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Mitten in LaimIn Loam bin i dahoam: Laim ist ein Stadtteil von München und LAIM-online ist Stadtteilinformation pur - schnell, einfach und für Menschen gemacht, die im Münchner Westen leben, arbeiten oder zu Gast sind.

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BA-Sitzung am 7. März

BA-Sitzung am 7. MärzDer Bezirksausschuss Laim (BA25) tagt einmal im Monat. Dieses Mal ist die Mensa der Grundschule/Mittelschule Schrobenhausener Str. 17 zum Sitzungssaal erkoren worden. Die Sitzung beginnt 19:30 und ist öffentlich.

Zu Beginn jeder Sitzung können die Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Probleme vorbringen und Anfragen oder Anträge stellen.

Am 7. März werden wieder Vorschläge und Eingaben Laimer Bürger thematisiert sowie Entscheidungsfälle in Laim besprochen. Wie immer stehen jede Menge Themen auf der Agenda, die den Laimerinnen und Laimern unter den Nägeln brennen.

Stadtteilpolitik lebt vom Mitmachen - meckern, granteln und mosern allein hilft nicht. Wenn Sie sich aus erster Hand über die Brennpunkte in Laim informieren oder die Dinge in Laim mitgestalten wollen: Auf geht's zur BA-Sitzung am 7. März!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des BA 25 Laim.

WAXSAFARI Schallplattenflohmarkt und DJ Stammtisch

WAXSAFARI Schallplattenflohmarkt und DJ StammtischAm Samstag, dem 16.3. findet in der wunderbaren Zwischennutzung DIE PERLE (Agnes Bernauer Str 51, München-Laim) von 13.00 -18.00 der dritte WAXSAFARI Schallplattenflohmarkt statt.

Es finden sich dort tatsächlich & ausschließlich... Schallplatten.

Von privat zu privat, von Schallplattenfreunden für Schallplattenfreunde.

Der Eintritt ist frei.

Den adäquaten live Soundtrack dazu spielen 24 heimische Gralshüter des schwarzen Goldes: akribische Sammlerkoryphäen, Soundforscher und Turntablisten, die von 13.00 bis 2.00 in je 30min DJ Sets rund ums alternative Musikuniversum und tief in Ihre Sammlungen reisen. Obskurer Rare Groove, kosmischer Jazz, seltener Modern Soul oder Todes Metal Exotica, alles ist möglich im Wundergarten der musikalischen Vielfalt.

Großer Bücherflohmarkt in St. Philippus am 9. und 10. März

Großer Bücherflohmarkt in St. Philippus am 9. und 10. MärzVom Krimi bis zum Kochbuch, vom Bildband über Videos bis zur Vinyl-LP: Die katholische Pfarrei St. Philippus veranstaltet am 9. März von 11:00 - 19:30 Uhr und am 10. März von 9:30 - 12:00 Uhr den schon traditionellen großen Bücherflohmarkt zugunsten des Straßenkinder-Projekts Aida e.V. in Brasilien, des Lichtblicks Seniorenhilfe e.V. und der Kindertagesstätte St. Philippus.

Verkauft werden Bücher, Kinderbücher, Zeitschriften - das alles auch fremdsprachig - DVDs CDs, Kassetten, Noten, Schallplatten, auch mit einem großen Angebot für Kinder. Nie war es günstiger, sich mit Lesestoff für die kommenden Monate einzudecken. Tausende Bücher warten auf neue Leser, das Angebot ist riesig und vielfältig.

Abgabe von gut erhaltenen Büchern im Pfarrheim, Westendstr. 247 nur Montag, 4.3., bis Mittwoch, 6.3., 9 – 12 Uhr und 15 – 18 Uhr, Dienstag 15 – 19 Uhr. Leider können keine Lexika, Zeitschriften und Video- oder Musikkassetten entgegengenommen werden.

Geldspenden für die Projekte werden gerne entgegengenommen. Das Team der Pfarrei freut sich darüber hinaus sehr über Helfer beim Sortieren der Bücher.

Weitere Infos unter buecher-flohmarkt@t-online.de.

