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7509 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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Tram-Westtangente: Planfeststellungsbeschluss für gesamte Strecke liegt vor

Tram-Westtangente: Planfeststellungsbeschluss für gesamte Strecke liegt vorDie Stadtwerke München (SWM) haben den Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Bauabschnitt der Tram-Westtangente von der Regierung von Oberbayern erhalten. Der erste Planfeststellungsabschnitt (PFA 1) vom Romanplatz bis zur Wendeschleife am Waldfriedhof wurde bereits am 4. September 2023 genehmigt. Der nun beschlossene zweite Plan-feststellungsabschnitt (PFA 2) erstreckt sich vom Waldfriedhof bis zur Aidenbachstraße. Somit verfügt die Tram-Westtangente nun über die erforderlichen Genehmigungen für die gesamte Strecke.

Die SWM begrüßen die Entscheidung als wichtigen Schritt für eines der bedeutendsten ÖPNV-Ausbauprojekte der Landeshauptstadt. Mit der vollständigen Genehmigung können die weiteren Arbeiten zur Rea-lisierung der Tram-Westtangente nun mit Nachdruck vorangetrieben werden. Die Tram-Westtangente wird künftig fünf Stadtbezirke im Münchner Westen miteinander verbinden. Die Strecke führt vom Roman-platz in Nymphenburg über die Fürstenrieder Straße in Laim, durch Sendling-Westpark und Hadern bis zum U-Bahnhof Aidenbachstraße in Obersendling und verknüpft dabei mehrere bestehende U-Bahn-, S-Bahn-, Tram- und Buslinien. Sie wird damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Mobilität in München leisten.

Bereits mit der Genehmigung und Umsetzung des ersten Planfest-stellungsabschnitts wurden entscheidende Fortschritte erzielt. Sichtbares Ergebnis ist die Inbetriebnahme der Tramlinie 14, die auf einem Abschnitt der künftigen Tram-Westtangente fährt und den Fahrgästen bereits heute zusätzliche attraktive Verbindungen bietet. Dieser erfolgreiche Meilen-stein hat gezeigt, welchen Nutzen die neue Tramverbindung für den Münchner Westen entfalten wird.

Mit der nun vorliegenden Genehmigung für den zweiten Planfest-stellungsabschnitt beginnt die nächste Phase des Projekts. Ab Oktober 2026 soll mit den bauvorbereitenden Maßnahmen gestartet werden. Dazu gehören unter anderem der Aufbau einer provisorischen Straßen-beleuchtung, der Ausbau des Mittelteilers sowie die Errichtung von Baumschutzzäunen. Ab voraussichtlich Januar 2027 folgen Ent-wässerungsarbeiten. Mit den Gleisbauarbeiten einschließlich der Straßenbauarbeiten wird voraussichtlich ab Juli 2027 begonnen. Für
die Anwohnerinnen und Anwohner ist zudem im Herbst/Winter 2026
eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant.

Alex Indra, Leiter Großprojekte Mobilität: „Mit dem Planfeststellungs-beschluss für den zweiten Abschnitt ist die Tram-Westtangente einen entscheidenden Schritt näher an ihrer Fertigstellung. Die vollständige Genehmigung der Gesamtstrecke schafft die notwendige Planungs-sicherheit für die weiteren Arbeiten und bringt uns unserem Ziel eines noch leistungsfähigeren, attraktiveren und komfortableren Nahverkehrs im Münchner Westen wesentlich näher.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Im Februar konnten wir einen ersten Teilabschnitt der Tram-Westtangente in Betrieb nehmen, nun liegt der Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Abschnitt vom Waldfriedhof bis zur Aidenbachstraße und damit für die Gesamtstrecke vor. Zwei wichtige Meilensteine für die Mobilität im Münchner Westen – und trotz allem Verständnis für die Einschränkungen, die die Bauarbeiten in diesem dicht besiedelten Raum mit sich bringen, freue ich mich sehr über diesen wichtigen Fortschritt.“

Weitere Informationen zur Tram-Westtangente gibt es auf der Projektwebsite.

