat hat im Dezember 2016 den Grundsatzbeschluss für die umstrittene Trambahn-Westtangente mehrheitlich gefasst.

Die CSU in Laim und anderer Ortsverbände haben sich immer sehr kritisch gegenüber dem Projekt positioniert. Die Befürchtung, dass sich die Fürstenrieder Straße zur noch größeren Staufalle entwickelt und der mit dem Stadtwachstum kontinuierlich zunehmende Durchgangsverkehr noch mehr in die Wohngebiete ausweichen wird, ist nach wie vor groß.

Welche Verbesserungen der Trassenplanung die CSU in den letzten Monaten erreichen konnte und wie diese Planungen derzeit aussehen, darüber geben Bürgermeister Josef Schmid sowie der Planungschef der MVG Gunnar Heipp im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Dienstag, den 21. März 2017, 19.30 Uhr in der Mensa der Lukasschule in der Riegerhofstraße 18 Auskunft. Alle interessierten Laimer Bürger/innen, die sich über den Planungsstand informieren möchten, sind herzlich eingeladen.

Foto: Josef Stöger

Erstmals Tischtennis-mini-Meisterschaften in Laim

Erstmals Tischtennis-mini-Meisterschaften in LaimSeit 1983 können Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren, die nicht bereits wettkampfmäßig in einem Verein Tischtennis spielen, an sogenannten "mini-Meisterschaften" teilnehmen.
Diese deutschlandweite Turnierserie feierte zum Jahresbeginn Premiere in Laim. Als Gemeinschaftsaktion organisierten der Elternbeirat der Droste-Hülshoff-Grundschule und der der 1.Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V. (1.MCAG) einen Ortsentscheid. Trotz kurzfristiger Einladung fanden sich immerhin 20 Kinder in der Schulturnhalle ein – und das an einem Samstag Vormittag, der Schulkindern doch sonst eher zum Ausschlafen dient.

Auf 5 Tischtennisplatten wurden viele spannende und knappe Spiele ausgetragen, bevor nach drei Stunden die Siegerin und die Sieger der verschiedenen Altersklassen feststanden. Auf den jeweils ersten drei Plätzen landeten folgende Kinder:

Altersklasse I Jungen:
1. Immanuel Marchese
2. Bengt Klatte
3. Felix Fries

Altersklasse II Jungen:
1. Finn Thaler
2. Leon Schröter
3. Luka Blagojevic

Altersklasse III Mädchen:
1. Nina Zrenner
2. Irina Roller
3. Natali Culjak

Altersklasse III Jungen:
1. Sebastian Marchese
2. Anton Günther
3. Hussein Mahmud Ahmed

Am Ende hatten aber nicht nur die Erstplatzierten Grund zur Freude: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der mini-Meisterschaften erhielten mit ihrer Urkunde eine Freikarte für ein Tischtennis-Bundesligaspiel. Die vier Erstplatzierten jeder Altersklasse haben sich darüber hinaus für die nächste Runde der mini-Meisterschaften, den am 18.3. in Großhadern stattfindenden Kreisentscheid, qualifiziert.

14. Faschingstreiben auf dem Laimer Anger

14. Faschingstreiben auf dem Laimer AngerWer braucht schon die Copacabana, wenn man einen Laimer Anger hat? Die Sonne hat dort ebenso geschienen und der Faschingsclub Laim hat sich am 25. Februar wieder mächtig ins Zeug gelegt, um die Freifläche zwischen Detterbeck und INTERIM in eine bunte Partyhölle zu verwandeln. Und wie immer folgten ein paar hundert Laimer Narren dem Ruf des FCL.

In den letzten vierzehn Jahren ist das "Laimer Faschingstreiben" zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender unseres Stadtteils herangewachsen, die auch immer mehr Faschingsfreunde von außerhalb anlockt. Was der Laimer Faschingsclub mit Hilfe von Unterstützern, freiwilligen Helfern, Sponsoren und befreundeten Faschingsgesellschaften jedes Jahr auf die Beine stellt, ist schlichtweg bewundernswert. "Seid's ihr guad drauf???" FCL-Chefin Christine Rygol moderierte gewohnt souverän das närrische Bühnenprogramm, die Highlights waren die Tanzeinlagen des Laimer Prinzenpaars Lilian I. und Benjamin I., der Laimer Gardemädels, der Kindergruppen der "Perchalla Starnberg" und der "Heimatgilde Fürstenfeldbruck", die alle etliche Zugaben tanzen mussten. Ganz besondere Beifallstürme erntete wie immer das Männerballett des FCL - die dieses Mal als Feuerwehrmannschaft aufliefen. In den Programmpausen hämmerte wieder Partymucke über den Laimer Anger - eine gute Gelegenheit für viele fröhliche Laimer, das Tanzbein zu schwingen.