Erweiterung der Lukas-Schule in Laim: Beteiligung der Öffentlichkeit

Erweiterung der Lukas-Schule in Laim: Beteiligung der ÖffentlichkeitDie Lukas-Schulen gGmbH plant am Schulstandort an der Riegerhofstraße den Neubau einer Grundschule, eines weiteren Zuges einer weiterführenden Schule und einer unterirdischen Sporthalle. Jetzt steht die zweite Beteiligungsphase für die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans an: Von Dienstag, 20. Februar, bis Donnerstag, 21. März, kann sich die Öffentlichkeit im Rahmen der öffentlichen Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) zu den Planungen für den Schulstandort äußern.

Mit dem neuen Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung der Schule mit einer Grundschule geschaffen. Zudem soll ein weiterer Zug einer weiterführenden Schule, das heißt Mittel- oder Realschule beziehungsweise Gymnasium, und eine moderne unterirdische Sporthalle errichtet werden. Im Zuge der neuen Pläne wird der Bring- und Holverkehr für die Schüler*innen verbessert: In der Gotthardstraße werden Haltemöglichkeiten für Busse und andere Fahrzeuge eingerichtet. Die Verbindung zu den Bushaltestellen erfolgt über einen verkehrsabgewandten Schulweg und das Angebot an Fahrradstellplätzen auf dem Schulgelände wird erhöht. Die neue Grundschule mit bis zu vier Geschossen wird mit der Bestandsschule über eine Brücke im ersten Stock verbunden.

Die Planung legt besonderen Wert auf eine hochwertige Stadtgestaltung sowie auf eine ansprechende Architektur. Dabei ist vorgesehen, die Frei-flächen im Übergang zu den Nachbargrundstücken und die Lichthöfe zu begrünen. Ein weiteres Anliegen ist der Erhalt der schützenswerten Bäume, die sich auf dem Grundstück Riegerhofstraße 22 befinden. Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 2153 „Lukas-Schule“ ist vom 20. Februar mit 21. März im Internet auf der digitalen Beteiligungsplattform „Bauleitplanung Online München“ unter bauleitplanung.muenchen.de veröffentlicht. Nach Auswahl des betreffenden Planverfahrens sind die Unterlagen dort im Bereich „Planungsdokumente“ zu finden. Die Plattform bietet umfangreiche Möglichkeiten, alle notwendigen Informationen zum Verfahren einzusehen und Äußerungen abzugeben.
Zusätzlich sind die genannten Unterlagen während des Veröffentlichungszeitraums beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28 b (Hochhaus), Erdgeschoss, Raum 071 (Auslegungsraum – barrierefreier Eingang an der Ostseite des Gebäudes, auf Blumenstraße 28 a), von Montag mit Freitag, von 6 Uhr bis 18 Uhr, öffentlich ausgelegt. Sie können ferner im Internet unter www.muenchen.de/auslegung eingesehen werden. Für Auskünfte zum Bebauungsplan stehen Mitarbeiter*innen des Referats für Stadtplanung und Bauordnung zur Verfügung (telefonisch während der Dienststunden unter 233-24995 und per E-Mail an plan.ha2-20vs@muenchen.de).

Weitere Informationen zum Projekt unter https://stadt.muenchen.de/infos/lukas-schule.html.

Neuer U-Bahnhof Pasing: Arbeiten beginnen

Neuer U-Bahnhof Pasing: Arbeiten beginnenDas Baureferat beginnt mit den Arbeiten für den neuen U-Bahnhof Pasing. Um den Verkehr in der Josef-Felder-Straße (B2 Nordumgehung Pasing) aufrechtzuerhalten, wird der neue U-Bahnhof zunächst halbseitig gebaut. Das bedeutet, dass in der nun anstehenden ersten Bauphase der Verkehr auf die Nordseite der Josef-Felder-Straße verlegt wird. Somit können der unter der Straße liegende Kanal und die Kabelleitungen verlegt und zunächst die südliche Schlitzwand sowie die südliche Hälfte des Bauwerksdeckels errichtet werden. In einer späteren Bauphase wird der Verkehr auf die Südhälfte verlegt, sodass die nördliche Hälfte des Bahnhofs entstehen kann.