Eingetragen am 26.08.2026
Quelle: Stadtwerke München GmbH / MVG

Straße in Laim wurde bei Nacht und Nebel zu Postgasse umbenannt

Straße in Laim wurde bei Nacht und Nebel zu Postgasse umbenanntDie Lutzstraße verbindet die Landsberger mit der Agnes-Bernauer-Str. auf Höhe des Cafe Detterbeck. Die kleine Straße hat nur eine Länge von knapp 400 Metern.
An der einmündenden Helmpertstraße hat bisher ein Mast auch das Straßenschild der Lutzstraße getragen.

Einer aufmerksamen Laimerin ist am Vormittag des vergangenen Dienstags, 18.8. sofort ins Auge gesprungen, daß an Stelle des Schildes der Lutzstraße auf etwas unbeholfene Weise das Schild „Postgasse“ auf den Träger geschraubt war. Spontan hat sie die Veränderung fotografiert und einem Kontaktbeamten der Polizeiinspektion Laim berichtet, der gerade in der Nähe war.

Auf ihrem Rückweg bemerkte sie, daß das Schild „Postgasse“ schon entfernt worden war. Welcher Hintergrund der Anlass zu dieser Aktion gewesen sein könnte,
blieb zunächst ungeklärt.

Text: WeB

Eingetragen am 24.08.2026

Wohnungsbrand in Laim

Wohnungsbrand in LaimLaim: Am Donnerstag, 20.08.2026, gegen 14:30 Uhr, wurde die Geschäftsführerin einer Hausverwaltung, die sich im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Bereich der Friedenheimer Straße befindet, auf einen ausgelösten Rauchwarnmelder aufmerksam. Nachdem sie zudem Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss wahrgenommen hatte, verständigte sie den Polizeinotruf 110.

Die alarmierte Feuerwehr stellte einen Brand im Flur der betreffenden Wohnung fest und löschte diesen. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in der Wohnung. Verletzt wurde niemand.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte die 36-jährige brasilianische Bewohnerin eine brennende Kerze im Flur der Wohnung zurückgelassen. In der Folge geriet ein unmittelbar daneben befindlicher Kleiderschrank in Brand.

Durch das Feuer wurde der Flur der Wohnung vollständig ausgebrannt. Darüber hinaus wurden die übrigen Räume durch die starke Rauch- und Rußentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung führt das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei.

Eingetragen am 21.08.2026
Quelle: Polizeipräsidium München

Hat da jemand was verloren?

Hat da jemand was verloren?Eine Literflasche finnischer Wodka! Ja – wenn die noch voll wäre, könnte man das annehmen. Weil sie aber leer ist, dürfte eher der „Verlierer“ voll sein. Vermutlich hat er sie von der Anlagenbank im Agricolapark über die Schulter nach hinten geworfen. Dort ist sie unter den Bäumen glücklicherweise auf weichem Boden aufgekommen und nicht zerbrochen.

Bei dieser Menge an 40%igem Alkohol dürfte eher die schnelle Wirkung als der stimmige Ausklang eines warmen Sommerabends in Gesellschaft das Ziel gewesen sein.

Alkohol ist aber auch in kleinen Mengen Gift für unsere Zellen und kann im Körper nur langsam abgebaut werden. Dazu ist er Ursache für viele Erkrankungen, aber auch Störungen und Konflikte im Zusammenleben von Menschen – bis hin zu tragischen Verläufen, die dann zu Schlagzeilen werden.

Wer aus freien Stücken keinen Alkohol trinkt, wird anfangs vielleicht von der Umgebung als „Spaßbremse“ angesehen. Nach einer Gewöhnungsphase ist das aber kein Thema mehr. Denn eine gesunde Form des Konsums gibt es nicht!

Information oder Hilfe findet man, ob selbst betroffen oder Angehöriger im Gegensatz zu früher, dank Internet leicht: SuchtHotline München 089 / 28 28 22

Foto / Text: WeB


Eingetragen am 21.08.2026

Auch Wespen müssen trinken!