Aufwärmmöglichkeiten kulinarischer Natur gab es auf dem gesamten Laimer Anger, der Glühweinstand hatte alle Hände voll zu tun. Und Hungern musste auch niemand: Von Zuckerwatte über Wiener Würstl bis hin zur Leberkässemmel war einiges geboten.

Besonders die kleinen Laimer dürften sich über das Kinderkarussell, das Schießzelt, die Luftballon-Spickerbude, das Torwandschießen oder das Kinderschminken gefreut haben. Zudem informierten der Historische Verein und das Historische Archiv in ihren eigenen Zelten über ihre Arbeit, die Besucher konnten verschiedene Exemplare des Laimer Almanachs erstehen oder sich alte Karten und Fotos vom alten Laim anschauen.

Was wäre ein Faschingsfest ohne Verkleidungen? Viele Laimer geben sich richtig Mühe und so bevölkerten Clowns, Superhelden, Bären, Löwen, Aliens, Zombies, Engel und Indianer den Anger. Und sogar die Mona Lisa hatte sich unter das bunte Volk gemischt - und das gleich zweimal und sogar im Bilderrahmen!

Foto: Josef Stöger. Vom "Laimer Fotografen" gibt es auch eine Fotostrecke bei Facebook.

Großer Bücherflohmarkt in St. Philippus am 25. und 26. März

Großer Bücherflohmarkt in St. Philippus am 25. und 26. MärzVom Krimi bis zum Kochbuch, vom Bildband bis zur Vinyl-LP: Die katholische Pfarrei St. Philippus veranstaltet am 25. März von 11:00 - 19:30 Uhr und am 26. März von 9:30 - 12:00 Uhr wieder den schon traditionellen großen Bücherflohmarkt zugunsten des Straßenkinder-Projekts Aida e.V. in Brasilien, des Lichtblicks Seniorenhilfe e.V. und der Kindertagesstätte St. Philippus.

Verkauft werden Bücher, CD'S, Cassetten, Noten, Schallplatten, auch mit einem großem Angebot für Kinder. Nie war es günstiger, sich mit Lesestoff für die kommenden Monate einzudecken. Tausende Bücher warten auf neue Leser, das Angebot ist riesig und vielfältig.

Abgabe von gut erhaltenen Büchern im Pfarrheim, Westendstr. 247 Montag, 20.03. bis Donnerstag, 23.03., 9:00 - 12:30 Uhr, Montag, 16.03., Dienstag, 17.03. Donnerstag, 19.03., 15:00 - 18:00 Uhr, Mittwoch, 22.03. bis 20:00 Uhr.

Geldspenden für die Projekte werden gerne entgegengenommen. Das Team der Pfarrei freut sich darüber hinaus sehr über Helfer beim Sortieren der Bücher.

Weitere Infos unter buecher-flohmarkt@t-online.de.

Ehem. Glockengießerei Oberascher in Denkmalliste aufgenommen

Ehem. Glockengießerei Oberascher in Denkmalliste aufgenommenDass die Fabrikantenvilla in der Mitterhoferstraße 7 dem Erdboden gleichgemacht wurde, dürfte sich mittlerweile bis in die letzten Winkel Laims herumgesprochen haben. Trotz allem bürgerschaftlichen Engagements ist das Haus nicht zu retten gewesen - zum einen fehlte der politische Wille, mal über den eigenen Schatten zu springen, zum anderen sah das Landesamt für Denkmalpflege "keine Denkmaleigenschaft".

Und schließlich muss in der Mitterhoferstraße ein ambitioniertes Flüchtlingsprojekt mit Wohn- und Kleingewerbeeinheiten realisiert werden, für dass es an anderer Stelle im Münchner Westen kaum einen anderen Platz gegeben hätte.