Deshalb muss in der Josef-Felder-Straße in der Bauzeit während der nächsten Jahre die Anzahl der Fahrstreifen von zwei auf eine pro Richtung reduziert werden. Die zulässige Geschwindigkeit wird auf 30 km/h begrenzt. Die Zufahrt in die Tiefgarage der Pasing Arcaden über die Josef-Felder-Straße wird nur in Fahrtrichtung stadteinwärts möglich sein, die Ausfahrt von der Tiefgarage in die Josef-Felder-Straße wird ebenfalls nur stadteinwärts möglich sein. Am östlichen Ende der Josef-Felder-Straße wurde eine Wendemöglichkeit geschaffen, damit Tiefgaragennutzer der Pasing Arcaden mit einem stadtauswärts gelegenen Ziel auch über die Josef-Felder-Straße ausfahren können. Die zweite Zufahrt zur Tiefgarage der Pasing Arcaden über die Offenbachstraße bleibt uneingeschränkt nutzbar. Um die Zufahrtssituation zu verbessern, wird in der Offenbachstraße der Linksabbiegestreifen für die Tiefgaragenzufahrt verlängert. Im zweiten Quartal 2024 müssen außerdem die Verkehrsbeziehungen von der Emil-Neuburger- in die Josef-Felder-Straße eingeschränkt werden. Als Ersatz wird die Zufahrt zum Bahnhofsvorplatz in Pasing über die Kaflerstraße geöffnet, die dann auch die Linienbusse nutzen werden. Nach den Bauarbeiten wird der entsprechende Abschnitt der Kaflerstraße wieder in ihren bisherigen Zustand als Weg für den Fuß- und Radverkehr versetzt. Die Arbeiten für den entsprechenden Umbau der Kaflerstraße haben bereits begonnen. Zudem wird die Straße in den nächsten voraussichtlich fünf Wochen auf der gesamten Länge ohne Sperrung vollumfänglich saniert.

Die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5-West von Laim nach Pasing erstreckt sich über rund 3,8 Kilometer. Seit Januar 2022 laufen die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt entlang der Gotthardstraße von der Von-der-Pfordten-Straße bis zur Fischer-von-Erlach-Straße. Mit den Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt (restliche Strecke bis Pasing) wurde im Januar 2024 begonnen. Alle drei neuen U-Bahnhöfe Willibaldstraße, Am Knie und Pasing sowie den Streckenabschnitt unter der Gotthardstraße stellt das Baureferat in sogenannter Deckelbauweise her. Die Streckentunnel zwischen den Bahnhöfen Willibaldplatz und Pasing entstehen komplett unterirdisch, was mit einem geringeren Eingriff in den öffentlichen Raum und das Wohnumfeld einhergeht. Hierfür kommt eine Tunnelvortriebsmaschine zum Einsatz

Weitere Infos zur U5-West gibt es unter stadt.muenchen.de/infos/u-bahn-bau-u5

Startschuss für die Sicherheitswacht bei der Polizeiinspektion PI 41

Startschuss für die Sicherheitswacht bei der Polizeiinspektion PI 41Das ehrenamtliche Engagement baut Brücken zwischen Polizei und Bürgerinnen und Bürgern und gibt engagierten Menschen die Möglichkeit, einen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit in München zu leisten. Dieser Kerngedanke steckt hinter der Institution der Bayerischen Sicherheitswacht. Verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger können sich demnach in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizeidienststelle für ein friedliches und sicheres Zusammenleben engagieren.

Die Polizeiinspektion 41 (Laim) hat nun als zehnte Dienststelle im Bereich des Polizeipräsidiums München ein solches Ehrenamt im Stadtbezirk Laim eingerichtet. Nach bestandener Abschlussprüfung, welche den Schlusspunkt ihrer mehrwöchigen Ausbildung darstellte, wurden am Freitag, 19.01.2024, die beiden ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Laimer Sicherheitswacht, Frau Susanna Graf (43) und Herr Vincent Köhler (31), offiziell in der Dienststelle in der Rapotostraße begrüßt und in ihren Aufgabenbereich eingeführt.

