7553 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung
Blättern: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10| > | >>
[Anzeige] Räum- und Streupflicht in München: Was Eigentümer vor dem ersten Schnee klären sollten
Mit den ersten Frostnächten beginnt für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Vermieter in Laim die Planung für den Winter. Wer den Winterdienst erst beim ersten Schneefall organisiert, ist meist zu spät dran. Der Opaluch Hausmeisterservice aus der Wimpfener Straße erklärt, worauf es ankommt.Wer räumen muss
Außerhalb des Mittleren Rings und des Pasinger Zentrums sind in München die Grundstückseigentümer verpflichtet, die Gehwege vor ihrem Grundstück zu räumen und zu streuen. Innerhalb dieses sogenannten Vollanschlussgebiets übernimmt die Stadt die Gehwege. Wege auf dem eigenen Grundstück, etwa Hauszugänge, Mülltonnenplätze und Garageneinfahrten, müssen Eigentümer unabhängig davon sicher halten.
Bis wann der Gehweg frei sein muss
Gehwege müssen an Werktagen spätestens um 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen spätestens um 8 Uhr geräumt und gestreut sein. Bis 20 Uhr wird so oft nachgearbeitet, wie es Schnee und Glätte erfordern. Wer früh zur Arbeit geht, kennt das Problem: Ein Gehweg, der erst um halb acht geräumt wird, nützt den meisten Bewohnern nichts mehr.
Kein Streusalz auf Gehwegen
In München ist Streusalz auf Gehwegen aus Umweltschutzgründen verboten. Erlaubt sind Sand und Splitt. Das schont Bäume, Pflanzen und Pfoten und wird bei Kontrollen auch geprüft.
Wer die Pflicht übernehmen kann
Eigentümer können die Räum- und Streupflicht an einen Hausmeisterdienst übertragen. Auch Mieter können zum Winterdienst verpflichtet werden, allerdings nur mit einer klaren Regelung im Mietvertrag oder in einer Hausordnung, die Vertragsbestandteil ist. Ein ausgehängter Schneeräumplan im Treppenhaus reicht dafür nicht aus.
Winterdienst von Opaluch Hausmeisterservice Opaluch Hausmeisterservice übernimmt den Winterdienst für Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser in Laim und im übrigen Münchner Stadtgebiet. Geräumt und gestreut wird von November bis April, an Werktagen vor 7 Uhr. Der Winterdienst ergänzt die übrigen Leistungen des Hausmeisterservice: Kontrollgänge im Objekt, Treppenhausreinigung, Gartenpflege und Mülltonnenservice. Ob eine Adresse in den Tourenplan passt, wird direkt bei der Anfrage geklärt.
Anfragen für die Wintersaison 2026/27 nimmt Opaluch Hausmeisterservice ab sofort telefonisch unter 0176-23191091 oder per E-Mail entgegen.
Weitere Informationen zum Hausmeisterservice in München
Mehr zum Winterdienst
Eingetragen am 20.10.2026
Alte Artefakte treffen auf junge Musiker
Im Kulturzentrum Interim in Laim trafen am Donnerstag, 15. Oktober zwei Gegensätze aufeinander. Der Historische Verein Laim eröffnete seine Ausstellung „Verschwunden? – Bewahrt! Relikte aus einer vergangenen Zeit in Laim“ und eine Jugendgruppe spielte danach auf.Verschwundenes wie die Glockengießerei in Laim, der große Rangierbahnhof, viele Geschäfte und kleinere Firmen sind inzwischen verschwunden und nur die älteren Mitbürger können sich eventuell noch daran erinnern. Der Historische Verein konnte aber vieles retten, bevor es für immer verschwand. So zum Beispiel die Heiligenfiguren aus der Kirche St. Ulrich, die große Glocke von St. Maximilian, ein Entwurf des Glockenspiels im Rathaus, den Grundstein des Thomas-Wimmer-Hauses, Fahnen und Standarten von Vereinen, Wandtafeln zum gedenken der Gefallenen in den Kriegen und vieles mehr. Stolz ist der Verein auch auf eine Unmenge von alten Urkunden und Fotos.
