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Mitten in LaimIn Loam bin i dahoam: Laim ist ein Stadtteil von München und LAIM-online ist Stadtteilinformation pur - schnell, einfach und für Menschen gemacht, die im Münchner Westen leben, arbeiten oder zu Gast sind.

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Wo die Laimer Bären wohnen - Gerhard Laub zeigt Baukunst in unserem Stadtbezirk in der Stadtbibliothek Laim

Wo die Laimer Bären wohnen - Gerhard Laub zeigt Baukunst in unserem Stadtbezirk in der Stadtbibliothek LaimOft nehmen wir sie kaum wahr: die mehr oder weniger unauffälligen Kunstwerke, denen wir auf unseren Wegen durch die Stadt begegnen. Gerhard Laub, der seit fast 30 Jahren in Laim lebt und sich auch im Bezirksausschuss für "seinen" Stadtteil engagiert, hat sich auf die Suche gemacht. Seine Fotoausstellung "Wo die Laimer Bären wohnen - Baukunst in unserem Stadtbezirk" zeigt eine Reihe von Beispielen für Kunst am Bau. Die Darstellungen befinden sich meist über Hauseingängen, viele sind von großem ästhetischem Reiz.

Mit der Ausstellung in der Stadtbibliothek Laim möchte der Fotograf "das Interesse der Besucher*innen wecken, bei Spaziergängen weitere Darstellungen zu entdecken und sich an ihnen zu erfreuen. Viele Motive, z.B. die Darstellung überkommener Geschlechterrollen, können auch Ansatzpunkte für eine historisch-kritische Auseinandersetzung sein."

Die Ausstellung ist von Mittwoch, den 1. Dezember 2021 bis Samstag, den 22. Januar 2022 während der Öffnungszeiten der Bibliothek Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr zu sehen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Corona-Zugangsbestimmungen.

Informationen unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/laim oder 1 27 37 33-0
Kontakt zum Fotografen: gerlaub@web.de

Foto: ©Gerhard Laub

Engagement-Sprechstunden des Freiwilligen-Zentrums der Caritas in der Stadtbibliothek Laim

Engagement-Sprechstunden des Freiwilligen-Zentrums der Caritas in der Stadtbibliothek LaimJeden ersten Mittwoch im Monat von 13 bis 16 Uhr bietet das Freiwilligen-Zentrum West der Caritas Engagement-Sprechstunden in der Stadtbibliothek Laim an, der nächste Termin ist Mittwoch, der 1. Dezember.

Immer mehr Menschen haben das Bedürfnis, sich im Rahmen eines Ehrenamtes bürgerschaftlich zu engagieren. Aufgabe der Freiwilligen-Zentren der Caritas ist es, Menschen beim Suchen und Finden eines passenden Engagements zu begleiten, und zwar münchenweit und trägerunabhängig.

Frau Annika Haas vom Freiwilligen-Zentrums West: „Egal, ob Sie schon konkrete Vorstellungen haben oder noch nicht so genau wissen, in welche Richtung es gehen soll: Schauen Sie vorbei, lassen Sie sich gleich vor Ort beraten oder vereinbaren Sie einen späteren Beratungstermin.
Das Freiwilligen-Zentrum unterstützt Sie auch, wenn Sie eine eigene Idee für ein Projekt oder eine Initiative haben, aber noch nicht genau wissen, wie oder wo Sie sie umsetzen können.“

Die Münchner Stadtbibliothek als Ort der Begegnung und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützt bürgerschaftliches Engagement und möchte dazu beitragen, dass Interessierte ein passendes Tätigkeitsfeld finden.

Weitere Informationen unter:
1 27 37 33 - 0 (Stadtbibliothek Laim)
www.muenchner-stadtbibliothek.de/laim
www.freiwilligenzentren-muenchen.de

Foto: shutterstock fran_kie, Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

