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Adventsbläser in Laim

Adventsbläser in LaimEine schöne Tradition im Stadtteil findet mittlerweile schon zum 12. Mal in Folge statt: Auch in diesem Jahr lädt der Bezirksausschuss Laim die Laimer Bürger wieder zu Adventskonzerten ein und auch heuer bringt das "Bläserquintett Kaiser" die Laimer mit weihnachtlichen Liedern in Adventsstimmung.

Am 3. Dezember findet das erste Konzert im ASZ Laim am Kiem-Pauli-Weg 2 statt. Zum Konzert am 6. Dezember auf dem Laimer Bauernmarkt hat sich sogar wieder der Nikolaus angekü... ...

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Sensible Blickwinkel: Fotos von Ulrike Hailer in der Stadtbibliothek Laim

Sensible Blickwinkel: Fotos von Ulrike Hailer in der Stadtbibliothek LaimSchon als Kind künstlerisch gefördert von der Familie - der Großvater war einer der letzten Kupferstecher in Deutschland, der Vater Hobbyfotograf - wählte Ulrike Hailer zunächst einen künstlerischen Beruf: Porzellandesignerin. Heute ist sie Heilpraktikerin, spezialisiert auf Hochsensibilität. Ihre Leidenschaft für Fotografie verbindet sie mit meditativen Spaziergängen.

Ulrike Hailers Welt sind seit jeher Bilder, Formen und Farben. Als Hochsensible erfasst sie die Welt intuitiv und ganzheitlich, ihre Bilder sind Momente des Innehaltens, des Fühlens, des Lebens in seinen zahlreichen Facetten. Ihre Fotos strahlen Herzlichkeit, Humor und Emotionalität aus. Betrachtet man sie unter geometrischen Aspekten wird schnell deutlich, dass Ulrike Hailer uns nicht nur emotionale Leckerbissen vorsetzt, sondern intuitiv eine geometrisch-harmonische Formensprache wählt, die dem Auge wohltut. In der Stadtbibliothek Laim gibt sie eine Kostprobe ihres fotografischen Schaffens.

"So richtig zur Geltung kommen die Fotos auf großer Leinwand, wie sie in der Ausstellung gezeigt werden."
(Ulrike Hailer)

Die Ausstellung ist von Donnerstag den 5. Dezember 2019 bis einschließlich Freitag den 24. Januar 2020 in den Räumen der Stadtbibliothek Laim (Fürstenrieder Str. 53) während der Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 – 19 Uhr und Samstag 10 – 15 Uhr zu sehen. Die Vernissage am Donnerstag den 5. Dezember um 19.30 Uhr bietet allen Interessierten auch die Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen und über das Werk ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei. Nähere Infos unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/laim oder 1 27 37 33-0

Foto: Ulrike Hailer

Einweihung der Kunstwerke in der Unterführung Westendstraße/Stegener Weg

Einweihung der Kunstwerke in der Unterführung Westendstraße/Stegener WegBei angehender Dunkelheit trafen sich diese Woche die Verantwortlichen aus den Bezirksausschüssen Laim, Frau Meier, und Sendling Westpark, Herr Dusolt, sowie Schüler des Ludwigsgymnasiums und der Georg-Büchner-Realschule, deren Lehrkräfte Frau Fechter und Frau Auer-Kamiab, der begleitende Künstler Matthias Loomit Köhler und Bürger der Stadtteile, um das entstandene Kunstwerk der Schüler in der Unterführung einzuweihen.
Mit Sekt, alkoholfreiem Punsch, Saft, Brezen und Süßem wurde gefeiert.

Da die Unterführung Westendstraße/Stegener Weg die zwei Bezirksausschussbereiche Laim und Sendling-Westpark verbindet, kamen die Kulturverantwortlichen der beiden Stadtbereiche auf die Idee, bei der Verschönerung auch gemeinsam zu agieren und die benachbarten Schulen mit einzubeziehen, liegt doch die Unterführung auf dem Weg vieler der Schüler.

Nach Gesprächen mit den beiden Kunstlehrerinnen kam man überein, den weit über die Grenzen hinaus bekannten Street-art-Künstler Loomit für die Erarbeitung der künstlerischen Entwürfe und deren Umsetzung als fachlichen Berater beizuziehen.

Herausgekommen ist ein sehenswertes Kunstwerk, angelehnt an die Umgebung und den Westpark mit Kinoplakaten erinnernd an die sommerlichen Kinoabende. Ein schönes, von den Bezirksausschüssen gesponsertes Projekt, das die triste Unterführung enorm belebt und aufwertet.

Vielen Dank den jungen Künstlern.

Margit Meier
BA Laim

Rund 40 Teilnehmer gedenken der Sternenkinder

Rund 40 Teilnehmer gedenken der SternenkinderEs ist kein leichtes Thema: Ein Kind verstirbt – in der Schwangerschaft, unter der Geburt, kurz danach oder in sehr jungen Jahren. Diese Kinder nennt man auch Sternenkinder. Betroffene hier in ihrer Trauer zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass diese Kinder nicht vergessen werden, hat sich der Verein KINDERreich in Bayern e.V. zu einer seiner Aufgaben gemacht.