Aufmerksame Spender haben auch oft den Wert von Relikten erkannt und diese für den Historischen Verein gesichert. Zum Beispiel erhielten wir im letzten Jahr eine Sammlung von Handarbeiten, die Anfang des 20. Jahrhundert von den Mädchen in den Schulen erstellt werden mussten. Dies war der Anstoß für meine umfangreiche Ausstellung, ist noch bis Ende des Jahres im Interim bei allen Veranstaltungen ab 19.00 Uhr zu sehen.
Als Abschluss des Abends spielte dann die Gruppe E.X.C. vom Jugendzentrum „Das Laimer“ vor vorwiegend jungem Publikum ihre heiße Rockmusik und erfreuten ihre Fans.
Vielleicht haben sie ja mal den gleichen Erfolg wie die Gruppe Sahara, die auch in Laim in den 70iger Jahren ihren Anfang hatte und im April 2019 im Interim wieder auftraten.
Eingetragen am 19.10.2026
Der Brunnen läuft wieder
Das Viertel „Alte Heimat“ steht wie kaum ein anderes Münchner Viertel für Solidarität und Zusammenhalt. Es wurde in der Nachkriegszeit für evakuierte Münchnerinnen und Münchner errichtet, um ihnen eine Rückkehr in die Heimatstadt zu ermöglichen. Initiiert wurde das Projekt von einem bürgerschaftlichen Verein und durch gesammelte Spendengelder finanziert.Zur Würdigung der Spender wurde damals ein Brunnen auf dem Quartiersplatz aufgestellt. Auf dem Rand des Brunnens sind die Namen der Spender eingraviert.
Ihnen zu Ehren veranstalteten die Bewohnerinnen und Bewohner der „Alten Heimat“ jahrelang das Brunnenfest. Leider aber musste der Brunnen im Jahr 2019 aufgrund von Baumaßnahmen auf dem Gelände abgebaut und eingelagert werden.
Jetzt aber ist er auf den Quartiersplatz zurückgekehrt und die Wiedereinweihung wurde mit einem neuen Brunnenfest für die Bewohnerinnen und Bewohner gefeiert. Vertreter aus der Stadt, aus Laim, vom Kommunalreferat und Münchner Wohnen eröffneten gemeinsam den Brunnen – und die Fontäne spritzt.
Eingetragen am 19.10.2026
Türkisches Leben in bewegenden Bildern
Freunde der Fotokunst dürfen sich freuen: Vom 23. Oktober bis 20. November präsentiert das laim_up die Ausstellung „Momente, die ich fand“.Gezeigt werden analoge Aufnahmen der Kommunikationsgestalterin Svenja Pfeiffer, die sie während ihres Studiums in der Türkei machte. Entstanden ist dabei ein Kaleidoskop eindrucksvoller Momente, „die meine Aufmerksamkeit weckten und durch die ich dem Alltag in meinem Gastland immer näher kam“, so die Fotokünstlerin.
Eröffnet wird die Ausstellung am 23. Oktober um 19 Uhr, danach ist sie jeweils Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr zu besichtigen. Überraschende Momente sind den Besuchern garantiert.
laim_up
Guido-Schneble-Str. 24
80689 München
Eingetragen am 19.10.2026
Quelle: laim_up
Energie-Sprechstunde im Seniorenbeirat
Viele ältere Menschen müssen aufs Geld schauen. Deshalb unterstützen der Seniorenbeirat und die "SWM Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen" Seniorinnen und Senioren dabei, ihre Energiekosten zu senken. Immer am dritten Montag eines Monats gibt es deshalb die gemeinsame Energie-Sprechstunde: Die nächste findet am Montag, den 19. Oktober, von 10 bis 12 Uhr beim Münchner Seniorenbeirat (Burgstraße 4, Raum 103) statt.Vertrauen schaffen für die Energieberatung zuhause
In der Sprechstunde erklärt ein Energieberater, wie eine Energieberatung zuhause abläuft. Man lernt dabei seinen persönlichen Berater kennen - und beim späteren VorOrtTermin steht kein Fremder vor der Tür. Die Kooperation mit dem Seniorenbeirat ist ein weiterer Baustein der "Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen". Sie richtet sich an Münchner Haushalte mit geringem Einkommen, an Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung sowie an Menschen mit niedrigen Arbeits oder Alterseinkünften.