Faschingsclub München stellt neues Prinzenpaar vor

Faschingsclub München stellt neues Prinzenpaar vorUnter dem Motto Proklamation 2.0. wurden Nicole I. und Sebastian II. am 17.11.21 dem geladenen Laimer Volk, sowie anderen geladenen Faschingsvereinen vorgestellt. Nach einer kurzen Rede zu den Anwesenden, zeigten Sie in einem kleinen Show-Akt ihr Können, welches bei allen Beteiligten das Interesse nach mehr weckte. Nicole (27) ist schon viele Jahre im Verein als Gardemädel, Trainer und Vorstandsmitglied aktiv und sie freut sich schon sehr, den Fasching nun auch mal von einer anderen Seite kennenlernen zu können. Sebastian (25) hingehen ist ein richtiger Faschingsneuling und lässt sich dieses Jahr einfach mal überraschen, was auf ihn so zukommt. Das Tanzen ist die gemeinsame Leidenschaft der beiden, die jeweils getrennt voneinander schon mehrere Tanzkurse absolviert haben. Im normalen Leben arbeiten Sie als Versicherungskaufmann /Versicherungskauffrau in derselben Firma. Über die Arbeit haben sich die beiden auch kennengelernt. "Ich habe einfach nicht schnell genug nein gesagt und deswegen bin ich jetzt Laimer Faschingsprinz", so Sebastian.

Dem Prinzenpaar zur Seite standen acht Gardemädels, sowie acht Männerballett‘ler, welche auch in einem kurzen Ausschnitt Ihr Können zeigen konnten. Gerade nach einem Jahr Faschingspause, war es für alle Vereinsmitglieder etwas ganz Besonderes wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen. -natürlich Coronakonform unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften. So herrschte beispielsweise beim Einlass strikte 2G+ Kontrolle und innen musste fast durchgängig eine FFP 2 Maske getragen werden.

Nach dem offiziellen Teil legte der DJ noch etwas Musik auf und im kleinen Kreis wurde das neue alte Prinzenpaar noch etwas gefeiert. Richtig gelesen, die beiden sind nämlich bereits das zweite Jahr das Prinzenpaar von Laim. Nachdem die letzte Session fast ausschließlich online stattgefunden hatte, ist das nun die Möglichkeit der beiden auch noch ein paar Erfahrungen außerhalb des Internets zu machen. "Darauf, die kommende Session soweit möglich wieder in Präsenz gemeinsam mit dem gesamten Team vom FCL zu erleben, freuen wir uns schon sehr", sagen beide.

Sofern die Regelungen es zu lassen, könnt Ihr den Faschingsclub Laim auf folgenden Veranstaltungen sehen:
Inthronisation: 14.01.2022 im Augustinerkeller
Frühschoppen: 30.01.2022 im Wirtshaus am Bavariapark
Faschingsball: 25.02.2022 im Augustinerkeller
Faschingstreiben: 26.02.2022 am Laimer Anger

Impfaktion beim SV Laim

Impfaktion beim SV LaimAm letzten Sonntag hat der Sportverein SV Laim zusammen mit Aicher Ambulanz einen Impfaktionstag durchgeführt - bereits zum 2. Mal in den letzten Wochen. Ganz nach dem Motto: "Wir brechen die vierte Welle!"

Insgesamt konnten im Zeitraum von 11:00 bis 17:30 Uhr 211 Laimerinnen und Laimer geimpft werden. Bereits seit 9:30 Uhr warteten die Menschen vor der Tür, einige mit Hockern auf längere Wartezeiten eingestellt - teilweise reichte die Schlange bis in weit die Valpichlerstraße.

Vorstand und Mitglieder des SV Laim waren vollauf mit der Organisation des Impftages beschäftigt. Leider waren die Wartezeiten bis zur Impfung recht lang, da die Registratur der Personen an lediglich zwei PCs sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Trotzdem sind alle Personen geduldig geblieben und waren dankbar für das Angebot in der Turnhalle des Vereins. Das "Impfpublikum" war breit gefächert - unter anderen auch viele "Booster-Impfungen" und Kinder ab 12 Jahre in Begleitung ihrer Eltern.

Alle Impfwilligen konnten zwischen den beiden Impfstoffen Moderna und Biontech wählen. In zwei Fällen kam es zu Verwirrung, da im Vorfeld nicht geklärt werden konnte, ob auch Johnson & Johnson verimpft wird.

Der SV Laim wertet die Aktion als vollen Erfolg im Sinne der Sportler und für den Stadtteil Laim. Etwas bedauerlich ist, dass sich nicht mehr Helfer bereit erklärt haben, den Verein unterstützen.