Dieser Tage fand auf dem Waldfriedhof München unter Begleitung der Pfarrer Georg Rieger vom Pfarrverband Laim und Pfarrerin Lidia Rabenstein von der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche eine Andacht und Gedenkfeier statt, mitinitiiert vom Verein KINDERreich in Bayern e.V. Neben den rund 40 Teilnehmern, vornehmlich betroffene Eltern und Familienangehörige, nahmen auch die
Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, sowie Stadträtin Alexandra Gaßmann (CSU) an der Gedenkfeier teil.

Schreyer zeigte sich betroffen: „Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als ein Kind zu verlieren, weil es einfach unnatürlich ist. Egal, wie alt das Kind ist, Kindern sterben normalerweise nach ihren Eltern. Es ist wichtig, dass Eltern, Großeltern und weitere Verwandte von Sternenkindern in so einem schlimmen Fall wenigstens gemeinsam an einem Ort um die Kinder trauern und ihrer gedenken können.“ Und Gaßmann, Vorsitzende des Vereins KINDERreich in Bayern e.V., ergänzt: „Die Schritte hinein in den Waldfriedhof sind nicht leicht. Doch das Gedenken an unsere Sternenkinder ist allen sehr wichtig. Auch viele Großeltern nutzen die Gelegenheit zur Trauer. Ich bin froh, dass wir bei so einem schwierigen Thema mit dieser Gedenkfeier den Betroffenen ein wenig Halt geben können.“

Weitere Informationen zum Verein KINDERreich in Bayern e.V. gibt es auf der Homepage von KINDERreich in Bayern e.V.

Lichtermeer an der Fürstenrieder Straße

Lichtermeer an der Fürstenrieder StraßeEin überwältigendes Zeichen der Anteilnahme setzte die Laimer Bevölkerung am Freitag Abend. Viele Hundert Menschen, darunter viele Schüler und Mitschüler des vor einer Woche bei einem Raser-Unfall ums Leben gekommenen 14-jährigen, versammelten sich am Straßenrand links und rechts der Fürstenrieder Straße. Viele legten Blumen nieder, fast alle hatten brennende Kerzen dabei und es war merklich still an der sonst so lauten Hauptverkehrsstraße.

Die Polizei hatte dankenswerter Weise eine Fahrspur abgesperrt und zeigte sich auch sonst sehr präsent. Die meisten Autofahrer schienen von dem schrecklichen Unfall Kenntnis genommen zu haben - ein Hupkonzert wie sonst bei Verkehrsbehinderungen gab es jedenfalls nicht.

Alexandra Gaßmann, die Vorsitzenden des Pfarrverbandsrats im Pfarrverband Laim hatte die Aktion kurzfristig ins Leben gerufen - und es war erstaunlich und berührend zugleich, wie viele Laimer Bürgerinnen und Bürger ihrem Aufruf gefolgt sind. Im Laufe der Zeit wurde das Lichtermeer immer größer und viele Umarmungen, viele tröstende Worte wurde ausgetauscht.

Auch Vertreter Laimer Kirchen, Parteien und Institutionen reihten sich ein.

Am späten Freitagabend des 15. November hatte ein 34-Jähriger, vermutlich alkoholisierter und unter Drogen stehender Raser auf der Flucht vor der Polizei an der Kreuzung Fürstenrieder Straße / Aindorfer Straße mit seinem BMW einen 14-jährigen Jungen und ein 16-jähriges Mädchen erfasst. Die wollten bei grüner Ampel gerade die Straße überqueren - und konnten den Raser, der mit rund 120 km/h auf der falschen Seite der Straße angeschossen kam, nicht mehr ausweichen. Der Junge starb kurze Zeit später, die 16-Jährige wurde schwer verletzt. Zwei weitere Begleiter der Jugendlichen blieben unverletzt.

Das soll sich nie wiederholen. Derart sinnlose Unfallopfer sollen nie wieder zu beklagen sein. Dafür standen die Laimer im Lichtermeer am Straßenrand.

ÖDP-Double Feature: U-Bahn-Bau von zwei Seiten

ÖDP-Double Feature: U-Bahn-Bau von zwei SeitenIm Münchner Westen wird gebaut auf "Teufel komm raus". Das ist gut, denn irgendwo müssen die Leute ja unterkommen - und so werden in Freiham, wenn alles fertig ist, knapp 30.000 Neu-Münchner wohnen. Zudem werden dort rund 15.000 Arbeitsplätze entstehen.

Ein schlüssiges Verkehrskonzept hingegen gibt es noch nicht und so stellen sich viele die Frage, wie diese Menschen zur Arbeit kommen - und wieder zurück. Mit Blick auf den Klimawandel kann der Individualverkehr mit dem eigenen Auto nicht die Lösung sein und Busse stehen genau so im Stau wie alle anderen Kraftfahrzeuge.

Der U-Bahn-Weiterbau vom Laimer Platz bis nach Pasing ist beschlossene Sache, für die dringend notwendige weitere Verlängerung bis nach Freiham hingegen gibt es nur vage Pläne und Absichtserklärungen.

Der ÖDP im Münchner Rathaus dauert das zu lange. "Frühestens Mitte der 2030er Jahre ist nach momentanen Planungen mit der Realisierung und Fertigstellung zu rechnen. Zu diesem Zeitpunkt wird Freiham aber voraussichtlich schon mit ca. 28 000 Einwohnern bewohnt sein." so ÖDP-Stadtrat Johann Sauerer. Und so bringt seine Partei einen Antrag ein, in dem gefordert wird, den U-Bahn-Bau zu beschleunigen und von beiden Seiten zu baggern: Wenn die Baumaßnahmen zu Verlängerung der U5 von Laim in Richtung Pasing beginnen, soll auch in Freiham gegraben werden - und der U-Bahn-Bau in die Gegenrichtung starten.