Zitat POR Schneller, Dienststellenleiter PI 41: „Die Sicherheitswacht gibt es bereits seit 1995 in München. Nicht zuletzt die positiven Erfahrungen der anderen Dienststellen haben uns dazu bewogen, die Sicherheitswacht auch im Bereich Laim einführen zu wollen. Wir freuen uns über unsere neuen engagierten Sicherheitswachtangehörigen, die bewusst Zivilcourage zeigen und sich verantwortungsvoll für die Laimer Bürgerinnen und Bürger einbringen möchten. Sie helfen dort, wo andere vielleicht wegschauen.“

Frau Graf und Herr Köhler werden von nun an für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar und ansprechbar zu Fuß im Bereich Laim unterwegs sein, über Präventionsthemen informieren und im Notfall mithilfe eines Funkgeräts schnell die Polizei verständigen können. Sie sollen damit das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung weiter stärken und mögliche Konfliktsituationen frühzeitig entschärfen. Damit stellen sie ein wichtiges Bindeglied zwischen der örtlichen Bevölkerung und der Polizei dar. Erkennbar werden sie an ihrer dunkelblauen Dienstkleidung mit dem bayerischen Hoheitsabzeichen und der Aufschrift „Sicherheitswacht“ sein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich für ein Engagement bei der Sicherheitswacht direkt beim Polizeipräsidium München bewerben. Weitere Informationen gibt es unter der Tel. 089 / 2910 - 2819 (tagsüber 09:00 - 14:00 Uhr) und im Internet unter https://www.polizei.bayern.de/muenchen/sicherheitswacht.

Kein Aufzug im S-Bahnhof Laim

Kein Aufzug im S-Bahnhof LaimDer Umbau des S-Bahnhofs Laim geht in eine neue Phase. Das ist der Grund, warum der S-Bahnhof Laim ab Freitag, dem 26. Januar nicht mehr mit dem Aufzug zu erreichen ist - und das bis ins nächste Jahr hinein. S-Bahn-Fahrgäste, die auf den Aufzug in Laim angewiesen sind, müssen sich Alternativen suchen, so die Deutsche Bahn (DB).

Menschen mit Handicap wird empfohlen, für einen barrierefreien Zugang zur S-Bahn auf die benachbarten Stationen Pasing und Hirschgarten auszuweichen, die von Laim aus sowohl mit der Tram (19) und mit dem Bus (57) erreichbar sind. Der S-Bahn-Station Hirschgarten ist mit der Buslinie 62 erreichbar, am Rotkreuzplatz und an der Westendstraße gibt es Umsteigemöglichkeiten zur U1 bzw. zur U4 und U5.

Die Fahrgäste sollen direkt vor Ort mit entsprechenden Ansagen und in den Zügen per Bildschirmanzeige auf über die fehlenden Aufzüge informiert werden. Auch auf den Seiten der Bahn im Internet wird auf die Einschränkungen hingewiesen. Der nördliche Bahnsteig wird laut Deutscher Bahn erst wieder im Frühjahr 2025 barrierefrei per Aufzug erreichbar sein - dann über einen Tunnel in der neuen Umweltverbundröhre.

Foto: Kelly

Karlheinz Zwerenz - Die Kunst der stillen Örtchen, Ausstellung im INTERIM

Karlheinz Zwerenz - Die Kunst der stillen Örtchen, Ausstellung im INTERIMWir kennen sie alle: die Hinweis- und Türschilder für die Toiletten in Gaststätten oder Museen. Viele dieser Schilder sind liebevoll, künstlerisch, bunt, lustig, elegant oder traditionsbewusst gestaltet. In dieser Ausstellung sehen Sie besonders schöne Exemplare dieser Alltagskunst aus Stadt und Land, aus In- und Ausland. Staunen und sehen Sie selbst, wie diese kleinen Schilder unser Leben in einzelnen, kurzen Augenblicken bereichern.

Zu allen Veranstaltungen ab 19 Uhr geöffnet.

Kunstaustellung 11.01.24 bis 31.03.24,
Vernissage Fr., 12.01.24, 18 Uhr

Die schwarze Lilie - Dirk Schümers neuestes Buch

Die schwarze Lilie - Dirk Schümers neuestes BuchEin neuer Star im Literaturhimmel ist der Journalist Dirk Schümer, der uns zwei sehr umfangreiche Bücher aus dem Spätmittelalter geschenkt hat. Es ist eine atemberaubende Lektüre, die uns viel von der Niedertracht der Menschen erzählt. Der große Umfang hemmt das Lesen nicht, denn er setzt seine Wörter und Sätze sehr umsichtig. Dirk Schümer ist ein Verehrer von Umberto Eco. Dies spürt man sofort.

Dirk Schümers erstes Buch hieß "Die schwarze Rose".