Völlig unverständlich ist allerdings der Leitfaden der Landeshauptstadt München, nach dem an Sonntagen nur bis 17:00 Uhr geimpft werden darf. Die Aicher Ambulanz stellte hoch motivierte Teams ab, die durchgängig tätig waren und bereit gewesen wären, auch länger zu arbeiten. Das war aufgrund der städtischen Vorgaben leider nicht möglich. So mussten tatsächlich Personen ohne Impfung nach Hause geschickt werden. Kurzum: SV Laim und Aicher Ambulanz hätten noch mehr tun können, wenn man sie denn gelassen hätte.

Vor dem Hintergrund der überlasteten Hausarztpraxen eine gute und bemerkenswerte Aktion des Sportvereins, die sich hoffentlich bald wiederholen wird.

BA-Sitzung am 2. Dezember

BA-Sitzung am 2. DezemberDer Bezirksausschuss Laim (BA25) tagt einmal im Monat. Dieses Mal ist die Turnhalle der
Georg-Büchner-Realschule in Droste-Hülshoff-Straße 5 zum Sitzungssaal erkoren worden. Die Sitzung beginnt 19:30 und ist öffentlich.


Zu Beginn jeder Sitzung können die Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Probleme vorbringen und Anfragen oder Anträge stellen.

Am 2. Dezember werden wieder Vorschläge und Eingaben Laimer Bürger thematisiert sowie Entscheidungsfälle in Laim besprochen. Wie immer stehen jede Menge Themen auf der Agenda, die den Laimerinnen und Laimern unter den Nägeln brennen.

Stadtteilpolitik lebt vom Mitmachen - meckern, granteln und mosern allein hilft nicht. Wenn Sie sich aus erster Hand über die Brennpunkte in Laim informieren oder die Dinge in Laim mitgestalten wollen: Auf geht's zur BA-Sitzung am 2. Dezember!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des BA 25 Laim.

Hinweis: Hinweis: Zugang nur mit 2 G (= Geimpft und Genesen)

Aufgrund der aktuellen Situation ist das Platzangebot beschränkt! Grundsätzlich sind die Abstandsregeln durch die Bestuhlung eingehalten. Ab Betreten des Gebäudes besteht auf sämtlichen Verkehrsflächen und Zugangsbereichen zu den Räumlichkeiten, in denen Sitzungen des Bezirksausschusses stattfinden, Maskenpflicht, entsprechend der jeweils gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (derzeit FFP 2). Im Sitzungssaal kann die Maske beim Redebeitrag abgenommen werden."

Münchner Christkindlmarkt abgesagt

Münchner Christkindlmarkt abgesagtNach Beratung im heutigen Krisenstab der Stadt München hat Oberbürgermeister Dieter Reiter entschieden, den Münchner Christkindlmarkt abzusagen.

„Es ist eine bittere Nachricht, die ich heute für alle Münchnerinnen und Münchner und besonders auch für die Standlbesitzer habe, aber die dramatische Situation in unseren Kliniken und die exponentiell steigenden Infektionszahlen lassen mir keine andere Wahl: Der Münchner Christkindlmarkt kann dieses Jahr leider nicht stattfinden. Alles andere wäre eine nicht zu verantwortende Erhöhung des Infektionsrisikos und darüber hinaus auch das falsche Signal. Gerade auch für alle Beschäftigten in unseren Kliniken, die an ihrer Belastungsgrenze arbeiten. Es geht jetzt darum, größere Menschenansammlungen möglichst zu vermeiden. Die aktuelle Lage habe ich heute auch ausführlich im städtischen Krisenstab diskutiert. Die Gesundheitsbehörde und die Kreisverwaltungsbehörde haben dringend davon abgeraten, den Christkindlmarkt stattfin- den zu lassen. Ebenso haben heute Früh die Pandemiebeauftragen aller Münchner Kliniken in einer Konferenz einstimmig vor der Durchführung gewarnt und auf die katastrophale Situation in den Kliniken hingewiesen. Der Chistkindlmarkt wäre natürlich ein schönes vorweihnachtliches Zeichen für mehr Normalität gewesen, aber leider sind wir derzeit trotz der Möglichkeit von Impfungen weit von dieser Normalität entfernt, auch weil sich immer noch nicht genügend Menschen haben impfen lassen. In meiner Abwägung, die ich mir alles andere als leicht gemacht habe, hat der Gesundheitsschutz der Menschen und die Unterstützung der Beschäftigten in unseren Kliniken oberste Priorität.