Doch zumindest für das Fabrikgebäude der Glockengießerei selbst gibt es gute Nachrichten. Wie das Büro des OB Reiter mitteilte, habe "das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Denkmalwürdigkeit der ehemaligen Glockengießerei Oberascher anerkannt und in die Denkmalliste aufgenommen".

Die mittlerweile abgebrochene Fabrikantenvilla und die Bauten auf dem südlich angrenzenden Grundstück betrifft dies allerdings nicht. Der dort bereits stattgefundene Abriß musste der unteren Bauaufsichtsbehörde lediglich angezeigt werden, eine spezielle Erlaubnis oder Genehmigung musste nicht erteilt werden.

Update: Im Zuge der Rückbaumaßnahmen wurde auch die Fabrikhalle der Glockengießerei beschädigt - Bautenschutz und Denkmalliste hin oder her. Das pittoreske Glockentürmchen (im Bild noch zu sehen) wurde gleich mal mit abgerissen. Schlimmeres konnte gerade noch verhindert werden, die "Untere Denkmalschutzbehörde" hat umgehend eine Baueinstellungsanordnung erlassen. Bleibt zu hoffen, dass die Glocke (eine Nachbildung aus Gips) und das Türmchen nicht schon auf dem Bauschutt gelandet sind und die Halle in absehbarer Zeit im Originalzustand wiederhergestellt werden kann.

Die "Kunst- und Glockengießerei Gebrüder Oberascher" in der Mitterhoferstraße, die von Rupert und Rudolf Oberascher 1899 vom Handwerksmeister Josef Strasser übernommen wurde, hat sich mit solider Handwerkskunst in die Münchner Stadtgeschichte geschrieben. In der Fabrikhalle wurden die 43 Glocken fürs Glockenspiel im Münchner Rathaus gegossen, aber auch für das Schwabinger Krankenhaus und viele weitere kirchliche und weltliche Gebäude auch weit außerhalb der Stadtgrenzen Münchens. Doch die Geschichte der Oberaschers reicht bis in die Renaissance zurück, wo besonders in Salzburg und Bad Reichenhall bedeutende Werke der Glockengießerei entstanden, die zum Teil noch heute im Alpenraum erklingen.

Foto: Josef Stöger

[Anzeige] Musik für Babys

Musik für BabysMusikalische Frühpädagogik für Kleinstkinder ab Geburt mit einem Elternteil

Nicht nur Erwachsene lieben es, Musik zu hören - auch Kleinkinder fühlen sich mit Klängen, Tönen und Harmonien wohl. Ganz besonders dann, wenn mit kindgerechten Instrumenten Töne und Geräusche selbst erzeugt und dabei Wechselwirkungen beobachtet und Erfahrungen gemacht werden können.

Musikalische Frühförderung unterstützt das Körperbewusstsein, schult Gehör und Rhythmusgefühl - und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, von denen die Kinder auch später noch im Jugend- oder Erwachsenenalter profitieren.

Am 1. April startet im Pfarrheim Fronleichnam in der Senftenauerstraße 111 wieder ein Kursus für Musikalische Frühpädagogik. Die von der Laimer Diplom-Musik-Frühpädagogin Annegret Konrath entwickelten Kurse eignen sich bereits für Kleinstkinder ab Geburt, ein Elternteil muss bei den Kursen dabei sein und wird ins musikalische Geschehen eingebunden. So wird die angeborene Musikalität der Kinder gepflegt, die Sinne für Musik werden geweckt und geschärft. Die Eltern werden dazu angeregt auch zu Hause mit den Kindern zu singen, zu tanzen oder einfach zu lauschen.

Wo: Konferenzraum des Pfarrheimes Fronleichnam, Senftenauerstr. 111 (Laim, nähe Willibaldstr.)
Wann: Jeden Donnerstag 9.30 – 10.30 Uhr, Kursbeginn 1.4.2017, Einstieg jederzeit möglich
Anmeldung unter 089/580 61 87

Es unterrichtet: Frau Annegret Konrath, Dipl. Mus. Frühpädagogin und konzertierende Harfenistin und Dozentin
Kosten: 25 € pro Monat (bei Gruppen unter 10 Teilnehmern 30 €)

U5 nach Pasing: Untergrund wird erkundet

U5 nach Pasing: Untergrund wird erkundetIm Rahmen der detaillierten Planungen für den Weiterbau der U-Bahn-Linie U5-West vom Bahnhof Laimer Platz nach Pasing muss auch der künftige Baugrund erkundet werden. Dazu hat das Baureferat zusammen mit externen Fachgutachtern ein Konzept entwickelt.