An den Roman „Der Name der Rose“ des italienischen Schriftstellers und Philologen Umberto Eco knüpft Schümer nicht nur im Titel an. Wie Eco ist es ihm ein Anliegen, das populäre Bild des Mittelalters als archaische Zwischenzeit im europäischen Zivilisationsprozess zurechtzurücken.

In dem opulenten Panorama gelingt es Dirk Schümer, die Epoche des Spätmittelalters in Gedanken zu fassen. Die Söhne der Familie des mächtigen Bankiers Pacino Peruzzi aus Florenz werden nacheinander ermordet. Der Lebensfaden einer ganzen Familie wird abgespult und von Dirk Schümer zu einem Teppich der Vergangenheit gewebt, der sogar bis zur Krim reicht. Es ist faszinierend, wie spielerisch der Erzähler die Handlung unterbricht, um an einem anderen Ende einsetzend fortzufahren und wie er mühelos den Faden, den er fallengelassen hatte, wieder aufnimmt.

Auch in seinem neuen Buch "Die schwarze Lilie" spannt er einen Bogen zur Gegenwart. So erzählt er vom großen Bankenkrach von 2008. Man beklagt heute oft die kalte Wirtschaftlichkeit unserer Tage. Dieses eigennützige Streben mit harten Bandagen ist leider oft eine Realität geblieben. Damals und heute gilt jedoch, dass der Mensch nicht allein vom Brot lebt.

Dirk Schümer "Die schwarze Lilie"
Paul Zsolnay Verlag Wien
ISBN 978-3-552-07356-2
Preis: 28,00 €
Eckhard KrauseEckhard Krause ist Laimer Diplom-Bibliothekar im Ruhestand und Laimer Bücherwurm. Geboren in Sachsen und aufgewachsen in Ostfriesland, kam er in Zeiten des kalten Krieges nach Westdeutschland und lebt nunmehr seit fast 50 Jahren in Laim. Aufmerksam beobachtet er Entwicklungen und Strömungen in Gesellschaft und Literatur.Eingetragen am 15.12.2022

Landschaftspark West: Planungen werden fortgeschrieben

Landschaftspark West: Planungen werden fortgeschriebenDer Landschaftspark „Pasing-Laim-Blumenau-Hadern“ soll zur Verbesserung des Bioklimas, als Frischluftschneise und als Erholungsraum für die örtliche Bevölkerung dienen. Dies hat der Stadtrat mit dem heutigen Beschluss einer Fortschreibung der Planung für den Landschaftspark bekräftigt. Bereits im Jahr 2022 hatte der Stadtrat entschieden, die städtische Baumschule an der Willibaldstraße zu erhalten.

Der zirka 200 Hektar große Landschaftspark erstreckt sich am südwestlichen Stadtrand von der Willibaldstraße im Osten bis zur Würm im Westen und umfasst insbesondere die städtische Baumschule. Die weitläufigen Freiflächen sind für die angrenzenden Wohngebiete von immenser Bedeutung – für Erholung, Natur, Stadtklima und die regionale Landwirtschaft. Mit der Überarbeitung der Konzeption aus den 1990er Jahren sollen die Freiräume nun unter aktuellen Anforderungen und in Hinblick auf den Anschluss an die Landschaftsräume des Würmtals neu bewertet werden. Zudem werden Empfehlungen für mögliche freiraumbezogene Entwicklungen erarbeitet.

Mit der Verlängerung der U-Bahnlinie 5 erhält der Landschaftspark durch die Haltestelle an der Willibaldstraße ab 2029 zukünftig eine hohe Erschließungsqualität. Die Konzeptfortschreibung wird in engem Austausch mit der Öffentlichkeit erfolgen.

Laim bekommt neue Feuerwache - Neubau an der Landsberger Straße soll 2027 beginnen

Laim bekommt neue Feuerwache - Neubau an der Landsberger Straße soll 2027 beginnenDie Berufsfeuerwehr München erhält eine neue Feuerwache an der Landsberger Straße in Laim. Anfang 2027 soll der Neubau beginnen. Über das Projekt entscheiden Kommunalausschuss und Kreisverwaltungsausschuss in ihrer gemeinsamen Sitzung am Donnerstag, 21. September.