Der Chistkindlmarkt ist an der frischen Luft, werden die ein oder anderen vielleicht einwerfen, das stimmt, aber gerade der Münchner Chistkindlmarkt auf dem Marienplatz und den umliegenden Plätzen kann nicht abgegrenzt werden und die Zahl der Gäste und die Einhaltung der 2G-Regel wären damit nicht kontrollierbar. Und das in der gerade in der Vorweihnachtszeit sowieso schon stark frequentierten Fußgängerzone. Gleiches gilt für den Winterzauber auf dem Viktualienmarkt.

Für die privaten Christkindlmärkte, deren Besucherzahl begrenzt werden kann, habe ich gemeinsam mit den zuständigen Behörden Folgendes festgelegt: Hier gilt die 2G plus-Regel – also der Zugang ist nur für geimpfte oder genesene Personen mit negativem Schnelltest möglich.

Mir ist bewusst, wie sehr gerade die Standlbetreiber unter den Auswirkungen der Pandemiemaßnahmen leiden und jetzt nochmal hart getroffen werden. Ich habe deshalb meine Verwaltung gebeten zu prüfen, wie wir hier einen finanziellen Ausgleich schaffen können.“

Skathexen feiern 15-jähriges Bestehen

Skathexen feiern 15-jähriges BestehenAm letzten Samstag ging es hoch her beim Jubiläumsturnier der Münchner Skathexen, dem ersten Münchner Damenskatverein. Dieser hatte sich vor 15 Jahren erstmalig zusammengefunden, um gemeinsam Skat zu spielen. Wer konnte damals ahnen, dass der Verein so eine lange Zeit bestehen würde. Aber Krötenbein und Schneckenschleim sei Dank, die Skathexen sind entgegen dem Trend und immer weiter gewachsen, und haben mittlerweile 25 Mitglieder.

Der Grund hierfür ist einfach wie die Präsidentin Sabine Thiemann weiß: "Bei uns wird zwar genauso um ein gutes Ergebnis gespielt, wie bei den vielen gemischten Vereinen. Jedoch wurde bei uns Verbissenheit, Aggressivität und übertriebener Ehrgeiz durch Hilfsbereitschaft und ein starkes Gemeinschaftsgefühl ersetzt."

In den vergangenen 15 Jahren waren die Skathexen durchaus erfolgreich. So haben sie auf vielen Meisterschaften Preise eingeheimst und auch in der Bundesliga mitgemischt. "Gäste sind bei uns immer herzlich willkommen, auch wenn sie vielleicht schon länger nicht mehr gespielt haben.", so Sabine Thiemann. Im Internet unter www.skathexen.de, findet man alle Infos und Termine.

Neue Hochhäuser für Laim

Neue Hochhäuser für LaimAuf dem Areal des Busbetriebshofs der Stadtwerke und eines früheren Straßenbahndepots in Laim soll ein attraktives neues Stadtquartier mit zwei Hochhäusern entstehen. Wie diese beiden Hochhäuser an der Kreuzung Westend-/ Zschokkestraße aussehen könnten, zeigt das Ergeb- nis eines Realisierungswettbewerbs, das dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats vorgestellt wurde.

Die beiden Neubauten bilden mit einer maximalen Höhe von 40 beziehungsweise 60 Metern den städtebaulichen Auftakt in das zukünftige Quartier. An einer öffentlichen Platzfläche gelegen sollen sie als neuer Verwaltungsstandort der Landeshauptstadt München genutzt werden. Zudem sind Flächen für Einzelhandel, Gastronomie, ein Alten- und Pflegezentrum sowie eine Mobilitätsstation vorgesehen, die unter anderem mit Sharing-Angeboten und einer Fahrradabstellstation eine umweltgerechte und energieeffiziente Mobilität fördert. Zwischen den Hochhäusern soll ein Verbindungsbau entstehen, so dass auf dem 7.350 Quadratmeter großen Grundstück eine Gesamtfläche von gut 26.000 Quadratmetern untergebracht werden kann. Die Foyerbereiche der Hochhäuser sind öffentlich zugänglich geplant. Neben der gestalterischen Qualität legte der Wettbewerb einen Schwerpunkt auf das Thema Nachhaltigkeit: Aspekte wie ressourcenschonende Materialität, effiziente Nutzung von Energie, Betrachtung des Lebenszyklus der Gebäude sowie die voraussichtlichen Auswirkungen auf das Mikroklima wurden in die Wettbewerbswertung mit einbezogen. Der einphasige, nicht offene Realisierungswettbewerb wurde im Mai dieses Jahres entschieden. Zwölf Teams aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros hatten Entwürfe eingereicht.