"Die bergmännische Erschließung von zwei Seiten ist keine technische Neuerung, sondern wird seit jeher beim Tunnelbau praktiziert. Beispiele hierfür sind unter anderem der Gotthardttunnel."

Ob sich die Röhre am Gotthardtmassiv so einfach auf den Münchner Westen übertragen lässt?

Foto ©2017 MVV GmbH

SPD-Stadtrat fordert barrierefreien Zugang zur S-Bahn in Laim - auch während der Bauarbeiten

SPD-Stadtrat fordert barrierefreien Zugang zur S-Bahn in Laim - auch während der BauarbeitenLaimer Bürger müssen sich für das nächste Jahrzehnt auf riesige Großbaustellen einrichten: S-Bahn Stammstrecke, Umweltverbundröhre, U-Bahn nach Pasing, Westtangente - um nur die wichtigsten zu nennen. Doch schon heute sind viele Laimer genervt, insbesondere die Laimer Unterführung treibt bei vielen den Blutdruck nach oben.

Da sorgte eine Meldung am Rande seitens der Bahn für zusätzlichen Verdruss bei den rund 60.000 Pendlern, die das Nadelöhr täglich nutzen: Denn das Unternehmen hatte angekündigt, im Zuge der Bauarbeiten ab August 2020 keinen Aufzug zum Bahnsteig mehr zur Verfügung zu stellen. Was im Klartext heißt, dass Menschen im Rollstuhl, ältere Mitbürger oder Mütter mit Kinderwagen auf Jahre nicht vom Bahnhof Laim abfahren oder dort ankommen können. Ein Ausweichen auf die angebotenen Buslinien ist für diese Personengruppe nicht wirklich eine Alternative, sie müssten umständlich zum Haltepunkt an der Friedenheimer Brücke oder nach Pasing ausweichen.

Die Bezirksausschüsse beiderseits der Stammstrecke hatten das Thema schon länger auf der Agenda, der Laimer BA-Chef Mögele (SPD) hatte bis September eine Lösung gefordert. Passiert ist hingegen nichts, die Bahn hüllt sich in Schweigen.

Das ruft nun die SPD im Stadtrat auf den Plan, die in einem Antrag Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) auffordert, sich bei der Bahn "dringlichst für einen Erhalt der Barrierefreiheit" während der kommenden Bauarbeiten stark zu machen. Es sei "inakzeptabel, an einem so wichtigen Verkehrsknotenpunkt keinen barrierefreien Zugang vorzuhalten", so die Laimer Stadträtin Verena Dietl (SPD).

Und selten waren sich die Fraktionen so einig wie in diesem Fall: Ein ähnlicher Antrag nach einem "Ersatzaufzug oder einer geeignete Ersatzeinrichtung für den während der Bauarbeiten nicht benutzbaren Aufzug von der Gehsteigebene auf die Bahnsteige" war Ende April bereits von den Grünen eingebracht worden. Zeitgleich hatte sich auch die Stadtrats-CSU dafür eingesetzt, "dass während der Bauarbeiten für die Zweite Stammstrecke der barrierefreie Zugang der S-Bahnstation Laim sichergestellt wird" - beides bislang wohl ohne nennenswerte Reaktion seitens der Bahn.

Es bleibt abzuwarten, was der erneute politische Druck aus dem Rathaus bewirken kann.

Foto: Josef Stöger

Aufatmen am Willibaldplatz

Aufatmen am WillibaldplatzDie Umbau- und Verschönerungsarbeiten am Willibaldplatz sind so gut wie abgeschlossen. Da und dort wird noch eine Straßendecke geschlossen oder ein paar Gehwegplatten festgeklopft - oder die Reste der Bautätigkeit zusammengefegt. Noch steht das Dixiklo, aber alles deutet darauf hin, dass das Areal bald seiner Bestimmung übergeben werden kann.

Doch nicht bei jedem löst die Neugestaltung ungeteilte Freude aus - auch wenn die Planungen für die Baumaßnahmen bei zwei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen auf positive Resonanz gestoßen ist.

Zum einen hat die lange Umbauzeit seit Anfang Mai bei vielen dort ansässigen Geschäftsleuten Nerven und vor allem Umsatz gekostet - "zwischen 30 und 40 Prozent" rechnet Bäckermeister Karl-Heinz Hoffmann vor, der seine berühmte Jahreszeiten-Bäckerei an der Nordseite des Willibaldplatzes betreibt. Zum anderen sind etwa 10 Parkplätze weggefallen, die früher an der Seitenstraße gegenüber zur Verfügung standen - dort ist ein weiterer Fußgängerbereich entlang der Ersatzhaltestelle hinzugekommen sowie ein Standplatz für Elektroroller und Fahrräder.

Im Boden wurden zahlreiche versenkbare Elekro-Anschlüsse verbaut, so dass auf dem Platz an der Tram-Wendeschleife auch mal größere Veranstaltungen mit Strom versorgt werden können.