Entlang der gesamten, knapp vier Kilometer langen Strecke vom Bahnhof Laimer Platz bis zum Bahnhof Pasing sind in den nächsten Monaten zirka 50 Bohrungen vorgesehen. Etwa die Hälfte der Bohrstellen dient künftig dazu, die Grundwasserstände zu messen. Die meisten Bohrungen finden auf öffentlichem Grund statt, also zum Teil auf Gehwegen, in Baumgräben oder auf Grünstreifen. Die Arbeiten sollen bis Ende April 2017 abgeschlossen sein.

Die gutachterlichen Ergebnisse werden in die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren eingearbeitet, die das Baureferat derzeit vorbereitet. Hierzu hat der Stadtrat das Baureferat mit Beschluss des Bauausschusses vom 14.07.2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03325) beauftragt; Grundlage war die in dieser Sitzung vorgestellte Vorplanung. Noch bevor der Antrag auf Planfeststellung bei der Regierung von Oberbayern eingereicht wird, informiert das Baureferat den Stadtrat über den aktuellen Sachstand.

Dornröschenschloss in der Neuburger Straße soll erhalten bleiben

Dornröschenschloss in der Neuburger Straße soll erhalten bleibenJahrelang haben die Laimer mit gemischten Gefühlen dem Verfall der Villa in der Neuburger Straße 8 zugesehen. Als vor ein paar Jahren Baucontainer aufgestellt wurden, dachten viele, dass nun saniert wird - passiert ist seither jedoch nichts. Im Gegenteil, ein marodes Dach und eingeschlagene Fenster lassen immer mehr Feuchtigkeit ins Haus, es entstand der Eindruck, dass absichtlich vollendete Tatsachen geschaffen werden sollten.

Auch das Bayrische Landesamt für Denkmalpflege ist über das Anwesen informiert, doch der Denkmalschutz greift nicht. Zu viel wurde an dem Haus ver- und umgebaut. Besonders in den Innenräumen ist die historische Struktur kaum noch erkennen - in den 60er Jahren wurde einfach wenig behutsam modernisiert.

Gleichwohl gehörte das Haus einst dem weit über die Münchner Stadtgrenzen hinaus bekannten Klavierbauer Valentin Berdux, dessen ehemalige "Hof-Pianofabrik" - das heutige Steinway-Haus in der Landsberger Straße - einen hervorragenden Ruf genoss. Auch heute noch werden in Thüringen und in Tschechien edle Instrumente unter dem Markennamen "Berdux" gefertigt. Der Klavierfabrikant ließ die Villa Anfang des 20. Jahrhunderts nach den Plänen des Münchner Architekten Georg Schwingenschlögel errichten. Aber bereits 1925 wurde an- und umgebaut. In dieser Zeit hat der Großvater des heutigen Besitzers das Haus erworben.

Seit rund 2 Jahren kursieren immer wieder Gerüchte über einen bevorstehenden Abriss des "Dornröschenschlosses", wie viele Anwohner die Villa nennen. Eine Baugenehmigung für das Grundstück liegt bereits seit 2015 vor. In einem Gespräch mit einer Münchner Tageszeitung hat der Eigentümer nun versichert, dass das Gebäude erhalten bleiben soll. Seit einigen Jahren wird mit dem Architekten Florian Wurfbaum an der Planung für ein Mehrfamilienhaus gearbeitet, drei Wohnungen sollen entstehen, der alte Baumbestand weitgehend erhalten bleiben - auch wenn im hinteren Teil des beachtlichen Gartengrundstücks ein weiteres Zweifamilienhaus entstehen soll.

Bisher verzögern offene Finanzierungsfragen das Bauprojekt. Bleibt zu hoffen, dass nicht mehr allzu viel Zeit verstreicht, denn irgendwann wird man das "Dornröschenschloss" in der Neuburger Straße einfach nicht mehr retten können.