Die Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz von Frau Prof. Léon vergab folgende Preise:
1. Preis: Riehle + Assoziierte Architekten und Generalplaner, Stuttgart mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin
2. Preis: Architektur Consult, Graz und LOVE architecture and urbanism, Graz mit LAND IN SICHT Büro für Landschaftsplanung, Wien
3. Preis: haascookzemmrich STUDIO2050, Stuttgart mit Ramboll Studio Dreiseitl, Überlingen

Der Siegerentwurf ordnet die beiden Hochhäuser so an, dass sie sich einladend zur Kreuzung öffnen und betont die einladende Geste durch eine fließende Platzgestaltung. Die vorgeschlagene Holzhybridkonstruktion und der Einsatz von recyceltem Beton und Aluminium führt zu einer überdurchschnittlichen Nachhaltigkeitsbilanz. Der zweitplatzierte Entwurf sieht zwei klar formulierte, durch ein markantes Brückenbauwerk verbundene Baukörper mit intensiv begrünten Dachflächen vor. Beim drittplatzierten Entwurf werden drei gestaffelte Baukörper vorgeschlagen. Dadurch gelingt ein harmonischer Übergang zu den angrenzenden Wohnquartieren. Ein aktuell laufendes Verhandlungsverfahren entscheidet, welcher der drei Preisträger mit der Planung beauftragt wird. Das Ergebnis wird im Dezember dieses Jahres erwartet.

Auf dem Planungsgebiet des im Januar 2020 in Kraft getretenen Bebauungsplans mit Grünordnung Nr. 2027 sollen neben den Hochhäusern ein zentraler Quartierspark und zirka 1.100 Wohnungen entstehen, davon zirka 500 im geförderten Wohnungsbau. Ein großer Teil wird als Werkswohnungsbau der Stadtwerke München GmbH errichtet. Zudem sind zirka 300 genossenschaftliche Wohnungen sowie Mietwohnungen einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft vorgesehen. Hinzu kommen eine Grundschule, Kindertageseinrichtungen sowie eine offene Einrichtung für Kinder und Jugendliche. Voraussetzung für die Quartiersentwicklung ist der für dieses Jahr geplante Umzug des Busbetriebshofs nach Moosach.

Alpha in der Paul-Gerhart-Kirche in Laim - Hat das Leben mehr zu bieten?

Alpha in der Paul-Gerhart-Kirche in Laim - Hat das Leben mehr zu bieten?Der Kurs für Sinnsucher

In Corona-Zeiten haben viele Menschen neu begonnen, über Sinnfragen nachzudenken. Seit mehreren Jahren schlüsselt die weltweite, konfessionsübergreifende Initiative „Alpha Kurs“ die verschiedenen Themen des Christseins auf und regt an, Antworten für die wesentlichen Fragen zu finden. In persönlicher Runde, bei einem gemütlichen Essen, in respektvollem Austausch und offener Diskussion können die Teilnehmer ihre Fragen und Gedanken mit anderen teilen.

Zuletzt im Frühjahr in der Paul-Gerhardt-Kirche als Präsenzveranstaltung gestartet, wurde der Kurs durch den Corona-Lockdown zunächst gestoppt, aber eine Woche später online weitergeführt. Das kam gut an, sodass ab Herbst jetzt beide Formate möglich sind: Als Präsenzveranstaltung findet die Vortragsreihe mit jeweils anschließender Diskussion in den Räumen der evangelisch-lutherischen Paul-Gerhardt-Kirche (Mathunistraße 23) ab 11. Oktober jeweils montags ab 19 Uhr statt. Die Präsenztreffen beginnen jeweils mit einem Abendessen, die Teilnahme ist kostenfrei. Alternativ startet ab 12. Oktober jeweils dienstags ab 19 Uhr ein Online-Kurs, ebenfalls mit Kleingruppen für intensivere Diskussion nach dem Vortrag.
Eingeladen zu den sieben Abenden sind alle Neugierigen, die sich für Fragen wie "Wer war eigentlich Jesus?" oder "Beten - wozu?" interessieren.