Die fünf hinzugekommenen Parkplätze gegenüber der Drogerie an der Reutterstraße scheinen da nur ein schwacher Trost zu sein - auch wenn der Taxistand auf die Straßenseite schräg gegenüber verlegt wurde. Eine Vielzahl der Kunden, die am Willibaldplatz einkaufen, kommen eben nicht aus den Nebenstraßen sondern mit dem Auto aus dem östlichen Laim, aus Pasing oder halten auf der Heimfahrt von ihrer Arbeit mal beim Bäcker, beim Metzger, bei der Gemüsehändlerin, beim "Käsladl" oder beim Blumenladen an. Oder beim Dönermann - weil es einfach auf dem Weg liegt.
Insbesondere ältere Leute, die nach einem Arztbesuch die Apotheke aufsuchen müssen, sind auf eine Parkmöglichkeit am Willibaldplatz angewiesen. Insgesamt stehen nach der Übergabe 22 Parkplätze zur Verfügung.

Knapp zweieinhalb Millionen Euro waren für die Umbauten eingeplant.

Die Anrainer sind gespannt, wie es weitergeht, wenn alle Bauzäune abgebaut und alle Bagger weggefahren sind. Und das Dixiklo verschwunden ist. Alle hoffen, dass das geschäftige Treiben wieder einsetzt, welches vorher tagtäglich am Willibaldplatz zu beobachten war. Klar ist aber auch, dass der Platz optisch dazugewonnen hat - besonders wenn man sich vorstellt, dass noch die eine oder andere Pflanze ersetzt wird, die den Baumaßnahmen zum Opfer gefallen ist.

Laimer Faschingsclub stellt Prinzenpaar für die Jubiläumsession 2019/2020 vor

Laimer Faschingsclub stellt Prinzenpaar für die Jubiläumsession 2019/2020 vorAm 11.11. um 11.11 Uhr beginnt traditionell die 5. Jahreszeit, die jeder als Fasching kennt. So hat es sich der Faschingsclub Laim natürlich auch nicht nehmen lassen mit einem gemütlichen und geselligen Abend am 13.11.2019 in die neue Session zu starten. Geladen waren zahlreiche befreundete Faschingsvereine, der Dachverband BDK des bayrischen Faschings und Freunde des FCL. Umrahmt von der Prinzengarde, dem Männerballett und den fleißigen Helfern hinter den Kulissen stellte die Präsidentin Christine Rygol das zukünftige Prinzenpaar für die Session 2019/2020 vor.

Razije Curri ist 37 Jahre alt, Immobilienmaklerin und Vorstandsassistentin und zu ihren Hobbies zählen Fitness, Klettern und wie sollte es auch anders sein natürlich Tanzen. Castro Dokyi Affum, 31 Jahre alt geht in seiner Freizeit gerne Schwimmen, macht viel Sport, spielt Geige, tanzt für sein Leben gerne und ist Personal Trainer und Schauspieler.

Razi I. und Castro I., wie sie sich ab dem Zeitpunkt ihrer Krönung ein Jahr nennen dürfen, haben von Fasching nach eigener Aussage "kein Ahnung", freuen sich allerdings schon auf eine spannende, ereignisreiche Zeit und lassen sich gerne überraschen, was die nächsten 3 Monate zu bieten haben. "Unser erster offizieller Abend, die Proklamation hat uns auf jeden Fall schon sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf eine tolle kommende Faschingssession. Danke an die tolle Truppe vom FCL für den schönen Abend!"

Über das Tanzen brauchen sich die zwei auf jeden Fall keine Sorgen machen. Eine kleine Kostprobe des Könnens erhielten alle Anwesenden bereits bei der Proklamation vergangenen Mittwoch im ASZ Laim.

Der Laimer Faschingsclub feiert dieses Jahr 33-jähriges Bühnenjubiläum. Am 10. Januar 2020 werden die Beiden im Augustinerkeller in der Arnulfstraße 52 auf dem Inthronisations- und Jubiläumsball des Faschingsclub Laim zum offiziellen Laimer Prinzenpaar gekrönt. Wer hier dabei sein möchte: Bestellung der Karten über die Präsidentin Christine Rygol Tel. 089/708304, einfach aufs Band sprechen oder unter www.faschingsclublaim.de.

Weitere Termine des Faschingsclub Laim:Mehr Informationen auf www.faschingsclublaim.de

Gedenken am Feldkreuz

Gedenken am FeldkreuzMit einer Kranzniederlegung am 17. November gedachte der Veteranen- und Kriegerverein Laim 1890/2010 e.V. anlässlich des Volkstrauertages den Opfern von Krieg, Gewalt und Vertreibung.

Nur wenige wissen, dass der Volkstrauertag bereits 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag ins Leben gerufen wurde und seither mehrmals das Datum gewechselt hat.

Zunächst dem Gedenken der im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten gewidmet, geht es heute vorrangig darum, darauf aufmerksam zu machen, dass Gewalt und kriegerische Auseinandersetzungen nach wie vor auf der weltweiten Tagesordnung stehen und unermessliches Leid über die Menschen bringen. Um so dringlicher sei es, an Krieg und Vertreibung im vergangenen Jahrhundert zu erinnern, so Gerhard Krämer, Vorsitzender des Vereins.

Neben den Mitgliedern des Veteranen- und Kriegervereins Laim 1890/2010 e.V. waren auch eine Abordnung des Laimer Bezirksausschusses, die Böllerschützen Pasing, Vertreter Laimer Vereine sowie der Laimer katholischen und evangelischen Kirche in der Rushaimer Straße zugegen. Das Blasquintett Kaiser sorgte für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung.