Mehr Informationen: www.swm.de/energieberatung
Ablauf der Energieberatung
Ein verändertes Verhalten hat direkten Einfluss auf die Höhe der Energiekosten. Hier setzt die Beratung an: Die Energieberater kommen, spüren im Haushalt Schwachstellen auf, analysieren Verbrauchsgewohnheiten und führen eine Tarifberatung durch. Als Starthilfe erhält der Haushalt ein Energie-Sparpaket mit zwei LED-Leuchtmitteln, schaltbarer Steckerleiste, Perlator und Kühlschrankthermometer.
Eingetragen am 16.10.2026
Quelle: Stadtwerke München GmbH
Schwerpunktaktion zu Rotlichtverstößen
Am Donnerstag, 15.10.2026, kam es im Bereich der Polizeiinspektionen 41 bis 48 des Polizeipräsidiums München zu einer ganztägigen Schwerpunktaktion im Zusammenhang mit Rotlichtverstößen.Hierbei kontrollierten mehr als 20 Streifen zu verschiedenen Zeitpunkten wesentliche Kreuzungsbereiche in den jeweiligen Polizeirevieren in Hinblick auf Rotlichtverstöße durch Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger sowie weiterer Verstöße im Zusammenhang mit den Fahrzeugen.
Dabei wurden unter anderem die Kreuzung zur Arnulfstraße und Landshuter Allee, die Kreuzung zur Fürstenrieder Straße und Agnes-Bernauer-Straße, die Kreuzung Schleißheimer Straße und Moosacher Straße und die Kreuzung Frankfurter Ring und Knorrstraße kontrolliert.
Insgesamt konnten 221 Verstöße festgestellt werden, wovon 137 Verstöße im Zusammenhang mit dem Überfahren einer Ampel bei Rotlicht waren. 56 dieser Verstöße
entfielen auf Kraftfahrzeuge, 11 auf Elektrokleinfahrzeuge, 64 auf Fahrradfahrer und sechs auf Fußgänger.
Zudem konnten 37 Verstöße im Zusammenhang mit dem Mobiltelefon und sechs Gurtverstöße festgestellt werden.
Im Rahmen einer Kontrolle an der Schenkendorfstraße stellten die eingesetzten Kräfte bei einem 20-Jährigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest führte zu einem positiven Ergebnis. Der 20-Jährige wurde aufgrund dessen wegen des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln angezeigt.
Im Rahmen einer weiteren Kontrolle im Bereich der Dachauer Straße / Donauwörther Straße konnte ein 35-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München auf einem Elektroroller angetroffen werden, während er die Ampel bei Rotlicht überfuhr und dabei sein Mobiltelefon in der Hand hielt. Der 35-Jährige zeigte zudem drogentypische Auffälligkeiten, weshalb die Weiterfahrt unterbunden wurde. Er wurde wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt und konnte nach einer Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin von dort aus entlassen werden.
In beiden Fällen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei die weiteren Ermittlungen.
Eingetragen am 16.10.2026
Mozart-Requiem und Rutter-Requiem
In seinem Herbstkonzert widmet sich der Paul-Gerhardt-Chor dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart sowie dem Requiem von John Rutter: Zwei Totenmessen, in denen in faszinierenden Klangfarben die christliche Vorstellung von Gericht und Gnade, menschlichem Sterben und ewigem Leben musikalisch dargestellt wird.Die Mitwirkenden sind:
Gisela Weinberger, Sopran, Regine Jurda, Alt, Q-Won Han, Tenor, Raphael Sigling, Bass, das Münchner Oratorienorchester sowie der Paul-Gerhardt-Chor unter Leitung von Ilse Krüger.
Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche
Mozart-Requiem und Rutter-Requiem
Eintrittskarten zwischen 20 und 30 Euro gibt es u.a. im Pfarrbüro der Paul-Gerhardt-Kirche, bei Bücher Hacker, über München-Tickt sowie unter www.paul-gerhardt-chor.de.
Eingetragen am 15.10.2026
Down Sirion im INTERIM am Laimer Anger
Am Samstag, den 24. Oktober 2026, verwandelt sich das Interim in München-Laim für einen Abend in Tolkiens Mittelerde.Die Band Down Sirion bringt die Geschichten aus dem Silmarillion mit epischer Rockmusik, Bannerträgern, Trommlern, Fackeln und einer Bühnenshow zum Leben.