Auch Wespen müssen trinken!Die über fast zwei Wochen andauernde Trockenheit und Hitze hat auch die letzte Feuchtigkeit verdunstet, die noch an Pflanzen und Blüten haftete. Doch wie alle Wesen brauchen auch Wespen Flüssigkeit und umschwirren deshalb, wie abgebildet, in ihrer Not eine Vogeltränke, um sich an derem Wasser zu laben.

Im Laub der Ahornbäume am Agricolaplatz sind vorzeitig gelbe Stellen sichtbar geworden. Das kann ein Zeichen sein, dass ihre Wurzeln das abgesunkene Grundwasser nicht mehr ganz erreichen.

Vorher grünes Gras ist in der anhaltenden Hitze verdorrt. Es wundert nicht, dass deshalb Bauern Ernteeinbußen bei ihren Feldfrüchten befürchten. Zum Teil musste Weidevieh verkauft oder zugefüttert werden. Gemeldet wurde auch, dass wegen fehlender Niederschläge die Pegelstände der großen Flüsse gesunken sind, weshalb Frachtschiffer Probleme mit der Ladekapazität bekamen. Zum Teil ist sie an der Grenze der Rentabilität, weshalb wieder über das Vertiefen (Ausbaggern) der Fahrrinnen diskutiert wird. Dies würde aber wiederum den Hochwasserschutz verringern! Das fehlende Transportvolumen der Frachtschiffe kann nur unzureichend durch Bahn oder Lkws ersetzt werden.

Von vielen Orten Europas, z.B. in Belgien, sind große Waldbrände gemeldet worden, die das Leistungsvermögen von örtlichen Feuerwehren und Schlauchleitungen überfordern. Deshalb sind, wo verfügbar, auf europäischer Ebene Löschflugzeuge oder Hubschrauber zum Einsatz gekommen. Diese gegenseitige Hilfe kann noch verbessert werden, denn „Dieser Sommer war ein Weckruf!“

Rätselhaft, dass der Appell zum Wassersparen in einer Münchner Umlandgemeinde zu erhöhtem Wasserverbrauch geführt hat.

Text/Foto: WeB


Eingetragen am 19.08.2026

Körperliche Auseinandersetzung in der S-Bahn und am S-Bahnhof Laim

Körperliche Auseinandersetzung in der S-Bahn und am S-Bahnhof LaimAm 15. August gegen 2:10 Uhr informierte das Polizeipräsidium München die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung in einer fahrenden S-Bahn. Den bisherigen Erkenntnissen nach gerieten ein 42-Jähriger und ein 54-Jähriger zunächst in eine verbale Auseinandersetzung. Ausgangspunkt für die Streitigkeit soll gewesen sein, dass der 42-Jährige den 54-Jährigen aufgefordert haben soll, eine Frau in der S-Bahn in Ruhe zu lassen.

Anschließend kam es zu gegenseitigen Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Deutschen. Dabei soll der 54-Jährige seinen Kontrahenten mit mehreren Schlägen und Tritten angegriffen haben. Die Auseinandersetzung verlagerte sich im weiteren Verlauf auf den Bahnsteig des S-Bahnhaltepunkts Laim. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München trennten die Männer dort und übergaben die beiden Münchner im Anschluss der Bundespolizei. Der Jüngere trug leichte Verletzungen im Gesicht davon, lehnte eine ärztliche Versorgung jedoch ab. Seine Brille ging durch den Vorfall ebenfalls zu Bruch. Der 54-Jährige blieb augenscheinlich unverletzt.

Die beiden Männer sind bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Münchner auf freiem Fuß belassen, müssen sich aber wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten.

Eingetragen am 17.08.2026
Quelle: Bundespolizeidirektion München

Baustart am Laimer Bahnhof: Stammstrecke teilweise gesperrt

Baustart am Laimer Bahnhof: Stammstrecke teilweise gesperrtSchon wieder Großbaustelle in Laim - und dieses Mal geht es dem alten Bahnsteig stadteinwärts an den Kragen. Ab kommenden Montagabend (17. August, ca. 22:15 Uhr) startet die Bahn die nächste Phase beim Umbau unseres S-Bahnhofs. Das Ziel: ein moderner, viergleisiger Bahnhof mit breiteren Bahnsteigen, Rolltreppen und endlich funktionierenden Aufzügen an die neue Umweltverbundröhre.