Foto: Veteranen- und Kriegerverein Laim 1890/2010 e.V./Norbert Winkler

Uraufführung bei der Internale im Laimer Interim

Uraufführung bei der Internale im Laimer InterimÜberraschung für die Besucher des Klassiktages bei der Internale: Da es für die Zusammensetzung Geige, Cello und Kontrabass nicht übermäßig viele gute Werke gibt, komponierte der Geiger vom Bayerischen Staatsorchester, Martin Klepper kurzerhand ein neues Stück, das beim Klassiktag unter großem Beifall uraufgeführt wurde. Das Froschtrio, das sich eigens für den Auftritt bei der Internale gebildet hatte, brachte außerdem selten zu hörende Werke von Leopold Mozart, Joseph und Michael Haydn und G. Rossini zu Gehör.

Martin Klepper ist Geiger und Komponist und hat sich für diesen Abend und für dieses Musikstück mit dem Geschwisterpaar Reinhard (Kontrabass) und Michaela Schmid (Geige), mit denen er bereits seit Jahren in unterschiedlichen Formationen zusammenspielt, gefunden. Aus diesem Grund widmete er das neue Stück mit dem Namen "Divertimento Michard" auch seinen beiden Musikerkollegen.

Insgesamt war das 4 tägige akustische Musikfestival wieder sehr erfolgreich. Zum 8. Mal boten der Bezirksausschuss Laim und das Interim wieder hervorragende Interpreten aus den Bereichen Welt-/Volksmusik, Rock/Pop, Jazz und Klassik.

Hervorzuheben wäre dabei eine weitere Formation am Klassikabend, das Trio Belle Image, das sich nur für diesen Abend gefunden hatte und in der außergewöhnlichen kammermusikalischen Zusammensetzung Flöte, Viola und Harfe die Zuhörer überzeugten.
Ebenfalls neue Songs wurden von der Gruppe Dobré beim Rock/Pop Abend dargeboten. Die wichtigste Indie-Folk-Band Bayerns füllte den Saal des Interims am Freitag und überzeugte das Publikum mit seinen Darbietungen vollends, obwohl die Lautstärke gemäß dem Motto "akustische Musik" weniger dröhnend war. Ganz bewusst verzichtete die Gruppe LORiiA auf Verstärker und Mikrofone und bot eine etwas Melancholische leisere Musik zum Träumen, ein Ohrenschmaus.

Leider nicht in der Ankündigung und im Programm war bei der Gruppe Hot Club Dachau die Besetzung erwähnt. Sonst hätte man sich schon im Vorfeld auf einen der weltbesten Jazzgeiger, Joerg Widmoser freuen und einstellen können. Mit Gipsy Swing begeisterten die 4 Musiker ihre Zuhörer.

Als hervorragender Ersatz fungierte Johannes Lauer aus Berlin für den erkrankten Johannes Enders. Zusammen mit dem Münchner Henning Sieverts am Kontrabass und dem Schlagzeuger Klemens Marktl aus Kärnten boten sie unter anderem auch mit eigenen Kompositionen länderübergreifenden Jazz vom Feinsten.

Margit Meier

Bild von links: Martin Kleppner, Michaela Schmid, Reinhard Schmid

Bürgerinitiative BAB 96 fordert Einsatz der Kommunalpolitik für Einhausung der A96

Bürgerinitiative BAB 96 fordert Einsatz der Kommunalpolitik für Einhausung der A96Im Sommer 2008 wurde die stadtteilübergreifende Bürgerinitiative BAB 96 München gegründet, die sich vehement für Lärm- und Abgasschutz der Anwohner entlang der Lindauer Autobahn einsetzt. Doch auch zuvor hatten sich vereinzelt Bürger zu diesem Thema engagiert - meist vergeblich, daher wurden AKtivitäten und Aktionen in der BAB 96 gebündelt.

Seither machen die Bürger/innen und Bürger Druck, denn Zu Ende gedacht heißt das Vorhaben der Anwohner, dass eine Einhausung der Fahrstrecke neben den Wohngebieten erfolgt. Die Belastungsgrenzwerte bei Lärm, Abgasen und Feinstaub an der Lindauer Autobahn werden vielfach überschritten - ein Umstand, der insbesondere im Wahlkampf Kommunalpolitiker aller Coleur dazu veranlasst, sich mit der Bürgerinitiative ins Benehmen zu setzen.

Passiert ist hingegen nicht viel, obwohl vom Stadtrat bis hin zum damaligen Ministerpräsidenten Seehofer sich insbesondere die CSU immer wieder für das Anliegen der Bürgerinitiative eingesetzt hat. Mehr noch: Inzwischen wurde die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mehrheitlich von SPD und Bündnis90/Die Grünen im Stadtrat abgelehnt, obwohl das Vorhaben bereits 2014 schon einmal positiv entschieden wurde. Die Ablehnung und vor allem die fadenscheinigen Begründungen sind für viele engagierte Bürger kaum noch nachvollziehbar und bringt die zu Recht auf die Palme.

Nun ist wieder Kommunalwahlkampf und die Bürgerinitiative BAB 96 verlangt von den neuen Akteuren nicht nur ein klares Bekenntnis zur Einhausung der A96 - sondern endlich auch ein entsprechendes Handeln. Dazu wird in einem Schreiben von der OB-Kandidatin Katarina Frank gefordert, sich für eine Machbarkeitsstudie zur Einhausung der A96 einzusetzen - und wenn das im städtischen Rahmen nicht zu machen ist, den Freistaat Bayern in die Pflicht zu nehmen.