Dabei erwartet die Besucher weit mehr als ein gewöhnliches Rockkonzert: Musik, Erzählungen und theatrale Elemente verbinden sich zu einer Reise durch die sagenhafte Vorgeschichte des Herrn der Ringe.
Termin: Samstag, 24. Oktober 2026, 20 Uhr
Ort: Interim, Am Laimer Anger 2, München
Website: www.downsirion.de
Eingetragen am 15.10.2026
Einsatz im Münchner Westen: Brand in Laimer Hochhaus rasch unter Kontrolle
Am Dienstagabend sorgte ein Feuerwehreinsatz im Stadtteil Laim für Aufregung. In einem Hochhaus war im Erdgeschoss ein Zimmerbrand ausgebrochen, der jedoch dank des schnellen Eingreifens von Anwohnern und Einsatzkräften glimpflich verlief. Es wurde niemand verletzt.Gegen 19:39 Uhr wurden aufmerksame Nachbarn auf die Situation aufmerksam, schlugen sofort Alarm und verständigten die Rettungskräfte. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in den betroffenen Räumlichkeiten befanden, alarmierte die Integrierte Leitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften.
Ein Atemschutztrupp drang umgehend in die stark verrauchte Wohnung vor. Vor Ort stellte sich heraus, dass brennende Kleidungsstücke das Feuer ausgelöst hatten; der Brandherd konnte schnell gelöscht werden. Die anfängliche Sorge, dass noch Menschen in der Wohnung eingeschlossen sein könnten, bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Im Anschluss lüfteten die Einsatzkräfte die betroffenen Räume sowie das Treppenhaus mithilfe eines Hochleistungslüfters. Auch angrenzende Wohnungen wurden vorsorglich kontrolliert. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Zur genauen Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens liegen bislang keine offiziellen Angaben vor. Die Ermittlungen wurden von der Polizei übernommen.
Eingetragen am 15.10.2026
Großfahndung nach Raubüberfall auf Edelmetallhändler in München-Pasing
Die Münchner Polizei befindet sich derzeit mit einem Großaufgebot im Großfahreinsatz. Hintergrund ist ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Geschäft für Edelmetalle im Stadtteil Pasing.Nach derzeitigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat am Donnerstagmittag, den 15. Oktober 2026, kurz vor 12:00 Uhr. Ziel der Täter war ein An- und Verkaufsladen für Edelmetalle in der Bodenseestraße, nahe dem Pasinger Marienplatz.
Unmittelbar nach Eingang des Notrufs leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im gesamten Umfeld sowie im Stadtgebiet ein. Das zuständige Kommissariat 21 (Raubdelikte) der Münchner Kriminalpolizei hat vor Ort die Spurensicherung und die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang übernommen.
Weitere Details zum Tathergang, zu möglichen Verdächtigen sowie zur Höhe der Beute sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeugen, die zum angegebenen Zeitpunkt verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Bodenseestraße oder am Pasinger Marienplatz gemacht haben, sich zu melden.
Eingetragen am 15.10.2026
Verschwunden? - Bewahrt! Relikte aus einer vergangenen Zeit in Laim
Wer hat schon vor 10 Jahren in einem Kurzwarengeschäft oder einem Raumausstatter Geschäft in Laim fotografiert?Wie sah es vor 15 Jahren in der Siglstraße aus?
Wer erinnert sich noch an die Glockengießerei Oberascher?
Wer weiß noch etwas über den großen bayerischen Rangierbahnhof in Laim?
Dies alles ist heute nicht mehr möglich! Welche Überreste aus dem „vergangenen“ Laim gibt es überhaupt noch?
Mitglieder des Historischen Verein Laim e. V. haben oft rechtzeitig noch auf den Kameraknopf gedrückt und nicht mehr wiederholbare Bilder gesichert. Aufmerksame Spender haben rechtzeitig den Wert bestimmter Relikte erkannt und diese gesichert. Manches davon wurde dem Historischen Verein zur Aufbewahrung übergeben.
Der Historische Verein Laim e.V. möchte Ihnen einige dieser Relikte am Donnerstag, 15.10.2026 ab 18.00 Uhr in „Natur“ in einer Ausstellung im INTERIM, Laimer Anger 2 zeigen.