Die Kehrseite der Medaille kennen Pendlerinnen und Pendler nur zu gut: Sperrungen und Sonderfahrpläne. Bis zum 25. August wird die Stammstrecke teilweise dichtgemacht, damit der alte Bahnsteig abgerissen werden kann. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte vorab genau in den Fahrplan schauen:

S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Moosach.
S2: Bedient die Abschnitte Altomünster/Petershausen bis Heimeranplatz sowie im Osten Erding bis Hackerbrücke.
S4: Wendet bereits in Pasing.

Auch auf den übrigen Linien gelten Einschränkungen. Nach dem Chaos Ende Mai am Hauptbahnhof verspricht die Bahn diesmal aber Besserung: Zur Entlastung fahren die S6 und S8 direkt von Pasing in die Haupthalle des Hauptbahnhofs, wo zusammen mit den Regionalzügen zehn Verbindungen pro Stunde bereitstehen. Zusätzliches Personal soll vor Ort die Fahrgastströme lenken.

Richtig kompliziert wird es für Laimer Fahrgäste ab dem 25. August: Wer stadteinwärts fahren möchte, kann vorerst nur noch die S1 und S2 nutzen, die dann am bereits fertiggestellten Nordbahnsteig halten. Die Züge der S3, S4, S6 und S8 halten stadteinwärts gar nicht mehr in Laim. Die offizielle Umleitung klingt fast wie ein Schildbürgerstreich: Erst eine Station weiter bis Hirschgarten fahren und von dort wieder zurück. Dieser Zustand wird uns voraussichtlich bis Mitte 2028 begleiten - erst dann soll der neue Bahnsteig fertig sein.

Kritik kommt wie gewohnt vom Fahrgastverband Pro Bahn. Dass gebaut werden muss, leuchtet zwar ein, doch die mangelnde Koordination der vielen zeitgleichen Großprojekte stößt sauer auf. Was fehlt, ist ein transparenter Bauplan für die nächsten Jahre, damit sich Pendler langfristig einstellen können.

Eine kleine Anekdote sorgt bei geplagten Laimern zumindest für galgenhumoristisches Schmunzeln: Der seit 2024 defekte Aufzug am alten Bahnsteig wird nie wieder repariert. Jahrelang hatte die Bahn die Instandsetzung mit immer neuen Versprechungen vor sich hergeschoben - jetzt erledigt die Abrissbirne das Problem ganz ohne Ersatzteile.

Foto: DB AG

Eingetragen am 14.08.2026

Energie-Sprechstunde im Seniorenbeirat

Energie-Sprechstunde im SeniorenbeiratViele ältere Menschen müssen aufs Geld schauen. Deshalb unterstützen der Seniorenbeirat und die "SWM Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen" Seniorinnen und Senioren dabei, ihre Energiekosten zu senken. Immer am dritten Montag eines Monats gibt es deshalb die gemeinsame Energie-Sprechstunde: Die nächste findet am Montag, den 17. August, von 10 bis 12 Uhr beim Münchner Seniorenbeirat (Burgstraße 4, Raum 103) statt.

Vertrauen schaffen für die Energieberatung zuhause
In der Sprechstunde erklärt ein Energieberater, wie eine Energieberatung zuhause abläuft. Man lernt dabei seinen persönlichen Berater kennen - und beim späteren VorOrtTermin steht kein Fremder vor der Tür. Die Kooperation mit dem Seniorenbeirat ist ein weiterer Baustein der "Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen". Sie richtet sich an Münchner Haushalte mit geringem Einkommen, an Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung sowie an Menschen mit niedrigen Arbeits oder Alterseinkünften.