Die Bürger zwischen Klein- und Neuhadern werden den Kommunalpolitikern genau auf die Finger schauen, wenn der Wahlkampf zu Ende ist und die Posten verteilt sind. Auf der Homepage der Bürgerinitiative berichten die Akteure ausführlich und informativ über ihre Aktionen und den Stand der Dinge in Sachen "Einhausung A96".

Foto: BAB96

Kennst mi? Wahlkampf im Supermarkt

Kennst mi? Wahlkampf im SupermarktIm März nächsten Jahres steht die nächste Kommunalwahl ins Haus und der kommende Wahlkampf wirft bereits seine Schatten voraus. So beginnen in den Münchner Stadtvierteln eine Vielzahl von Veranstaltungen, auf denen Kommunalpolitiker/innen die Nähe zur Bevölkerung suchen - so auch in Laim.

Mit "Kennst mi?" hatte die Laimer Stadträtin Alexandra Gaßmann bereits Anfang des Jahres ein erfolgreiches, weil recht unorthodoxes Format ins Leben gerufen. Und davon gab's am Donnerstag Abend im Edeka-Supermarkt in der Fürstenrieder Straße eine Fortsetzung - und die wurde wie auch beim letzten Mal von der quirligen Laimerin moderiert.

In der gut besuchten Caféteria des Marktes standen neben der Kandidatin fürs OB-Amt Kristina Frank die Stadtrats-Anwärter der CSU aus dem Münchner Westen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sabine Bär (die schon im Stadtrat sitzt), Wilfried Kaum aus dem Nachbarstadtteil Pasing und Michael Daniel von der Jungen Union stellten sich vor und erläuterten, wie sie sich für München einsetzen wollen. Doch wer politische Phrasen befürchtet hatte, konnte aufatmen - wie immer mussten sich alle Redner kurz fassen - und ihre vornehmlichsten Charaktereigenschaften mit ein paar Adjektiven beschreiben.
So erfuhren die Gäste, dass Kristina Frank eine "zupackende, leidenschaftliche Münchnerin" ist - was man ihr aufs Wort glaubt, schließlich leitet sie als hauptamtliche Stadträtin das Kommunalreferat der Landeshauptstadt. Dort sei sie gleichzeitig "Oberförsterin", "Oberbäuerin", "oberstes Marktweib" und um den Münchner Müll kümmere sie sich auch noch.

In der Eigenschaft als Kommunalreferentin kennt Kristina Frank natürlich die Baustellen der Stadt aus dem FF. Und auch wenn in den letzten vier Jahren vieles auf den Weg gebracht wurde - so gebe es noch viel zu tun, vor allem beim Wohnungsbau, beim Verkehr im Allgemeinen und beim ÖPNV im Besonderen, so Frank. "Wir müssen Infrastruktur neu denken!"
Vor allem wolle sie sich dafür stark machen, dass München wieder eine lebens- und liebenswerte Stadt wird, Tradition und Moderne verbinden - "Dirndl und Digitalisierung" (Laptop und Lederhose waren gestern).
In die selbe Kerbe schlugen auch Wilfried Kaum und Michael Daniel, die sich intensiv für Familien und lokale Unternehmen einzusetzen gedenken.

Im Anschluss an ihre "Vorstellungsrunde" hatten die Kandidaten noch ein paar nicht ganz ernst zu nehmende Fragen zu beantworten - in denen Karl Valentin, Monaco Franze und eine Wiesn, der das Bier ausgeht eine zentrale Rolle spielten.

Noch bis weit danach saßen Grüppchen zusammen und diskutierten die Probleme des Stadtteils sowie die kommenden oder bereits laufenden großen und kleinen Projekte im Münchner Westen: Umweltverbundröhre, Westtangente und U-Bahn nach Pasing. Aber auch der drohende Verkehrskollaps, die Mietpreisentwicklung und Umweltschutz gehörten zu den erörterten Themen.

Initiatorin Alexandra Gaßmann freut sich jedenfalls, dass die Dialogveranstaltung wieder so gut angenommen ist. Deshalb soll es auch Fortsetzungen geben, damit Kommunalpolitiker/innen und Wähler/innen auf Augenhöhe und unkompliziert ins Gespräch kommen können.

Vom Laube befreit... ist der Laimer Anger

Vom Laube befreit... ist der Laimer Anger Zur Beseitigung des Herbstlaubs bringt die Münchner Stadtgärtnerei Laubbläser zum Einsatz. Erzeugten diese bisher ihren Luftstrom mit Benzinmotoren, so ist jetzt ein Großteil der tragbaren Geräte schon mit Elektroantrieb ausgestattet. Die kleine Batterie trägt der Arbeiter, wie auf dem Foto erkennbar, auf dem Rücken. Dort hatte er früher den Benzinmotor, der aber Abgas und Lärm erzeugte. Weil es davon schon genug gibt, stellt die Stadtgärtnerei Zug um Zug auf Elektroantrieb um.

Unter den Büschen wurde nicht etwa schlampig gearbeitet, das Laub wurde bewusst liegengelassen, sogar etwas angehäuft, um geschützte Plätze für das Winterquartier von Igeln zu schaffen. Die sind aber jetzt noch unterwegs, um sich mit Schnecken und Würmern ausreichend Winterspeck anzufuttern.