Die ersten Abende können auch gern als unverbindliche „Schnupperabende“ genutzt werden.

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Paul-Gerhardt-Kirche, www.paul-gerhardt-muenchen.de bzw. der Agape-Gemeinschaft München, www.agape.de.
E-Mail: alpha@agape.de, Telefon 089 – 812 04 81.

Betonkoloss an der Laimer Glockengießerei

Betonkoloss an der Laimer GlockengießereiEin paar Jahre war es still um die ehemalige Glockengießerei Oberascher in der Mitterhoferstraße in Laim. Wir erinnern uns: Erst sollte das historische Gebäude abgerissen werden, dann wieder doch nicht, weil es gewissermaßen in letzter Minute unter Denkmalschutz gestellt werden konnte. Das Glück hatte die dazugehörige Fabrikantenvilla nicht, ebenso der alte Baumbestand auf dem Gelände. Die sind unwiederbringlich verschwunden.

Trotz Denkmalschutz: Auch die alte Fabrikhalle der Glockengießerei wurde bei den Rückbauarbeiten beschädigt, das pittoreske Glockentürmchen wurde heruntergerissen und bis heute nicht wieder vollständig hergestellt.

Nach dem Abbruch der Fabrikantenvilla und der Baugrundvorbereitung sind am Eck Mitterhofer-/Schäufeleinstraße in den letzten Monaten massive Gebäude hochgezogen worden - "einem Koloss, der die Laimer Glockengießerei erdrückt", so der Eindruck von Anwohner Jürgen Brauerhoch, der gleich gegenüber wohnt und sich in den letzten Jahren intensiv für den Erhalt der historischen Gebäude engagiert hat. Dort, wo früher eine Hecke das Gelände abgrenzte und viele Bäume Schatten spendeten, stehen nun mehrere Betonklötze, deren zukünftige Verwendung auch noch nicht ganz sicher zu sein scheint. Von der Flüchtlingsunterkunft bis hin zu Wohnungen mit Werkstätten waren schon viele Möglichkeiten im Gespräch.

Natürlich hat München ein massives Wohnraumproblem. Die Nachverdichtung in alten, gewachsenen Stadtvierteln ist eine Option, dem entgegenzuwirken - allerdings steht der dadurch geschaffene Wohnraum in keinem Verhältnis zum Bedarf in der Landeshauptstadt. Hier wären kreative und zukunftsweisende Ideen und Lösungen gefragt, die scheinen allerdings nicht in Sicht. Stattdessen werden wie bisher die letzten grünen Flecken beseitigt, die Flächen versiegelt und billige, unansehnliche Betonklötze in die Gegend gestellt.

Und was wird aus der alten Fabrikhalle der Glockengießerei? Sowohl über die kulturelle Nutzung als auch über den Umbau zu einem Glockenmuseum wurde in den städtischen Gremien schon mal laut nachgedacht. Dennoch scheint es bis heute keine greifbaren Nutzungskonzepte zu geben, die in absehbarer Zeit umgesetzt und finanziert werden können.

Die "Kunst- und Glockengießerei Gebrüder Oberascher" in der Mitterhoferstraße, die von Rupert und Rudolf Oberascher 1899 vom Handwerksmeister Josef Strasser übernommen wurde, hat sich mit solider Handwerkskunst in die Münchner Stadtgeschichte geschrieben. In der Fabrikhalle wurden die 43 Glocken fürs Glockenspiel im Münchner Rathaus gegossen, aber auch für das Schwabinger Krankenhaus und viele weitere kirchliche und weltliche Gebäude auch weit außerhalb der Stadtgrenzen Münchens. Doch die Geschichte der Oberaschers reicht bis in die Renaissance zurück, wo besonders in Salzburg und Bad Reichenhall bedeutende Werke der Glockengießerei entstanden, die zum Teil noch heute im Alpenraum erklingen.