Mehr Informationen: www.swm.de/energieberatung

Ablauf der Energieberatung
Ein verändertes Verhalten hat direkten Einfluss auf die Höhe der Energiekosten. Hier setzt die Beratung an: Die Energieberater kommen, spüren im Haushalt Schwachstellen auf, analysieren Verbrauchsgewohnheiten und führen eine Tarifberatung durch. Als Starthilfe erhält der Haushalt ein Energie-Sparpaket mit zwei LED-Leuchtmitteln, schaltbarer Steckerleiste, Perlator und Kühlschrankthermometer.

Eingetragen am 13.08.2026
Quelle: Stadtwerke München GmbH

Gasaustritt auf Laimer Baustelle

Gasaustritt auf Laimer BaustelleAm Donnerstagmorgen ist es auf einer Baustelle zu einem Gasaustritt gekommen. Bei Abrissarbeiten haben Bauarbeiter eine Gas-Hauptleitung durchtrennt, die am Gebäude verläuft.

Als die alarmierten Kräfte der Feuerwehr an der Baustelle eintrafen, war bereits ein deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar. Beim Nähern an das Gebäude ließ sich zudem ein hörbarer Gasaustritt feststellen. Die Baustelle war zu diesem Zeitpunkt schon geräumt.

Aufgrund der bestehenden Gefahr wurde der betroffene Bereich in enger Abstimmung mit der Polizei großflächig abgeriegelt. Dafür sperrten die Einsatzkräfte Teile der Zschokkestraße in Richtung Stadtauswärts, zudem musste der Tramverkehr teilweise eingestellt werden.

Mehrere Trupps der Feuerwehr führten gemeinsam mit Mitarbeitenden der Gaswache der Stadtwerke München umfangreiche Messungen durch. Dabei wurden sowohl die gesamte Baustelle als auch angrenzende Wohngebäude sowie der Straßenbereich der Zschokkestraße kontrolliert, um eine mögliche Ausbreitung des Gases festzustellen.

Nach der Absicherung der Gefahrenzone leiteten die Feuerwehrkräfte mit Hochleistungslüftern die Belüftung des betroffenen Gebäudeteils ein. Etwas mehr als eine Stunde später waren die Arbeiten der Feuerwehr abgeschlossen und der betroffene Bereich von der Gaswache freigemessen.

Eingetragen am 13.08.2026
Quelle: Feuerwehr München

Neuer Line-Dance-Kurs für Anfänger im ASZ Kleinhadern-Blumenau

Ab dem 18. September 2026 bietet das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Kleinhadern-Blumenau einen neuen Line-Dance-Kurs für Anfänger*innen an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Senior*innen, die Freude an Musik, Bewegung und Gemeinschaft haben.

Line Dance verbindet Tanz, Koordination und Gedächtnistraining auf unterhaltsame Weise. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. In entspannter Atmosphäre erlernen die Teilnehmenden Schritt für Schritt die Grundlagen des beliebten Gruppentanzes. Geleitet wird der Kurs von den erfahrenen Trainerinnen Gritt und Susanne.

Der Kurs findet im ASZ Kleinhadern-Blumenau, Alpenveilchenstraße 42, statt. Die Teilnahme kostet 6,50 Euro pro Treffen. Interessierte können sich telefonisch unter 089 / 580 34 76 oder direkt im Büro des ASZ anmelden.

Das ASZ weist zudem darauf hin, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine 50-prozentige Ermäßigung der Kursgebühren möglich ist.

Eingetragen am 11.08.2026
Quelle: ASZ Kleinhadern-Blumenau

Zusammenstoß zwischen Kleinkraftrad und Fahrrad - eine Person schwer verletzt

Zusammenstoß zwischen Kleinkraftrad und Fahrrad - eine Person schwer verletztLaim: Am Montag, 10.08.2026, gegen 16:35 Uhr, befuhr ein 76-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Kleinkraftrad (Egret GTs) die Landsberger Straße in Richtung Trappentreustraße. An der Einmündung zur Barthstraße beabsichtigte er nach rechts in diese abzubiegen.