Text und Foto: Werner Brandl

Neue Malereien - Volker Lehmann

Neue Malereien - Volker LehmannIn der Ausstellung "Neue Malereien" im Kunstraum Lanz 7 am Laimer Platz in München zeigt der Künstler Volker Lehmann erneut kleinformatige Ölmalereien, deren Ausgangspunkt Flächen und Farben sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch Lithographien, die der Künstler in den 1970er Jahren schuf. Eröffnet wird die Ausstellung am 7. November um 19 Uhr. Sie ist zu sehen bis zum 24. Januar 2020.

Durch die Gegenüberstellung der feinst gezeichneten Lithographien, die das Frühwerk von Lehmann bestimmen, und der Neuen Malereien aus den letzten drei Jahren entsteht ein äußerst interessanter Dialog seiner Bilderwelten, die immer in handwerklich größter Perfektion ausgeführt sind. Die lithographischen Zeichnungen sind so fein, daß kein einziger Strich auszumachen ist. Sie wirken wie Schwarz-Weiß-Photographien surrealer Welten.

Ebenso ist Lehmanns altmeisterliche Ölmalerei aus feinsten Pinselstrichen aufgebaut, welche kaum bis gar nicht zu sehen sind. Lehmann gestaltet kontemplative Farbräume, die in mehreren Lasurschichten angelegt sind. Dadurch bekommen die Bilder eine geheimnisvolle, ja unergründliche Tiefe. Rätselhafte Unschärfen halten Augenblicke fest, die Landschaftsbetrachtungen entsprungen sein könnten. Aber nur vermeintlich, denn Lehmanns Malerei ist nicht abbildend und nicht erzählend - sie suggeriert, täuscht Ahnungen vor und lässt so große Freiräume zu. Da scheint eine Landschaft am Meer zu sein mit vom Licht erhellten Wolken, aber wir finden keinen Horizont, alles ist aufgelöst. Nebelartige Szenen tun sich auf, dann wieder wie mikroskopisch beobachtete Naturräume oder Unterwasserwelten. Diese Tiefen, aus intensiven Farben Schicht für Schicht aufgebaut, dringen an die Oberfläche der kleinformatigen Holztafeln. Die organischen Strukturen, die zu erkennen sind, werden durch keinerlei Kontur getrennt. In akribisch angelegten Übergängen wird man so in die kompositorische Tiefe der Bilder hineingesogen. Man schaut wie durch ein Fenster in einen kleinen Kosmos, der, da er keine Begrenzungen kennt, immer größer wird, je länger man sich auf ihn einlässt. So gestaltet der Betrachter diese Bilder mit, durch sein Sehen und Beobachten nimmt er aktiv teil und die kleinen Welten werden lebendig. Ein Faszinosum und eindrückliches Seherlebnis.

Lanz 7
Lanzstraße 7
80689 München Laim
Ausstellung: 7. November 2019 bis 24. Januar 2020
Vernissage: Do 7. November 19–21 Uhr
Geöffnet: Freitags 16–19 Uhr und Samstags 11–14 Uhr und nach Vereinbarung: 089 51 51 38 15 oder weltin@typematters.de

Theodor Fischers Grab im Waldfriedhof soll Sondergrabstätte werden

Theodor Fischers Grab im Waldfriedhof soll Sondergrabstätte werdenDer Architekt Theodor Fischer hat ganz besonders in unserem Stadtteil seine baulichen Spuren hinterlassen. Jahrzehnte war Fischer in München tätig, von 1908 bis 1928 an der Technischen Hochschule München "Baukunst". Der geniale Architekt gestaltete das Gesicht Münchens vor den beiden Weltkriegen maßgeblich mit, wovon auch in Laim noch heute die verschiedensten Gebäude zeugen.

So entwickelte er die Pläne für das reduziert historisierende Wohnhausensemble in der Stadtlohner Straße, welches 1909–11 von der Münchner Terraingesellschaft Neuwestend AG gebaut wurde. Auch die pittoreske Klein-Wohnhaus-Kolonie in der Gunzenlehstraße entwarf der Architekt, der immer auch das soziale Miteinander im Blick hatte. Neben dem heutigen McDonalds Eckhaus in der Agnes-Bernauer-Straße und verschiedenen Bürgerhäusern in der Perhamerstraße bewundern Architekturliebhaber verschiedene Einzelvillen in der Gartenstadt Laim, beispielsweise am Agnes Bernauer Platz. Aber selbst bei Umbauten am heutigen INTERIM, an der St. Ulrichskirche und am Laimer Schlössl hat Fischer seine Spuren hinterlassen - dort wohnte er bis zu seinem Tod im Jahre 1938.

Natürlich tragen auch andere Bauten in und um München seine Handschrift, z.B. die Gebsattelbrücke in der Au oder das Bismarckmonument bei Assenhausen am Starnberger See.

Nach dem 2. Weltkrieg geriet Fischer weitgehend in Vergessenheit, der zurückhaltend historisierende Baustil war einfach nicht mehr gefragt. Immerhin gibt es einen Wikipedia-Eintrag, der Historische Verein Laim bemüht sich um die Dokumentation und Sicherung seines architektonisches Erbes und hat ihm bereits eine Ausstellung gewidmet. Und immer wieder waren die Bauten Theodor Fischers Thema im Laimer Almanach, der alljährlich vom Verein herausgegeben wird.