Spätestens zehn Minuten nach Alarmierung soll die Berufsfeuerwehr am Einsatzort sein. Das ist vor allem in Laim und Neuhausen vom derzeitigen Standort an der Heimeranstraße schwierig. Deshalb zieht die dortige Feuerwache nun an die Landsberger Straße. Der Stadtverwaltung ist es gelungen, das städtische Grundstück eher von der Deutschen Bahn zurückzubekommen, das diese für die Baustelleneinrichtung der Zweiten Stammstrecke nutzt. So kann schon Anfang 2027 mit dem Neubau begonnen werden, nicht erst 2029.

Am jetzigen Standort an der Heimeranstraße verbleibt die integrierte Leitstelle bis mindestens 2040. Zudem können dort Klassen für die 2025 startenden Ausbildungsjahrgänge der Berufsfeuerwehr und Lagerräume für die Freiwillige Feuerwehr untergebracht werden. Während des Oktoberfest sind auch Einheiten der Brandsicherheitswache an der Heimeranstraße stationiert.

Tram-Westtangente: Baugenehmigung liegt vor, MVG informiert über Realisierungskonzept

Tram-Westtangente: Baugenehmigung liegt vor, MVG informiert über RealisierungskonzeptDie MVG hat ein Realisierungskonzept für die Tram-Westtangente erarbeitet, das Ende 2023 bis Anfang 2024 im Rahmen mehrerer Infoveranstaltungen mit Details zum Projekt und zum Bauablauf vorgestellt wird.

Inbetriebnahme abschnittsweise ab Ende 2025
Um die Gesamtstrecke von 8,3 Kilometern strukturiert planen und umsetzen zu können, wurde die Trasse nach markanten Bauwerken und entsprechend den Möglichkeiten, die die geplanten Gleisabzweige zu den Bestandsstrecken bieten, in mehrere Abschnitte unterteilt, an denen parallel gearbeitet wird und die zu unterschiedlichen Zeitpunkten fertig-gestellt und in Betrieb genommen werden.
Ende 2025 soll der erste Teil der Tram-Westtangente zwischen Agnes-Bernauer-Straße und Ammerseestraße in Betrieb gehen. Damit wird eine Linienführung von Pasing zum Gondrellplatz ermöglicht. SWM und MVG führen auf diesem Abschnitt einen Probebetrieb während der Gewährleistungsphase der Baufirmen durch und machen die Strecke gleichzeitig für die Fahrgäste nutzbar. Die Einhaltung des Termins hängt an der Fertigstellung der Hauptwasserleitung und dem Abschluss der Verlegearbeiten an zahlreichen Versorgungsleitungen in der Fürstenrieder Straße.

In der zweiten Jahreshälfte 2026 kann nach derzeitiger Planung die Trasse im Norden erweitert und der Abschnitt Romanplatz – Agnes-Bernauer-Straße befahrbar sein. Voraussetzung dafür ist allerdings die rechtzeitige Übergabe des Rohbaus der Umweltverbundröhre durch die DB Netz AG für den Tunnelinnenausbau.

Ende 2027 kann die Strecke in den Süden erweitert werden. Die Trasse zwischen Ammerseestraße und einer provisorischen Wendeschleife am Ratzingerplatz geht in Betrieb. Damit ist die Linienführung im Abschnitt Romanplatz – Ratzingerplatz bereits fast auf der gesamten Länge der Tram-Westtangente möglich. Der Termin ist abhängig von der rechtzeitigen Fertigstellung der Brücken über die A96 und der A95 über die Boschetsrieder Straße.

Ende 2028 geht der letzte Abschnitt zwischen Ratzingerplatz und Aidenbachstraße in Betrieb. Die Gesamtstrecke der Tram-Westtangente erreicht damit ihren Linienendpunkt am U-Bahnhof Aidenbachstraße. Voraussetzung für die Einhaltung dieses Termins ist die rechtzeitige Fertigstellung der neuen P+R-Anlage Aidenbachstraße.

Bauablauf für 8 Kilometer Strecke sowie Straßenbauarbeiten
Der Spatenstich für die Arbeiten zum Bau der Tram-Westtangente ist Anfang 2024 geplant. In den dann folgenden Jahren stellen die SWM auf 8,3 Kilometern eine Verkehrsanlage her, die aus Gleisen mit der dazugehörigen Infrastruktur sowie der runderneuerten Straße, Fahrrad- und Gehwegen besteht.