Wegen der Einmaligkeit der Gegenstände ist eine länger dauernde Ausstellung nicht möglich! Bitte haben Sie dafür Verständnis. Den ganzen Oktober, November und Dezember über zeigen wir ihnen als Ersatz Bilder dieser Relikte im INTERIM am Laimer Anger.
Eingetragen am 13.10.2026
Quelle: Historischer Verein Laim e.V.
Durch die Angst gehen - Stefan Seidels neuestes Buch
Stefan Seidel zeigt in seinem neuesten Buch „Durch die Angst gehen - Das Alphabet der Hoffnung“ nicht nur die Wirklichkeit, wie wir sie sehen, sondern beleuchtet auch die verborgenen Facetten dieses Themas - wie durch ein Prisma. In einem kurzen, tabellarischen Steckbrief, der die wichtigsten Informationen über das Buch enthält, werden Impulse vermittelt, wie wir wieder hoffnungstüchtig werden können. Wir müssen unsere Angst annehmen, um sie durchqueren und verwandeln zu können, betont Seidel immer wieder.„In einer Zeit, die von Krisendiagnosen überflutet ist, setzt dieses Buch einen anderen Akzent. Als geistige Widerstandskraft und das Mögliche nicht aus den Augen zu verlieren“, schreibt Helmut Frank im *Sonntagsblatt*.
Helmut Frank hat das Anliegen des Buches mit einer Treffsicherheit, die ihresgleichen sucht, den Lesern nahegebracht. Hast ist schon lange ein Zeichen unserer Zeit und wird bisweilen sogar zum Fluch. Die Menschen werden seit Langem aus ihrer Mitte vertrieben, sodass sie unselig umhergewirbelt werden wie in einer Zentrifuge.
Zu Beginn des Buches erfahren wir, welche Beweggründe Stefan Seidel dazu veranlasst haben, es zu schreiben. Auf das Vorwort folgt das Alphabet der Hoffnung. Darin wird jeweils ein Begriff und sein Zusammenhang mit der Hoffnung beleuchtet. Jeder Buchstabe endet mit einem kleinen Gedicht, das Hoffnung vermitteln soll. Christliche Stimmen aus unterschiedlichen theologischen Richtungen, darunter Dorothee Sölle und Jochen Klepper, bringen uns die Bedeutung der Hoffnung nahe.
Hoffnung in den Krisen unseres Lebens ist für alle Menschen von großer Bedeutung. Da das Buch in einem fragenden Stil geschrieben ist, kann es auch Nichtchristen erreichen. Seidel schreibt in einem poetischen Stil. Vielleicht gelingt es ihm gerade dadurch, noch mehr Menschen für das Buch zu begeistern.
Die Gedichte sind sehr gut ausgewählt. Hier offenbart sich gelebter Glaube, den man auch spüren kann. Jochen Klepper hat wunderschöne Sätze über den Glauben zu diesem Buch beigetragen. Dass er in den schwersten Stunden seines Lebens den Freitod wählte, widerspricht nicht den Sätzen über die Hoffnung. „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben“ - so heißt es im Vaterunser.
Selbst die Frömmsten benötigen Vergebung. Im Angesicht des Todes sollten wir alle demütiger werden. Tugenden wie Glaube, Liebe und Hoffnung sollten uns stärker tragen.
Seidels Buch kann eine große Hilfe für Leser sein, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Die Dichter der einzelnen Gedichte entwerfen wunderschöne Gegenbilder zur Angst. Sie versehen diese mit dem Licht der Hoffnung und wecken so neue Träume.