Foto: Wuda wurfbaum dantas architects

Laimer Wochenmarkt: Neuer Standort am Laimer Anger?

Laimer Wochenmarkt: Neuer Standort am Laimer Anger?Einer der meistbesuchten Plätze Laims befindet sich nahe der westlichen Ecke Fürstenrieder-/Agnes-Bernauer-Straße - der sogenannte "Lehrerparkplatz" hinter der Schule. Natürlich nur an Freitagen von 9 bis 13 Uhr - wenn der Laimer Wochenmarkt stattfindet.

Dort besteht für Laimer eine der wenigen Möglichkeiten, sich mit frischen regionalen Lebensmitteln einzudecken. Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Backwaren, Obst und Gemüse - es gibt eigentlich nichts, was die Standlbetreiber nicht im Angebot hätten. Vieles davon kommt von Bauern aus dem Umland und schmeckt einfach besser als die Einheitsware aus dem Supermarktregal. So hat der Wochenmarkt viele Freunde und jeden Freitag herrscht geschäftiges Treiben.

Damit könnte es nun bald vorbei sein, der beliebte Markt soll einem Schulanbau weichen, die Händler auf den Laimer Anger umziehen. Dementgegen steht eigentlich die "Grünanlagensatzung" der Landeshauptstadt München, die "dauerhafte kommerzielle Veranstaltungen" auf öffentlichem Grund ausschließt. Bereits vor 7 Jahren war der Umzug im Gespräch, seinerzeit sollte ein "Kompro-B-Haus", eine Unterkunft für betreutes Wohnen auf dem Areal errichtet werden.

Dennoch, der Umzug wird kommen und sorgt bei Händlern wie Kunden für gemischte Gefühle. Einerseits gibt es nicht die schlechtesten Erfahrungen mit dem Verkauf auf dem Laimer Anger, schon 2009 mussten die Verkaufswagen zeitweise einer Baustelle weichen. Andererseits fürchten viele Verkäufer, dass insbesondere ältere Kunden den rund 250 Meter längeren Weg zum neuen Verkaufsplatz nicht gehen werden. "Aber andere Plätze, wie z.B. der Willibaldplatz oder die Riegerhofstraße sind gottseidank vom Tisch." so die einhellige Meinung der Standlbetreiber.

Bleibt zu hoffen, dass die Marktbetreiber nicht anderen Veranstaltern auf die Beine treten müssen, die ja insbesondere in der warmen Jahreszeit den Laimer Anger für die verschiedensten Events nutzen: Maibaumfest, Fischmarkt, Bayernmarkt, Marionettentheater oder städtische Veranstaltungen. Gute Planung würde helfen, Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Wenn sich die Fraktionen im BA einig sind, könnte der Standortwechsel bereits im April vollzogen werden.

Gentrifizierung und Investorenarchitektur - Bürgerinitiativen machen sich für den Erhalt Münchner Gartenstädte stark

Gentrifizierung und Investorenarchitektur - Bürgerinitiativen machen sich für den Erhalt Münchner Gartenstädte stark"Nachverdichtung" - das ist das, was vielen alteingesessenen Großstädtern deutschlandweit die Zornesröte ins Gesicht treibt. Allerorten wird um-, aus- oder gleich neu gebaut, von Hamburg über Frankfurt bis hin zu Nürnberg oder München sind nicht wenige Städte auf dem besten Weg, ihr einzigartiges Gesicht für immer zu verlieren. Und die kommunalen Mandatsträger halten still, denn schließlich verspricht jede Bautätigkeit eine veritable Einnahmequelle für die meist chronisch klammen Stadtkassen. Derweil lässt sich absehen, dass Gentrifizierung und architektonischer Einheitsbrei zur Verödung ganzer Stadtlagen führen werden.

Und längst hat sich der Bauboom aus den Innenstädten auf den Weg gemacht, auch Vorstädte und Randgebiete unter der Luxusplatte zu begraben. Schon länger haben finanzkräftige Investoren auch ein Auge auf den Münchner Westen geworfen - die Resultate dieser Entwicklung waren bereits bei vielen Laimer Bürgerversammlungen Thema. Wenn es um Bauten- oder Baumschutz ging, wurden Anträge meist mehrheitlich angenommen. Gefordert wurde aber auch die konsequente Ausnutzung der Spielräume des §34 BauGB.

