Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung
Schwerpunktaktion zu Rotlichtverstößen
Am Donnerstag, 15.10.2026, kam es im Bereich der Polizeiinspektionen 41 bis 48 des Polizeipräsidiums München zu einer ganztägigen Schwerpunktaktion im Zusammenhang mit Rotlichtverstößen.Hierbei kontrollierten mehr als 20 Streifen zu verschiedenen Zeitpunkten wesentliche Kreuzungsbereiche in den jeweiligen Polizeirevieren in Hinblick auf Rotlichtverstöße durch Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger sowie weiterer Verstöße im Zusammenhang mit den Fahrzeugen.
Dabei wurden unter anderem die Kreuzung zur Arnulfstraße und Landshuter Allee, die Kreuzung zur Fürstenrieder Straße und Agnes-Bernauer-Straße, die Kreuzung Schleißheimer Straße und Moosacher Straße und die Kreuzung Frankfurter Ring und Knorrstraße kontrolliert.
Insgesamt konnten 221 Verstöße festgestellt werden, wovon 137 Verstöße im Zusammenhang mit dem Überfahren einer Ampel bei Rotlicht waren. 56 dieser Verstöße
entfielen auf Kraftfahrzeuge, 11 auf Elektrokleinfahrzeuge, 64 auf Fahrradfahrer und sechs auf Fußgänger.
Zudem konnten 37 Verstöße im Zusammenhang mit dem Mobiltelefon und sechs Gurtverstöße festgestellt werden.
Im Rahmen einer Kontrolle an der Schenkendorfstraße stellten die eingesetzten Kräfte bei einem 20-Jährigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest führte zu einem positiven Ergebnis. Der 20-Jährige wurde aufgrund dessen wegen des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln angezeigt.
Im Rahmen einer weiteren Kontrolle im Bereich der Dachauer Straße / Donauwörther Straße konnte ein 35-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München auf einem Elektroroller angetroffen werden, während er die Ampel bei Rotlicht überfuhr und dabei sein Mobiltelefon in der Hand hielt. Der 35-Jährige zeigte zudem drogentypische Auffälligkeiten, weshalb die Weiterfahrt unterbunden wurde. Er wurde wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt und konnte nach einer Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin von dort aus entlassen werden.
In beiden Fällen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei die weiteren Ermittlungen.
Eingetragen am 16.10.2026
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