Bei der Planung wurde Wert daraufgelegt, möglichst viele Bäume im Bestand zu erhalten. Mehr als 3.700 Bäume befinden sich im näheren Umfeld des Projekts. Knapp 90 Prozent der Bäume können erhalten werden. Alle Bäume und Sträucher, die trotzdem für die künftige Tramtrasse sowie der Verbreiterung der Radwege und der Umlegung von Versorgungsleitungen entfernt werden müssen, werden die SWM ersetzen – und damit mehr als nach der Baumschutzverordnung vorgeschrieben sind.

Vor dem Spatenstich finden bauvorbereitende Maßnahmen, wie die Baufeldfreimachung und die Einrichtung der provisorischen Verkehrstechnik, statt. In der Wotanstraße starten ab dem 18. September zwischen Gaßner- und Kemnatenstraße die Verlegemaßnahmen für die Sparten Gas und Wasser. Zusätzlich finden im Bereich Winfriedstraße Verlegemaßnahmen von Wasserleitungen statt.

Im Zuge der Bauarbeiten werden auch die U-Bahn-Abgänge an den Haltestellen Laimer Platz (U5) und Holzapfelkreuth (U6) verlegt, die Autobahnbrücke über die A96 neu errichtet, die Hauptwasserleitung 5 in der Fürstenrieder Straße und großen Teilen der Wotanstraße erneuert sowie in insgesamt 350 Maßnahmen diverse Versorgungsleitungen verlegt.

Besonders herausfordernd sind die dauerhafte Aufrechterhaltung des Individualverkehrs und die Abhängigkeit von Bauwerken an Schnittstellen, bei denen SWM und MVG auf die Fortschritte anderer Projekte angewiesen sind. Das betrifft insbesondere die Umweltverbundröhre, die Brücke über die Autobahn A96 sowie die Brücken der A95 an der Anschlussstelle Kreuzhof.
Die Buslinien 51, 151 und 168 bleiben während der Bauzeit und während des Vorlaufbetriebs zwischen Pasing und Gondrellplatz unverändert.

Weitere Informationen zur Tram-Westtangente gibt es auf der Projektwebsite mvg.de/westtangente.


Eine Zukunft für den Perlschneiderhof

Eine Zukunft für den PerlschneiderhofDie Pasinger SPD begrüßt den vollständigen Erwerb des denkmalgeschützten Perlschneiderhofs am Manzingerweg durch die Landeshauptstadt München. Stadtrat Christian Müller, Vorsitzender der SPD/Volt-Fraktion im Rathaus, dazu: „Auf Grund der schwierigen Eigentümersituation hat der Erwerb länger gedauert, als wir uns alle das gewünscht hätten, aber jetzt kann dann bald der Verfall gestoppt werden und dieses Denkmal für die Pasinger Bürger geöffnet werden.“

Die SPD-Fraktion im BA 21 Pasing-Obermenzing hat dazu auch schon Ideen, wie der Hof, der auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, sinnvoll genutzt werden kann und einen entsprechenden Antrag in den Bezirksausschuss eingebracht. Die Fraktionssprecherin Dr. Constanze Söllner-Schaar erläutert: „Das Anwesen liegt inmitten einer Grünanlage neben einem bereits vorhandenen Kinderspielplatz, den Tischtennisplatten und Ruheinseln aus Holz, die im Rahmen des „Aktiven Stadt Programms“ geschaffen worden sind. Eine offene Freizeiteinrichtung für Kinder wäre durch die Nähe zum Pasinger Zentrum in dieser Idylle ideal untergebracht. Ein kleiner Kiosk könnte die Aufenthaltsqualität zusätzlich erhöhen. Auch über eine zusätzliche kulturelle Nutzung z. B. in Form eines Skulpturengartens ist nachzudenken.“

Das sieht auch der Vorsitzende der SPD Pasing, Raoul Koether, so: „Der Spielplatz und die Ruhebänke auf der Würminsel würden durch die zusätzlichen 1.700 Quadratmeter Fläche und eine offene Freizeiteinrichtung für Kinder sinnvoll ergänzt. Uns ist es wichtig, dass hier ein Ensemble entsteht, das aus einem Guss ist und für alle Bewohner Pasings einen sozialen Mehrwert bietet.“

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