Zeitgleich befuhr ein 28-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Fahrrad den Radweg der Landsberger Straße in gleiche Richtung. Dabei beabsichtigte er die Einmündung der Barthstraße geradeaus zu passieren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrrad des 28-Jährigen und dem Kleinkraftrad des 76-Jährigen. Dadurch stürzte der 28-Jährige zu Boden und wurde schwer verletzt. Im Anschluss musste er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 76-Jährige konnte einen Sturz verhindern und blieb unverletzt.

Am Fahrrad entstand kein Schaden. Das Kleinkraftrad wurde leicht beschädigt. Ein Atemalkoholtest beim 76-Jährigen verlief positiv. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein musste beschlagnahmt werden. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.

Eingetragen am 11.08.2026
Quelle: Polizeipräsidium München

Einbruch in Apotheke

Einbruch in ApothekeLaim: Im Zeitraum von Samstag, 08.08.2026, 13:00 Uhr, bis Montag, 10.08.2026, 08:00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu den
Geschäftsräumen einer Apotheke im Bereich der Agnes Bernauer Straße. Dort entwendeten sie Bargeld sowie Arzneimittel im niedrigen vierstelligen Bereich.

Am Montagmorgen bemerkte eine Angestellte den Einbruch und verständigte die Polizei.

Vor Ort führte die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Einbruchs führt das Kommissariat 52 der Münchner Kriminalpolizei.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Agnes-Bernauer-Straße, Von-der-Pfordten-Straße, Vohburger Straße (Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Eingetragen am 11.08.2026
Quelle: Polizeipräsidium München

Stillstand unter der Fürstenrieder Straße: Was wird aus der Hogenberg-Unterführung?

Stillstand unter der Fürstenrieder Straße: Was wird aus der Hogenberg-Unterführung?Wer in diesen Tagen entlang der Fürstenrieder Straße unterwegs ist, braucht gute Nerven. Baustellenabsperrungen, wechselnde Spuren und Umleitungen gehören für Fußgänger und Radfahrer im Viertel seit langem zum Alltag. Umso schmerzlicher wird eine Verbindung vermisst, die jahrelang als verlässliche Achse zwischen der Ost- und Westseite galt: die Hogenberg-Unterführung.

Doch statt eine sichere Ausweichroute durch das Baustellenchaos zu bieten, ist die Unterführung seit geraumer Zeit dicht. Mehr noch: Wer einen Blick auf die Zugänge wirft, sieht vor allem Absperrgitter, Müll und Stillstand. Vor Ort bewegt sich gefühlt gar nichts mehr – und die Unterführung droht zusehends zu verwahrlosen.

Stadträtin hakte beim Oberbürgermeister nach
Der Frust bei vielen Laimerinnen und Laimern wächst. Das Thema ist nun auch im Rathaus angekommen: CSU-Stadträtin Alexandra Gaßmann hat sich der Sache angenommen und eine offizielle Anfrage an Oberbürgermeister Dominik Krause gestellt. Ihre Kritik trifft den Kern dessen, was viele Passanten täglich beobachten: Während oben der Verkehr rollt und sich die Wege ständig ändern, ruhen unten die Arbeiten scheinbar komplett – sowohl in der Röhre selbst als auch an den Zugängen.

Gaßmann will von der Stadtspitze nun konkrete Antworten und Transparenz einfordern:Schluss mit dem Schmutz: Ist das Baureferat bereit, während der restlichen Bauzeit wenigstens für eine regelmäßige Reinigung der Zugänge und des Baustellenbereichs zu sorgen, damit der Müll verschwindet und die Ecke nicht weiter verkommt?

Wichtige Ader für den Stadtteil
Gerade in Zeiten, in denen die Fürstenrieder Straße durch Großprojekte wie den Tram-Ausbau massiv umgestaltet wird, ist eine funktionierende, kreuzungsfreie Querspange für Fuß- und Radverkehr unersetzlich. Dass ausgerechnet diese verlässliche Verbindung auf unbestimmte Zeit lahmgelegt ist, sorgt im Viertel zu Recht für Unmut.