Foto: Jürgen Brauerhoch

Bürgerinitiative fordert: Keine Bebauung des Landschaftsparks in Pasing - Laim - Blumenau - Hadern

Bürgerinitiative fordert: Keine Bebauung des Landschaftsparks in Pasing - Laim - Blumenau - HadernSchon seit einiger Zeit wecken die Grünflächen zwischen Willibald- und Gotthardstraße Begehrlichkeiten. Das Gelände der Baumschule ist eines der letzten freien Areale im Münchner Westen - dort könnten im großen Stil Wohnanlagen errichtet werden.

Doch die Bestrebungen zur "Nachverdichtung" an der Baumschule und die damit einhergehende Versiegelung von Grünflächen ist vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Laim und der Blumenau ein Dorn im Auge. Seit Jahren gibt es unterschiedliche Bürgerinitiativen, die sich diesem Thema widmen - doch der Tenor ist bei allen gleich: Sie fühlen sich weder gehört noch in die Planungsprozesse eingebunden. So wurden Demonstrationen, Mahnwachen und Unterschriftenaktionen gestartet - vergeblich, nun soll das Thema "Bebauung Baumschule" wieder im Stadtrat auf den Tisch kommen. Im Stadtentwicklungsplan ist das Gebiet der Baumschule und der grünen Flächen nach wie vor als "mögliches Siedlungsgebiet" eingezeichnet, es geht um "starke Wohnquartiere" und eine "zukunftsfähige Stadtentwicklung" im Bereich des Landschaftsparks Pasing - Laim - Blumenau - Hadern. Am 7. Juli soll im Planungsausschuss und am 23. Juli im Stadtrat über die Vorlage abgestimmt werden.

In Zeiten der Klimakrise ein völlig falsches Signal, so die Bürgerinitiative Landschaftspark West, die sich zum Ziel gesetzt hat, die letzte Frischluftschneise für den gesamten Münchner Westen zu erhalten. Denn die sorgt für den notwendigen Luftaustausch und versorgt die westlichen Stadtteile im Sommer zusätzlich mit kühler Luft. Zudem ist das Areal, welches bis nach Gräfelfing reicht, das wichtigste Naherholungsgebiet für die Anwohner aus Laim, Hadern und Pasing, da der Landschaftspark noch fußläufig zu erreichen ist.
Aber auch für Flora und Fauna ist der Landschaftspark von unschätzbarem Wert, die Flächen sind Lebensraum zahlreicher Vögel, Insekten und Wildtiere. Das Areal leistet dadurch in seinem jetzigen Zustand einen starken Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.

Nun gibt es eine erneute Petition gegen Bebauung der Baumschule im Landschaftspark West, die online unterzeichnet werden kann. Auf der Homepage der Bürgerinitiative gibt es weitere Informationen zum Landschaftspark West und den geplanten Aktionen.

Vorsicht bei Unbekannten an Haustür und Telefon: SWM warnen vor Betrügern

Vorsicht bei Unbekannten an Haustür und Telefon: SWM warnen vor BetrügernDie Polizei warnt immer wieder vor Betrügerinnen und Betrügern, die sich am Telefon oder an der Wohnungstür u.a. auch als Beschäftigte der Stadtwerke München ausgeben oder behaupten, im Auftrag der SWM unterwegs zu sein.

Aktuell berichten SWM Kundinnen und Kunden vermehrt über Menschen an der Wohnungstür, die sich als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eines Energieversorgers ausgeben, der angeblich mit den Stadtwerken München kooperiert. Unter falschen Vorgaben werden die Kunden dazu gedrängt, einen Vertrag abzuschließen oder Ihre Zählernummer zu nennen.

Die SWM machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich hier weder um SWM Mitarbeiter handelt noch um Personen, die in ihrem Auftrag unterwegs sind.

Wer sich nicht sicher ist: SWM Beschäftigte können immer einen Dienstausweis vorlegen. Gerne können Kundinnen und Kunden unter der Telefonnummer 089 / 23 6161 10 bei den SWM nachfragen, ob eine bestimmte Person tatsächlich für die SWM tätig ist. Selbstverständlich nehmen die SWM unter dieser Nummer auch Hinweise über ungewollte Besuche oder Anrufe entgegen.

Mehr Information auch auf www.swm.de/kundenservice/warnung.

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