Eckhard Krause
Stefan Seidel, "Durch die Angst gehen"
Claudius
168 Seiten
22 EUR
Erscheinungstermin: März 2026
ISBN: 978-3532629161
Eckhard Krause ist Laimer Diplom-Bibliothekar im Ruhestand und Laimer Bücherwurm. Geboren in Sachsen und aufgewachsen in Ostfriesland, kam er in Zeiten des kalten Krieges nach Westdeutschland und lebt nunmehr seit fast 50 Jahren in Laim. Aufmerksam beobachtet er Entwicklungen und Strömungen in Gesellschaft und Literatur.Eingetragen am 12.10.2026
Der Widerstandskiosk: Neuer Erinnerungsort an Margot und Ludwig Linsert in Laim
Künstlerin Cora Piantoni eröffnet am 9. Oktober 2026 in der Fürstenrieder Straße 46 einen Erinnerungsort an das Münchner Ehepaar LinsertMit dem Kunstprojekt „Der Widerstandskiosk“ erinnert die Künstlerin Cora Piantoni an Margot und Ludwig Linsert und ihren Widerstand gegen das NS-Regime. Der neue Erinnerungsort in der Fürstenrieder Straße 46 wird am Freitag, 9. Oktober 2026, um 18 Uhr offiziell eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Die Einführung übernimmt Ludwig Eiber vom Archiv der Münchner Arbeiterbewegung. Anschließend sprechen Cora Piantoni, der Historiker Andreas Heusler (Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.) und die Kuratorin Anke Hoffsten (NS-Dokumentationszentrum München) über das Projekt, die Geschichte der Linserts und die Bedeutung lokaler Erinnerungsorte.
Unterstützt wird das Projekt vom Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., der Eisenbahner-Baugenossenschaft München sowie vom Bezirksausschuss 25 Laim der Landeshauptstadt München.
Auf einen Blick
Was: Eröffnung des Erinnerungsorts „Der Widerstandskiosk“ von Cora Piantoni
Wann: Freitag, 9. Oktober 2026, 18 Uhr
Wo: Fürstenrieder Straße 46, 80686 München (Laim)
Programm: Einführung von Ludwig Eiber, anschließend Gespräch mit Cora Piantoni, Andreas Heusler und Anke Hoffsten
Unterstützung: Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Eisenbahner-Baugenossenschaft München, Bezirksausschuss 25 Laim
Eingetragen am 10.10.2026
St. Philippus: Laimer Spielwiesn am Samstag, 10. Oktober ab 17:00 Uhr
Am 10. Oktober ist wieder Spieleabend im Pfarrverband! Es sind alle Altersklassen mit Lust am Spielen nach St. Philippus eingeladen.Wir starten ab 17:00 Uhr im Pfarrsaal, späteres Einsteigen ist immer möglich. Es wird eine große Auswahl an Gesellschafts- und Kartenspielen vorhanden sein, bringt aber auch gerne eure eigenen Spiele mit.
Getränke können vor Ort erworben werden; kleine Speisen oder Snacks/Chips darf gerne jeder mitbringen (kein Muss!).
Ansprechpersonen:
Nicole und Ralf Isermann, risermann(at)hotmail.com
Martin Beier, martin.beier(at)live.de
Eingetragen am 09.10.2026
Quelle: Pfarrverband Laim
Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums München bietet einen Sicherheitskurs für Senioren an
Der Straßenverkehr stellt wegen seiner zunehmenden Dynamik und Komplexität immer höhere Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmer. Die Menschen und damit auch die Verkehrsteilnehmer werden älter, erfreuen sich längerer Gesundheit und sind viel mobiler. Wie die Statistiken zeigen, sind gerade Personen ab 65 Jahren mit einem steigenden Anteil bei Verkehrsunfällen beteiligt.Damit Sie sich vor solchen Verkehrsgefahren schützen können, bieten wir ein spezielles Sicherheitstraining für diese Altersgruppe an, das gleichermaßen Radfahrer, Fußgänger und Fahrzeugführer anspricht. In kleinen Gruppen sollen sie lernen, kritische Situationen zu erkennen und zu bewältigen, damit sie später im Alltag selbstbewusster und kompetenter auftreten können.
Ergänzt wird der Sicherheitskurs durch Kriminalprävention, bei der unter anderem über das Phänomen der Trickbetrügerei informiert und Themen der Zivilcourage besprochen werden.
Der Sicherheitskurs wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung München in den Räumlichkeiten der Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, angeboten.
Die nächsten Termine für den Sicherheitskurs für Senioren in München finden am Donnerstag, 22.10.2026 und am Donnerstag, 19.11.2026 statt.
Die Teilnahme am Sicherheitskurs ist kostenlos.
Bei Interesse und für weitere Informationen zu den Veranstaltungen melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 089/6216-3616 (Mo. - Fr.: 09.00 Uhr – 14.00 Uhr) oder per Mail: verkehrserziehung.muenchen@polizei.bayern.de an.
Eingetragen am 09.10.2026
Quelle: Polizeipräsidium München
Blättern: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10| > | >>