Foto: Alexandra Gaßmann

Eingetragen am 10.08.2026

Streit um Paketpostareal eskaliert: Normenkontrollklage gegen Münchner Megaprojekt angekündigt

Bündnis kritisiert undurchsichtige Investorendeals, drohende Hitze-Hotspots und verfehlte Sozialpolitik – Kultur-Gedankenspiele um Konzertsaal schüren weitere Zweifel.

Fünf Wochen nach der offiziellen Offenlegung des Bebauungsplans für das Münchner Paketpostareal zieht die Initiative HochhausSTOP die Notbremse. Auf einer Pressekonferenz im Café Glockenspiel erhoben die Initiatoren schwere Vorwürfe gegen die Stadtspitze: Es gehe um fragwürdige Finanz-Rochaden zugunsten des Investors Ralf Büschl, akute ökologische Fehlplanungen sowie gravierende Mängel beim Denkmalschutz. Um den Bau der zwei geplanten 155 Meter hohen Wolkenkratzer zu verhindern, bereitet das Bündnis nun eine Juristische Intervention vor.

„Der Bau dieser Giganten mitten in Zeiten fortschreitender Erderwärmung ist ein städtebaulicher Sündenfall“, betonte Robert Brannekämper, Landtagsabgeordneter und 1. Vorsitzender von HochhausSTOP. Auf dem Areal, das schon heute zu den heißesten Flächen Münchens zählt, drohen künftig extreme mikroklimatische Belastungen und immenser Energiebedarf für die Kühlung. Anstatt auf klimagerechtes Bauen zu setzen, winke die Stadt eine massive Nachverdichtung durch.

Besonders scharf kritisiert das Bündnis die finanzielle Vereinbarung zwischen Stadt und Investor. Durch das neu zugestandene Baurecht verzeichne der Investor eine geschätzte Wertsteigerung von über 418 Millionen Euro. Gleichzeitig erlaube die Stadt, die veranschlagten 100 Millionen Euro für die Sanierung der denkmalgeschützten Paketposthalle mit den regulären städtebaulichen Abgaben (SoBoN) zu verrechnen. Nach Ansicht der Kritiker wird das Sozialmodell damit ad absurdum geführt: Öffentliche Mittel für Kitas, Parks und Straßen fehlten am Ende in den Stadtfinanzen und müssten vom Steuerzahler getragen werden.

Zusätzlich sorgt die vorgesehene Verteilung des Wohnraums für Zündstoff. Dass ausgerechnet ein 65 Meter hoher Holzturm isoliert als reines Sozialgebäude genutzt werden soll, widerspreche der bewährten „Münchner Mischung“ eklatant. Hier drohe ein sozialer Brennpunkt zu entstehen. Öl ins Feuer gossen zudem jüngste Äußerungen aus der Politik über eine Ausweich-Nutzung der Halle für einen unterirdischen Konzertsaal mit 3.000 Plätzen. Das Bündnis warnt vor unbeherrschbaren Sicherheits- und Brandschutzrisiken sowie drohenden Kostenexplosionen.

Der 2. Vorsitzende Wolfgang Czisch (Stadtrat a.D.) kündigte daher den nächsten juristischen Schritt an: Ende des Jahres soll eine Normenkontrollklage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht werden. Neben Störungen des geschützten Erscheinungsbildes von Schloss Nymphenburg stehen verkehrs-, lärm- und grundwasserrechtliche Bedenken im Zentrum der Klage.

Initiative HochhausSTOP
Robert Brannekämper, MdL (1. Vorsitzender)
Wolfgang Czisch, Stadtrat a.D. (2. Vorsitzender)
www.hochhausstop.de

Eingetragen am 06.08.2026

Sozialbürgerhaus Laim-Schwanthalerhöhe am Dienstag geschlossen

Das Sozialbürgerhaus Laim -Schwanthalerhöhe ist am Dienstag, 11. August, wegen Bauarbeiten geschlossen. Bürger*innen können sich an das Servicetelefon des Sozialreferates unter 233-96833 oder an das Servicetelefon des Jobcenters unter 453550 wenden. Die Notfallvertretung übernimmt das Sozialbürgerhaus West.

Eingetragen am 06.08.2026
Quelle: Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München

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