Ebenso könnte ein wirksames Mitspracherecht der Bezirksausschüsse den schlimmsten Auswüchsen der sog. Investorenarchitektur Einhalt gebieten. Aktuelle Beispiele wie die Glockengießerei in der Mitterhoferstraße oder die Schwingenschlögel-Villa in der Neuburger Straße zeigen, dass bei der Auslegung des Denkmalschutzes noch genügend "Luft nach oben" ist: Denn vieles, was nach den starren Regeln des Denkmalschutzes abgerissen werden kann, ist den Anwohnern trotzdem lieb, teuer und erhaltenswert.

Was passiert da gerade? Städte und Gemeinden haben den sozialen Wohnungsbau in den letzten Jahrzehnten sträflich vernachlässigt - nun bestimmen Wohnraummangel und explodierende Mietpreise das städtische Leben. Ein ganzes Segment kommunaler Pflichten wurde privaten Bauträgern überlassen und die sind naturgemäß an gut zu vermietenden Appartments und sündhaft teuren Eigentumswohnungen interessiert. Die investorengetriebene Bautätigkeit wird dabei mantraartig mit dem aktuell bestehenden Wohnraummangel gerechtfertigt, dabei wird jedoch gern übersehen, dass sich Otto Normalverdiener die schicken Lofts und Appartments kaum wird leisten können. Quadratmeterpreise im 5-stelligen Bereich sind in Großstädten wie Frankfurt und München keine Seltenheit mehr.

Früher waren Pöseldorf und Blankenese, Charlottenburg, Grünwald und Pullach die bevorzugten Adressen bei Baulöwen und Immobilienhändlern - heute zieht es Reiche und Neureiche auf die Reeperbahn, nach Kreuzberg und Schöneweide und eben auch nach Sendling und Laim - mit den jetzt schon zu messenden Veränderungen für das urbane Zusammenleben und unabsehbaren Folgen für das gewachsene Stadtbild. Grenzen gibt es dabei kaum. Immer wieder fallen Gründerzeitvillen auf großzügigen Grundstücken der Abrißbirne zum Opfer - aus den gewonnenen Quadratmetern lässt sich maximaler Profit schlagen. Während Häuslebauer und Kleingartenbesitzer ungestraft keinen vertrockneten Apfelbaum entfernen können, walzen die Bagger der Bauherren gesunde, hundertjährige Baume nieder, beim Aushub von Tiefgaragen und Fundamenten werden auch Bäume der Nachbargrundstücke irreparabel geschädigt. Die nahezu ungebremste Vergabe von Baugenehmigungen beginnt, das Bild auch unseres Stadtteils nachhaltig zu verändern.

Seit Jahren protestieren Bürgerinitiativen gegen diese Entwicklung und sprechen sich für den Erhalt von historischen Bauten und den dazugehörigen Grünflächen aus - ganz gleich ob diese sich in öffentlichem oder privatem Besitz befinden. Immer wieder weisen die engagierten Bürger auf die zügellose Betonierung der Münchner Stadtteile hin - denn nicht weniger als die Attraktivität und Vielfalt der historisch gewachsenen Stadtviertel Münchens steht auf dem Spiel. Zudem versuchen die Bürgerinitiativen, die zuständigen städtischen Gremien in die Pflicht zu nehmen, endlich nachhaltige Bebauungspläne für die Gartenstädte zu entwickeln.

Auch wenn das Problem auf kommunaler Ebene inzwischen zur Kenntnis genommen wird, der Handlungsspielraum insbesondere bei Privatgrund ist begrenzt. Hier müssten die bestehenden Regeln beim Denkmalschutz angepasst bzw. entsprechend ausgelegt werden. Zu viele Bauten in Laim sind bereits der Abrißbirne gewichen - das muss auch anders gehen. Bleibt zu hoffen, dass die Bürgerinitiativen erfolgreich sind und auf offene Ohren bei den Verantwortlichen stoßen.

Links zu Bürgerinitiativen:
Lebenswertes Laim
Gartenstadt Harlaching
Bürgerverein Lerchenau
Schutzgemeinschaft Ramersdorf
Bürgervereinigung Obermenzing e.V.
Fasanerie Aktiv e.V.

Foto: Josef Stöger

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