Mittlerweile findet der sozialreformerische Ansatz in Fischers Entwürfen und Bauten auch wieder beachtliche Aufmerksamkeit in Wissenschafts- und Fachpublikationen.

Die Grabstätte des Architekten auf dem Waldfriedhof hingegen fristet ein eher trauriges Dasein. "Unbachtet, unscheinbar und ungepflegt" sieht sie aus - das will die SPD im Laimer Bezirksausschuss nun ändern. Auf Initiative von Ursula Striegl wird beantragt, dass das Fischers letzter Ruheplatz als Sondergrabstätte umgewidmet wird und so die herausragende Stellung Fischers als Stadtplaner, Architekt, Hochschulprofessor und Reformer unterstreichen. Der Bezirksausschuss Laim entschied in der letzten BA-Sitzung einstimmig, den Antrag auf eine Sondergrabstätte mitzutragen.

Ein guter und begrüßenswerter Schritt, gleichwohl bleibt zu hoffen, dass auch mit dem baulichen Erbe im Stadtteil insgesamt in Zukunft ein klein wenig sorgsamer umgegangen wird - auch wenn es nicht, wie die meisten Bauten Fischers, unter Denkmalschutz gestellt ist.

Foto: Gunzenlehstraße München Laim 1909/1923, Karl Ernst Osthaus-Archiv

Afrika: Faszination eines Kontinents

Afrika: Faszination eines KontinentsFotoausstellung der Fotografin Gabriele Wurst im Alfons-Hoffmann-Haus vom 30. Oktober bis 15. Dezember 2019

Ob die Weite der Serengeti in Tansania oder ein Regenschauer am Thamalakane River in Botswana, die Fotografin Gabriele Wurst fängt mit ihrer Kamera spektakuläre Landschaften ein. Auf ihren Reisen trifft sie faszinierende Menschen, die ihr die einzigartige Tierwelt des Kontinents nähergebracht haben.

Gabriele Wurst, 1953 in Köln geboren, lebt seit 1979 in München. Schon in jungen Jahren hat sie die Schönheit der Natur mit all ihren Facetten begeistert. 1983 bereiste sie erstmals Namibia und verliebte sich in das Land. Die Neugier auf andere Länder auf diesem faszinierenden Kontinent Afrika war geweckt. Es folgten Reisen nach Südafrika, Gambia, Botswana, Zimbabwe und zuletzt auch nach Tansania und Sansibar im Osten des Kontinents.
Erst seit dem Jahr 2014 wurde das Fotografieren ein sehr wichtiger Bestandteil in ihrem Leben und ist inzwischen zu einer Leidenschaft geworden und das auch außerhalb Afrikas. Ihre Fotos halten die Magie des Augenblicks fest, und bringen den Betrachter zum Träumen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Fotografin.

Geöffnet von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr
Vernissage am 30. Oktober
Begrüßung und Eröffnung: Anja Grunwald, Hausleiterin Einführung: Michael Härteis, Fachreferent für kulturelle Teilhabe

Foto: Gabriele Wurst

Laimer Kalender 2020

Laimer Kalender 2020Da ist er wieder, der mittlerweile 8. Laimer Kalender von Josef Stöger. Wie jedes Jahr hat der Laimer Fotograf bei unzähligen Spaziergängen im Stadtteil Menschen, Momente, Gebäude und Perspektiven entdeckt und abgelichtet. Dabei sind tausende Fotos entstanden, die besten Motive sind auf 13 Seiten im Format 30 x 20 cm auf hochwertig bedrucktem Kunstdruckpapier abgebildet.

Der neue Laimer Kalender wurde im Rahmen der Ausstellungseröffnung des Historischen Vereins am 8. Oktober in der Stadtbibliothek Laim erstmals offiziell vorgestellt. Auch bei der Präsentation des "Laimer Almanachs" am 17. Oktober liegen wieder ein paar Exemplare bereit. Ab sofort kann der Kalender auch bei Bücher-Hacker oder im Büro von LAIM-online für 12,00 Euro käuflich erworben werden.

Auch neben seiner Arbeit am Laimer Kalender ist Josef Stöger unterwegs, um Personen und Zeitgeschichte im Bild festzuhalten. So engagiert sich der Fotograf im Historischen Verein und sorgt auch dort für gute Bilder. Im Rahmen eines VHS-Projektes mit Fotografen-Kollegen entstand in Jahren akribischer Fotoarbeit die Broschüre "Achse im Wandel", in der die baulichen Veränderungen entlang der Eisenbahnstrecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Pasinger Bahnhof dokumentiert wurden.

Natürlich fotografiert Stöger nicht nur im Münchner Westen, häufig ist der Laimer Fotograf im Ausland unterwegs. Von Alaska über Kanada, Belize, Kuba, Oman, Jordanien, Iran, auf den Azoren und quer durch Europa hat Stöger Motive gefunden, die inzwischen in Fach- und Naturzeitschriften sowie bei zahlreichen Ausstellungen ein breites Echo gefunden haben. Wer mehr über Josef Stöger und sein Werk erfahren möchte, sollte sich die Homepage des Laimer Fotografen ansehen.

Wie jedes Jahr verlosen wir auch heuer wieder 3 Exemplare des Laimer Kalenders. Einfach auf unserer LAIM-online Facebook-Page "Gefällt mir" klicken - und schon können Sie dabei sein. Die Gewinner werden unter Ausschluss des Rechtsweges via Facebook ermittelt und bekanntgegeben.

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